Caritas Oberhausen

Jahrgang 2020

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9. März
Aktuelles aus unserem Verband
Der Caritas-Newsticker

St. Martin ist zwar schon fünf Monate vorberi, hat jetzt aber durch eine besondere Aktion unserer KITA Regenbogenland (Standort Waisenhausstraße) eine neue Aktualität bekommen. Gemeinsam mit den katholischen KITAs St. Marien Rothebusch, mit der wir gemeinsam ein Familienzentrum bilden, und der katholischen KITA "Entdeckungskiste" wurden jetzt 655 Euro an die Klinikclowns am St. Clemens-Hospital und die dortige Kinderstation gespendet. Und der Betrag stammt bene aus dem letzten Martinszug und dem Verkauf von Brezeln und Getränken. Tolle Sache - und ganz im Sinne des Hl. Martin!
Für eine kontingentierte und damit zahlenmäßig begrenzte Aufnahme insbesondere von Flüchtlingskindern aus griechischen Aufnahmelagern setzt sich die AG Wohlfahrt, seit Januar unter Federführung unserer Caritas, bei der Politik ein. Rund 150 Kommunen und einige Bundesländer haben bereits entsprechende Aufnahmebereitschaft signalisiert. "In den Lagern sehen wir eine humanitäre Katastrophe", zeigt sich Caritasdirektor Michael Kreuzfelder betroffen. "Es geht jetzt um konkrete Hilfe für die Ärmsten der Armen". Dies gelte umso mehr, als dass eine europäische Lösung nicht in Sicht sei.
Im Technischen Rathaus Oberhausen wurde jetzt eine interessante Foto-Ausstellung eröffnet. "Mitten im Leben" zeigt Motive aus dem Leben psychisch erkrankter Menschen. Organisiert wird die Ausstellung vom Bündnis der seelischen Gesundheit Oberhausen (BSGO), in dem wir Mitglied sind. Im Rahmen der Vernissage informierten unsere Dienste und Einrichtungen an einem Infostand über unsere entsprechenden Angebote.


   

1. März
Verabschiedung und Neuanfang im Pflegkinderdienst
Vorstand verabschiedet Uschi Sieweke. Jonathan Will hat Nachfolge angetreten.

In der damaligen Jugend- und Familienhilfe des Verbandes startete Uschi Sieweke am 1. Februar 1979 ihr berufliche Laufbahn in unserer Caritas. Die studierte Diplom Sozialpädagogin begleitete Kinder, Jugendliche und Familien in sozialen Krisensituationen. Schul- und Erziehungsprobleme, Sucht, Krankheit, Arbeitslosigkeit – da gab´s kein Thema, das nicht auf der täglichen Agenda stand. Beratung, Begleitung, Förderung waren dann angesagt. So immer weiter spezialisiert, wechselte sie in das Fachgebiet „Pflegekinderdienst“, dessen Leitung sie schließlich 2003 übernahm und den die Caritas im Auftrag der Stadt Oberhausen stadtweit wahrnimmt. Der gute Ruf, den dieser Dienst über die Jahre erworben hat, ist zu großen Teilen Uschi Sieweke und ihrem fachlich und menschlich kompetenten Team zu verdanken – trotz schwieriger Rahmenbedingungen und einem großen Aufgabenpaket. Besondere Herausforderung: Die Suche nach geeigneten Pflegeeltern und von Bereitschaftspflegestellen zur Adhoc-Aufnahme von Kindern in akuten Krisen. Mit viel Herzblut und persönlichem Engagement haben sich Uschi Sieweke und ihr Team immer wieder diesen Herausforderungen gestellt. Dafür bedankte sich jetzt der Caritas-Vorstand nochmals nachdrücklich bei ihr – denn für Uschi Sieweke geht es nach 41 Jahren Caritas in den wohlverdienten Ruhestand. Auch an dieser Stelle nochmals alles Gute und herzlichen Dank für das große und oft über das vertraglich Vereinbarte hinausgehende Engagement. Mit Jonathan Will gibt es einen ebenfalls hoch kompetenten Nachfolger in der Leitungsaufgabe des PKD. Der in Moers lebende Nachfolger ist ausgebildeter Erzieher und Sozialpädagoge B. A. mit zertifizierter Zusatzausbildung als systemischer Elterncoach und Traumapädagoge. Zudem bringt er 13 Jahre praktische Berufserfahrung mit. Wir wünschen ihm an dieser Stelle viel Erfolg und Gottes Segen für die neue Aufgabe.

28. Februar
Insolvenzberatung schließt wegen finanzieller Unterdeckung
Caritas steigt zum 29. Februar aus - Schuldnerberatung wird fortgesetzt.

