Caritas Oberhausen

Jahrgang 2019

20. Mai
"Familie, Bildung & Beratung" ist umgezogen
Vernetzte Hilfen unter einem Dach

Das neue Zuhause passt schon allein namentlich. Im ehemaligen Pfarrheim der katholischen Kirchengemeinde "Heilige Familie" und damit in der Pfarrei St. Marien werden nun interdisziplinäre Aufgaben der Caritas für Kinder, Jugendliche und Familien unter einem Dach angeboten. Schwangerenberatung, Pflegekinderdienst, der Bereich Schule (Sozialarbeit und Offener Ganztag) sowie die Erziehungsberatung befinden sich an einem neuen zentralen Ort und unter einem Dach. Beste Busanbindung und Parkmöglichkeiten (BERO-Zentrum) sind hier unter der Anschrift Am Förderturm 8 selbstverständlich. Wichtig: Die telefonische Erreichbarkeit hat sich nicht geändert, alle Ansprechpartner*innen haben ihre Rufnummern bzw. E-Mail-Asdressen behalten. Hier die wichtigsten Daten im Überblick:

Familie, Bildung & Beratung
Pflegekinderdienst / Schwangerenberatung / Bereich Schule / Erziehungsberatung

Anschrift
Am Förderturm 8, 46049 Oberhausen
Telefon 0208.9404-40
Rufnummern/E-Mail-Adressen wie bisher

Rückfragen
Gerne über info(at)caritas-oberhausen.de


7. Mai
Caritas-Newsticker
Neues aus unserem Verband

Ein voller Erfolg war mal wieder der Blumenverkauf auf unserem Schloss Bellinghoven in Rees. Das Team um Klaus-Jürgen Monz hatte sich jede Menge Mühe gegeben und erstmals eine historische Schlossführung arrangiert, bei der sich die Besucherinnen und Besucher über die Geschichte des Wasserschlosses am rechten Niederrhein informieren konnten +++ Bistro Jederman und das Ambulant betreute Wohnen beteiligten sich mit gemeinsam mit Betreuten am diesjährigen Aktionstag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung sowie am entsprechenden Protesttag - beides koordiniert durch das Oberhausener Büro für Chancengleichheit. Der Aktionstag war zudem mit dem Museumstag im Rheinischen Indistriemuseum verbunden. Höhepunkt am Sonntagabend: die integrative Disco "Nobody is perfect" +++ der erste Teil des Umzugs unseres Bereichs "Familie, Bildung & Beratung" ist erfolgreich abgeschlossen. Pflegekinderdienst, Schwangerenberatung und Bereich Schule sind jetzt im neuen Zuhause am Förderturm 8 direkt am BERO-Zentrum zu finden. Mitte des Monats folgt dann noch die Erziehungsberatung. Wir halten Sie auf dem Laufenden.


Neue Leitung in der Erziehungsberatung
Benczek folgt van Laak

Die Psychologin, Kinder- und Jugendtherapeutin Monika Benczek ist neue Teamleitung der Caritas-Erziehungsberatung. Sie tritt die Nachfolge von Beate van Laak an, die in den Ruhestand gegangen ist. Benczek leitet das 20-köpfige Team, das in allen Fragen von Erziehung, Familie und Schule mit Rat zur Seite steht. Zum Angebot gehören neben der Beratung auch Diagnose und Therapie, Einzel- und Gruppenförderung, ein Förderprogramm zur Lese- und Rechtschreibschwäche sowie mobile Beratung in Familienzentren. „Monika Benczek ist eine versierte Fachfrau und durch ihre bisherige Tätigkeit bei uns bestens vernetzt“, freut sich Abteilungsleiterin Irmgard Handt. Benczek arbeitet bereits seit fünf Jahren als Psychologin in der Erziehungsberatung und ist zudem Präventionsfachkraft des Caritasverbandes. Benczek selbst will die inhaltliche Arbeit weiterentwickeln: „Themen wie Integration, Inklusion und Quartiersbezug werden uns dabei genauso beschäftigen wie die Online-Beratung“, stellt  die Caritas-Mitarbeiterin fest. Eine handfeste Aufgabe gibt es schon: Mitte Mai zieht die Beratungsstelle mit weiteren Caritas-Diensten für Kinder und Familie aus der Annastraße in das neue Gebäude Am Förderturm 8. „Die nun auch räumliche Vernetzung sowie der zentralere Standort direkt am BERO-Zentrum werden helfen, unser Angebot für Familien noch besser aufzustellen“, so Benczek.

