Caritas Oberhausen

Jahrgang 2019

13. September
Wie im richtigen Leben
Aktion zum "Tag der Wohnungslosen" kämpft mit Sonne, Wind und Regen. Riesiges Medieninteresse und drei Wohnungsangebote.

Es fing super an. Das Wetter passte, der Sterkrader Markt war wie immer gut besucht. Immer wieder kamen Menschen neugierig zum Infostand des Carl-Sonnenschein-Hauses. Wieso steht da ein Bett vor der Kirche? Ah - es geht um Wohnungsnot. Und so kam so manches Gespräch zustande: Über hohe Mieten, fehlende bezahlbare Wohnungen, Immobilienblase, Menschen, die auf der Straße leben (müssen). Und dasss das Problem schon mitten in der Gesellschaft angekommen ist. So drückt es jedenfalls Marc Wroblewski, Leiter der Alstadener Caritas-Facheinrichtung aus. Und genau deswegen auch die von Bewohner*innen und Mitarbeitenden vorbereitete Aktion vor der Clemenskirche - aufmerksam machen auf eine Riesenproblem, das immer Menschen betrifft. Deshalb auch eine Aktion, die 24 Stunden dauert, über Nacht, draußen - egal wie das Wetter ist. Es gibt heiße Waffeln und Gulaschsuppe, gute Gespräche und Kaffee. Und die Wirklichkeit schlägt zu. Das Wetter schlägt um, es regnet in Strömen - und man sitzt draußen. So wie es vielen in Deutschland geht. Realität pur. Und? Hat das Ganze was gebracht? Ein klares Ja: es gab ein überregionales Medieninteresse an der ungewöhnlichen Aktion. WDR-TV und Hörfunk, Stadtfernsehen Duisburg, WAZ/NRZ, Neues Ruhrwort und Domradio Köln watren vor Ort und berichteten. Und noch wichtiger: es gab drei konkrete Wohnungsangebote für Bewohner*innen der "Sonne" - besser geht es wohl kaum. Caritasdirektor Michael Kreuzfelder dankte daher auch allen Beteiligten für ihr großes Engagement und die tolle Aktionsidee:"Das war eine Riesensache und echte Anwaltschaft für Menschen, die wir unterstützen und begleiten."


26. August

Heimat ist dort, wo man sich wohl fühlt
Sterkrader Franziskus-Haus feiert 40-jähriges Bestehen. Sechs Bewohner sind seit Eröffnung der Caritas-Einrichtung dabei.

Rund dreihundert Gäste aus Familie, Freundeskreis, Kirche und Stadtteil haben am Wochenende das 40-jährige Bestehen des Franziskus-Hauses gefeiert. Am Anfang stand ein von den Bewohnern vorbereiteter Open-Air-Gottesdienst mit Stadtdechant Dr. Peter Fabritz und Diakon Justus Köhnemann (beide St. Clemens). Anschließend gab es ein buntes Programm rund um das Haus mit Zauberei, Tieren, Livemusik, Imbissständen und den Caritas-Dancern. Bis in den späten Abend ging die Feier, in deren Rahmen sechs Bewohner geehrt wurden, die Gründung in ihrem „Franzi“ leben und sich dort zuhause fühlen. Passend zum Jubiläumsslogan „Heimat ist dort, wo man sich wohl fühlt“, der seit letzter Woche auch als Banner an der Beethovenstraße hängt. Fährt man diese entlang, fällt das Franziskus-Haus, Wohnstätte der Caritas für vierzig Menschen mit Behinderung, kaum auf. Die von einem begrünten Außengelände umgebene anderthalbgeschossige Einrichtung passt sich optisch völlig in die Wohnumgebung ein. „Es war schon 1979 unser Ziel, Normalität im Viertel zu leben“, weiß Caritasdirektor Michael Kreuzfelder. „Und das war vor vierzig Jahren noch völlig neu und damit ein ganz innovativer Ansatz“. Damals wäre Inklusion eher ein gesellschaftliches Tabuthema gewesen. Aber die Öffnung des Hauses mit seinem öffentlich zugänglichen Garten oder seiner Kegelbahn, die Feste und feiern hätten nach und nach dazu beigetragen, die anfängliche Skepsis im Wohnumfeld abzubauen. Normalität im nachbarschaftlichen Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung wurde so möglich. „Mittendrin statt nur dabei – das war der Gedanke, der uns damals trug und der heute noch trägt“, erläutert Kreuzfelder. Und so lebten sich auch die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses schnell ein, fanden dort ein neues Zuhause. „Heimat ist dort, wo man sich wohl fühlt“ – das war nicht nur das Jubiläumsmotto sondern bleibt Anspruch für die nächsten Jahre.