Unser Caritasverband schließt Ende Februar die Insolvenzberatung. Die bisher zuständige Mitarbeiterin, Frau Kampmann, ist planmäßig in den Ruhestand gegangen und die Stelle wird nun nicht nachbesetzt. „Dieser Schritt fällt uns sehr schwer. Denn die Menschen in Oberhausen brauchen eigentlich mehr Insolvenzberatung als weniger“, erklärt Caritasdirektor Michael Kreuzfelder. Die entsprechenden Zahlen zeigen, dass die Schuldnerquote in NRW seit Jahren steigt. Oberhausen liegt hier unverändert im oberen Drittel. Dem entgegen steht die derzeitige Versorgungsdichte, die in Oberhausen nur bei 2,3 Beratern pro 100.000 erwachsene Einwohner liegt. Dass es hier weitaus mehr bedarf, haben Nachbarstädte wie Duisburg (5,4) oder Gelsenkirchen (6,0) längst erkannt und umgesetzt. Diese und weitere Besorgnis erregende Erkenntnisse wurden noch im vergangenen Jahr dem Sozialausschuss aufgezeigt. Grund für den Ausstieg ist die unzureichende Landesfinanzierung. „Wir haben alle Optionen geprüft und mussten schweren Herzens zu der Entscheidung kommen, diesen wichtigen Dienst aufzugeben“, erläutert Kreuzfelder. „Eine von uns als unverzichtbar erachtete auskömmliche und einheitliche Finanzierung von Insolvenz- und Schuldnerberatung ist zeitnah nicht absehbar“, heißt es in einem entsprechenden Schreiben an alle Oberhausener Landtagsabgeordneten. Die Schuldnerberatung wird derzeit über die Kommune finanziert, während der sehr verwandte Dienst der Insolvenzberatung über Landesmittel getragen wird. Zwar hat die Stadt Oberhausen im Zuge von Verhandlungen eine Förderung der Schuldnerberatung zugesagt, eine Finanzierung der Insolvenzberatung allerdings mit Verweis auf die Zuständigkeit des Landes abgelehnt. „Wir müssen leider davon ausgehen, dass der in Oberhausen bestehende Bedarf an Beratung im Bereich der Schuldner- und Insolvenzberatung nicht gedeckt werden kann, da bereits schon heute eine massive Unterdeckung feststellbar ist“, so Kreuzfelder. Die Beratung und Begleitung im Insolvenzfall können auch Anwälte übernehmen. „Diese verfügen aber in der Regel nicht über weitere, ganzheitliche Beratungsangebote wie wir als vernetzter Träger“. Die Schuldnerberatung wird weitergeführt - trotz auch hier nicht auskömmlicher Refinanzierung. „Schuldner- und Insolvenzberatung ist extrem wirksam zur Verhinderung von Armut, den meisten Menschen können wir dauerhaft zu einer stabilen Perspektive verhelfen“, so Kreuzfelder. Deswegen hält die Caritas ihr Engagement in der Schuldnerberatung aufrecht und setzt sich weiter für eine auskömmliche und gemeinsame Refinanzierung beider Bereiche ein. „Unter geänderten Rahmenbedingungen steigen wir gerne wieder in die Insolvenzberatung ein.“

14. Februar
Gemeinsam für benachteiligte Menschen in Oberhausen
Caritas übernimmt Federführung in der AG Wohlfahrt

Der Caritasverband Oberhausen hat turnusgemäß den Vorsitz der „Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtsverbände in Oberhausen“ (AGW) übernommen. AWO-Geschäftsführer Jochen Kamps übergab den Staffelstab jetzt an Caritasdirektor Michael Kreuzfelder. Für die kommenden zwei Jahre koordiniert die Caritas die gemeinsame Arbeit der Wohlfahrtsverbände. „Ziel unserer Arbeit ist die gemeinsame Zukunftsgestaltung der sozialen Stadt Oberhausen. Hierbei wollen wir weiter besondere Partnerin von Politik, Verwaltung und allen sozialverantwortlich engagierten Organisationen sein“, so Michael Kreuzfelder. Insbesondere im Kommunalwahljahr und im Zusammenhang mit den geplanten Sozialkonferenzen werde sich die AGW engagieren. Darüber hinaus will sich die AGW stärker in aktuelle Sozialpolitik einmischen und die Arbeit der Wohlfahrtsverbände bekannter machen. In der aktuellen Debatte um Arbeitslosenprojekte fordert die AGW einen Erhalt der Förderung. „Die Arbeitslosenzentren sind wesentlicher Bestandteil zur Integration gerade langzeitarbeitsloser Menschen“, so Kreuzfelder. Bei der angekündigten Umstellung der Landes-Finanzierung dürfe es nicht zu Kürzungen kommen. „Die Menschen brauchen unabhängige und erfahrene Stellen, die Selbstvertrauen und Perspektive vermitteln und gleichzeitig Arbeitssuchenden helfen, ihre Rechte wahrzunehmen. Wir fürchten, dass die Veränderungen zu Lasten von Erwerbslosen gehen, die wir in unseren Beratungsstellen unterstützen.“