28. März
Pionierarbeit für psychisch Erkrankte in Oberhausen
Mit Norbert Nilkens geht ein Mann der "ersten Stunde" in den Ruhestand.

Kennen Sie noch die Landeskliniken Viersen-Süchteln oder Bedburg-Hau? Bis in die 1980er Jahre wurden dort und damit wohnortfern Patienten und Klienten mit Behinderung oder psychischer Erkrankung untergebracht. Weitab von ihrem sozialen Umfeld, von Freunden, Familie oder Arbeitskollegen. Erst die so genannte "Psychiatrie-Enquete" brachte hier eine konzeptionelle Veränderung mit dem Ziel einer Versorgung vor Ort und damit im direkten Lebensumfeld der Betroffenen. Allein fehlte es zunächst an der dafür erforderlichen Infrastruktur. Und hier kommt nun Norbert Nilkens ins Spiel, der bereits seit 1974 in der Oberhausener Caritas aktiv war: als Zivildienstleistender, als Betreuer bei Ferienspielen und Freizeiten, als Praktikant. Nach einem Studium der Sozialarbeit stieg er in die neu zu konzeptionierende Beratungsarbeit für Menschen mit psychischer Erkrankung ein. Und damit begann die Entwicklungs- und Pionierarbeit: Konzipierung eines offenen Treffs für Betroffene und eines begleitenden Beratungsangebots sowie kommunale Vernetzung mit weiteren Trägern vor Ort. Besonderes Augenmerk legte Nilkens dabei auf eine intensive Zusammenarbeit mit der psychiatrischen Abteilung des St. Josef-Krankenhauses an der Mülheimer Straße. Über die Jahre wuchs durch diese interdisziplinäre Kooperation ein stark frequentiertes und überaus geschätztes Angebot. War es in den Anfängen noch ein 14qm-Büro im Caritashaus an der Mülheimer Straße 188, so sind heute Kontakt- und Beratungsstelle für psychisch Erkrankte sowie der von Nilkens verantwortete Gesamtbereich "Ambulantes Wohnen & Beschäftigung" seit Jahren im Altfrid-Haus angesiedelt, das zwischenzeitlich sogar noch deutlich ausgebaut werden musste, um die wachsende Zahl von Angeboten dort unterbringen zu können. Ambulant betreutes Wohnen, SGB-II- und Suchtberatung, Offener Treff und Einzelberatung sind hier zu finden. Angebote wie tagesstrukturierende Maßnahmen, Ergotherapeutische Werkstatt, Piccobello, Gleis 51, Bistro Jederman, Schildkröte und andere werden von hier zentral gesteuert. Aus einem 1-Mann-Dienst ist seit 1980 ein großer Fachbereich mit rund 120 Mitarbeitenden geworden - hoch komplex, aber gleichwohl niederschwellig für Betroffene. Wenn Norbert Nilkens jetzt in den Ruhestand geht, kann seine wichtige Entwicklungsarbeit nahtlos fortgestezt werden. Mit Gino Dresen hat ein Mitarbeiter den Stab übernommen, der wie Norbert Nilkens ebenfalls als Zivildienstleistender bei der Caritas Oberhausen begonnen hat. Über ein duales Studium der sozialen Arbeit, eine folgende Anstellung im Bereich des ambulant betreuten Wohnens und zuletzt über eine Teamleitung in diesem Bereich, hat er sich intensiv in die verbandlichen Strukturen und insbesondere in den Bereich der Hilfen für psychisch Erkrankte eingearbeitet. Damit kann der personale Übergang in der Leitung nahtlos und organisch erfolgen - ein Mehrwert für die inhaltliche Arbeit. Auch an dieser Stelle ein großer Dank an Norbert Nilkens - für sein großes Engagement und seine hohe Fachlichkeit, aber auch und gerade für seine große Menschlichkeit. Stets begegnete er Betroffenen auf Augenhöhe. Nach Dienstzeit fragte er nie, nur danach, was ein erkrankter Mensch braucht - das allein stand für ihn stets im Mittelpunkt. An dieser Stelle aber auch die besten Wünsche für Gino Dresen und seine neue Aufgabe, die spannend und herausfordernd zugleich ist.

Norbert Nilkens                       Gino Dresen

15. März
Korporative Mitglieder
Not sehen und handeln - Philger e. V. hilft seit Jahren auf den Philippinen
Weit weg und doch so nah! Jedenfalls sind die Philippinen für Lutz Ruhloff und dem Philger e. V. ganz nah, was konkrete Hilfe angeht. Das von Armut und Wetterkatastrophen heimgesuchte Inselstaat und seine Menschen erleben muss, ist für manchen weit weg. Aber wie gesagt: Nicht für den Verein. Nur ein Beispiel: 2013 wurde eine Grundschule von einem fürchterlichen Taifun geradezu weggefegt. Lehrer und Schüler standen vor dem Nichts. Mit Hilfe der Philger wurde eine Hilfsaktion ins Leben gerufen. Von dem Ergebnis konnten sich jetzt Caritas-Mitarbeiterin Julia Tamkus und Ruhloff-Tochter Jenny Sternemann während eines privaten Urlaubs unmittelbar vor Ort überzeugen. Alles wieder aufgebaut, hervorragende Lernbedingungen für die Kinder und eine Dankbarkeit, die ihresgleichen sucht! Und der wurde mit einem Fest inkl. Tanz, Theater und Gesang zum Ausdruck gebracht. Bewegend und ein Beleg, wie gut, sinnvoll und nachhaltig die Hilfe unseres korporativen Mitglieds angekommen ist. Tolle Sache und herzlichen Dank auch unsererseits für dieses große Engagement!

 

15. März
Gemeinsam gegen Altersarmut
1. SG Die Bernhardiner fördert Caritas-Hilfsfonds
Bekannt wurden Bernhardiner ja schon vor vielen Jahren als Lawinensuchhunde in der Schweiz. Kennzeichen: Das putzige Schnapsfässchen am Hals! Schon unzähligen Wintersportlern sind sie gemeinsam mit der Bergrettung zu Hilfe geeilt und haben so manches Leben gerettet. Insoweit passt es natürlich wie die berühmte Faust aufs Auge, wenn sich die 1. Senatorengemeinschaft ihren Namen zu eigen gemacht hat. Die "Bernhardiner" wollen durch ihr Engagement im Oberhausener Karneval Gelder akquirieren, das sie für soziale Projekte einsetzen. So jetzt geschehen durch die Förderung des Caritas-Hilfsfonds "Senioren im Blick", der sich der konkreten Bekämpfung der zunehmenden Altersarmut zum Ziel gesetzt hat. Passend dazu fand die Übergabe der Spende in Höhe von närrischen 1.111 Euro im Rohlandshof statt. In den Wohngemeinschaften der Caritas leben Senioren mit kleinem Einkommen (WBS erforderlich). Ziel: Abbau sozialer Isoaltion im Alter und möglichst langes selbst bestimmtes Leben. Caritasdirektor Michael Kreuzfelder freute sich natürlich sehr über die Zuwendung. "Das ist gelebte Solidarität mit Senioren, denen es nicht so gut geht. Dafür sind wir sehr dankbar."

Schöne Stimmung bei der Spendenübergabe im Rohlandshof: Bei Kaffee und Plätzchen gab es nicht nur 1.111 Euro für "Senioren im Blick", sondern den Besuch des Stadtprinzen mit Gefolge.

22. Februar
Caritas-Newsticker
Kompakte Informationen aus unserem Verband
Unser Spendenaufruf für "Kinder im Blick" war wieder erfolgreich. Wir freuen uns über rund 3.000 Euro, die uns für konkrete Hilfen zur Verfügung gestellt wurden. Allen Spenderinnen und Spendern herzlichen Dank +++ Die jecke Zeit geht ihrem Höhepunkt entgegen. Das zeigte auch der Besuch des Kinderprinzenpaares Jan I. und Nele-Sophie I. in unserem Bistro. Mit ihrem "Oberhausen-Lied" begeisterten sie die zahlreichen Gäste. Vielen Dank den beiden und noch eine erfolgreiche Session +++ Unser BEWO-Aktiv war mal wieder unterwegs. Leider war der Besuch des Chamionsleague-Spiels der Schalker Knappen nicht von Erfolg gekrönt. Allen Anfeuerungsrufen zum Trotz gewann Manchester City 3:2. Gleichwohl war es ein erlebnisreicher und spannender Abend +++ am 21. Februar informierte unser Pflegekinderdienst wieder über die Rahmenbedingungen zur Aufnahme eines Kindes auf Zeit. Es werden auch weiterhin aufnahmebereite Familien und Einzelpersonen gesucht. Wer an individuellen Informationen Interesse hat, kann sich jederzeit im Caritas-Haus (Mülheimer Straße 188) melden oder sich unter Tel, 9404-40 informieren +++ am 14. Februar beteiligten sich unser Bistro Jederman und unsere integrative Tanzgruppe an der weltweiten Aktion "One Billion rising". Zu der Oberhausener Veranstaltung im Zentrum Altenberg hatte unter anderem die Gleichstellungsstelle der Stadt Oberhausen aufgerufen. Sie richtet sich einmal jährlich gegen Gewalt an Frauen und Mädchen +++ Anfang Februar startete wieder das Programm BEWO-Aktiv für Menschen mit Beeinträchtigung. In diesem Fall ging es zum Kart-Rennen. Ein Riesenspaß für alle Beteiligten und als Aktion eine tolle Geschichte für Betroffene.