In der AGW sind die Arbeiterwohlfahrt, die Caritas, das Deutsche Rote Kreuz, das Diakonische Werk, die Jüdische Gemeinde sowie der Paritätische Wohlfahrtsverband zusammengeschlossen. Von der Schwangerenberatung bis zur Sterbebegleitung: Mit ihren umfassenden Angeboten in allen sozialen Bereichen betreuen, beraten und begleiten die Verbände jährlich mehre tausend Menschen. Knapp 4000 Beschäftigte und 4000 Ehrenamtliche engagieren sich Tag für Tag für Andere. Damit sind die Wohlfahrtsverbände größter Akteur sozialer Arbeit in Oberhausen.

26. Januar
Caritas-Newsticker 2
Neues aus unseren Diensten und Einrichtungen

Am 16. Januar platzte das Jederman wieder aus allen Nähten. Dieses mal ging es nicht um Musik im Rahmen der Kneipenkunst-Reihe - vielmehr war Oberbürgermeister Daniel Schranz mit seiner Gesprächsreihe "Auf ein Wort..." in unserem Bistro am Osterfelder Markt zu Gast. Da ging es natürlich um Entwicklungen im Stadtteil, um Kritik und Anregungen, um das gemeinsame Ringen um gute Lösungen. Auch hier bewies sich das Jederman einmal mehr als guter Ort für Austausch und Kommunikation +++ Eine neue Adresse gibt es für den Bereich "Caritas & Quartier", der bisher in der dritten Etage des Ärztehauses an der Westfälischen Straße 6 in Osterfeld beheimatet war und ab sofort in der Nürnberger Straße 5 zu finden ist. Flüchtlings-, Migrations- und Sozialberatung sowie Leitung/Verwaltung sind bereits in die ebenerdigen und damit behindertengerechten Räume des Pfarrhauses St. Pankratius umgezogen. Ergänzt werden diese Bereiche noch um die Integrationsagentur sowie die Schuldnerberatung, über deren Einzug wir zeitnah informieren werden +++ Gestartet ist die diesjährige Caritas-Jahreskampagne "Gutmensch", die auf die Bedeutung freiwilligen Engagements in unserer Gesellschaft aufmerksam macht und sich gegen dessen Verunglimpfung wendet. Hierzu wird es auch unsererseits unterjährige Aktionen geben. Gleichzeitig danken wir allen Oberhausener*innen, die sich für das Gemeinwohl einsetzen - in Sport, Kultur, Sozialbereich oder Politik. Ohne sie wäre unsere Gesellschaft nicht nur ärmer, sondern nicht dauerhaft überlebensfähig!

10. Januar
Erster Caritas-Newsticker im neuen Jahrzehnt
Neues aus unseren Diensten und Einrichtungen
Mit 420 Paketen aus verschiedensten Aktionen mit der AOK, der Buchhandlung Blohm/NRZ, dem CentrO., der GMVA und vielen Privatspendern konnten wir auch 2019 wieder viele Kinder und Familien ein bisschen glücklich machen. Eine Aktion für alte Menschen führte erstmals das neue Quartiersbüro am Rohlandshof durch. Hier kamen rund 100 Pakete für sozial benachteiligte Senioreinnen und Senioren zusammen. Allen Kooperationspartnern auch an dieser Stelle nochmals ein ganz herzlicher Dank +++ aktuell läuft noch unser Spendenaufruf für den Caritas-Hilfsfonds "Kinder im Blick - ich mach mit". Spenden können auch weiterhin auf unser entsprechendes Konto eingezahlt werden. Informationen hierzu gibt es hier +++ bei der Nikolausfeier unseres Pflegekinderdienstes kamen wieder mehr als 200 Pflegekinder und -eltern zusammen. Im Gemeindesaal Liebfrauen gab es ein buntes Programm für die Kids und natürlich tolle Geschenktüten von Bischof Nikolaus +++ kaum hat das neue Jahr begonnen, startet im Jederman die Kneipenkunst-Reihe mit ihren monatlichen Veranstaltungen. am 17. Januar spielen die "Vier vom Revier plus 1".

5. Januar
Wir starten in das neue Jahrzehnt und sind gespannt, was es so alles bereit halten wird! Wir wünschen allen Bürgerinnenund Bürgern Gesundheit, Glück, Zufriedenheit und Gottes Segen. Gerne sind wir auch 2020 wieder für Sie da.