29. Januar
Caritas-Newsticker
Kompakte Informationen aus unserem Verband

Auf Anfrage von unserem korporativen Mitglied "Philger e. V." wurde am vergangenen Wochenende ein Hilfscontainer für die Philippinen gepackt. Schon seit Jahren unterstützt der Verein die Ärmsten der Armen vorrangig in Manila +++ toller Auftakt zur Kneipenkunstreihe 2019 im Bistro Jederman. Die 4 vom Revier plus 1 sorgten wieder mal für beste Stimmung. Nächster Gig am 8. Februar mit Dr. Mojo +++ jede Menge zu planen gab es in unserem BEWO-Team. Als stadtweit größter Anbieter des ambulant betreuten Wohnens versorgt das Team rund 400 Menschen mit Beeinträchtigung. Das Angebot umfasst neben Begleitung und Förderung auch freizeitgestaltende Maßnahmen wie das "BEWO-Aktiv"-Progamm, das sich größter Beliebtheit erfreut +++ Erfolgreich läuft auch weiterhin die Aktion "Deckel gegen Polio". Von Manuela Prinzenberg initiiert konnten bereits rund 1.000 Impfungen finanziert werden +++ Der Caritas-Vorstand macht nachdrücklich darauf aufmerksam, dass die im "Gute-Kita-Gesetz" verabschiedeten Maßnahmen nicht ausreichen, um die wichtige Arbeit der Kindertageseinrichtungen inhaltlich wie finanziell zu sichern. Gemeinsam mit den anderen Verbänden fordert er deutliche Nachbesserungen +++ Mit Anne Petri-Scialabba und Christoph Breuckmann gingen im Januar zwei "Caritas-Urgesteine" in den Ruhestand. Neben seiner sozialarbeiterischen Tätigkeit war Letztgenannter seit 1982 in der Mitarbeitervertretung tätig, davon die meisten Jahre als Vorsitzender. Beiden auch an dieser Stelle ein dickes Dankeschön für ihr tolles Engagement und alles Gute für den neuen Lebensabschnitt.

Der Caritas-Vorstand mit Detlef Nitsch und Michael Kreuzfelder
verabschiedete jetzt im Bistro Jederman Anne Petri-Scialabba
und Christoph Breuckmann.


7. Januar
Die Tonne ist voll

"Deckel gegen Polio" wird auch 2019 fortgesetzt

Initiatorin Manuela Prinzenberg ist zurecht stolz:"Wir haben mittlerweile 1,1 Tonnen Plastikdeckel gesammelt". Gemeinsam mit unserem Caritasverband engagiert sich die umtriebige Ehrenamtliche für die Aktion "Deckel gegen Polio". Mit 500 gesammelten Verschlüssen lässt sich 1 Polio-Impfung finanzieren. "1000 Impfungen haben wir jetzt schon erreicht". Aufgrund des großen Erfolgs wird die Aktion auch 2019 forgesetzt. Ein schönes Beispiel für persönliches Engagement und eine förderliche Zusammenarbeit mit einem Sozialverband.

1. Januar
Auf ein Neues
Wir wünschen allen Oberhausener Bürgerinnen und Bürgern ein gesundes neues Jahr 2019. Wir freuen uns auf viele Begegnungen und auf die gute Zusammenarbeit mit den vielfältigen Akteuren in unserer Stadt!