 

 

21. August
Ein Rückzugsort im Großstadtgewühl
Die „Fraueninsel“ der Caritas blickt auf ihr erstes Jahr zurück. Interkulturelle Begegnung, Erweiterung der Sprachkompetenz und Integration stehen im Mittelpunkt. Jugendamt, Internationaler Bund und AWO sind mit im Boot.

Wenn man aus unterschiedlichsten Gründen in einer anderen Kultur lebt, ist das keine einfache Sache. Viele Probleme und Fragen tauchen auf – und vor allem Schwierigkeiten mit der neuen Sprache. Da tut es gut, einen Ort der gegenseitigen Hilfe und Beratung zu haben. Die „Fraueninsel“ der Caritas will seit nunmehr genau einem Jahr so ein Ort sein. Zwischen fünf und Zwanzig Frauen mit Migrationshintergrund kommen hier jeden Dienstag in Osterfeld zusammen. In den gemütlichen Räumen an der Kirchstraße treffen sie sich zum gemeinsamen Frühstück, tauschen sich unter fachlicher Begleitung aus und helfen sich gegenseitig. Hieraus entwickeln sich immer wieder Themen, die dann unter Einbezug von Fachleuten erörtert werden. Da geht es um Ernährungsfragen, um Gesundheit und Krankheit oder Erziehung, aber auch um Trennung und Scheidung oder häusliche Gewalt. Aber aktiv werden die Teilnehmerinnen auch: Aktuell beteiligen sich die Mütter und Kinder gemeinsam mit weiteren Akteuren an der Osterfelder Quartiersaktion „Wir bauen unsere Stadt“. Denn Ziel des Projektes ist es auch, die Integration der Teilnehmerinnen und ihrer Familien zu fördern. „Neue Freundschaften zu schließen und sich konkret ins Wohnumfeld einzubringen, sind zwei wichtige Ziele unseres Projekts“, erläutert Caritas-Mitarbeiterin Christine Heising. „Und das ist im ersten Jahr bereits sehr gut gelungen“. Rund sechzig Frauen haben in den vergangenen zwölf Monaten punktuell oder wiederholt an den Treffen teilgenommen. „Das Angebot hat sich mittlerweile herumgesprochen, so dass sich auch immer wieder neue Interessierte melden“, stellt Heising erfreut fest. Um das in Kooperation mit AWO, Stadt und Internationalem Bund laufende Projekt noch weiter bekannt zu machen, soll der erste Geburtstag für eine kleine Feier genutzt werden. Am 3. September können dann Interessierte in der Osterfelder Kirchstraße vorbeischauen und die Fraueninsel persönlich kennenlernen – eine Insel, die für die Teilnehmenden ein Ort des Neuanfangs und der Orientierung ist.

 

31. Juli
Schloss Bellinghoven: Erfolgreiche Abschlüsse im Ausbildungsbereich
Junge Erwachsene mit Beeinträchtigung zeigen tolle Leistungen

Sie haben es nicht einfach im Leben. Sie kommen aus sozial benachteiligten Familien, haben massive Alkohol- und Drogenprobleme oder seelische Beeinträchtigungen. Schloss Bellinghoven (Rees) ist für die meisten von ihnen die letzte Chance, wieder zurück in die Spur zu finden, sich zu stabilisieren. Eine herausfordernde Aufgabe und Zielsetzung für die jungen Männer und Frauen, die schon  viele Lebenskrisen durchgemacht haben. Mit dem integrativen Konzept von pädagogischer in Verbindung mit beruflicher Förderung hat die Caritas-Einrichtung in NRW ein Alleinstellungsmerkmal. Hier können die jungen Menschen sich in verschiedenen Bereichen ausprobieren und Vorlieben für bestimmte Tätigkeiten herausfinden. Natur- oder Fahrradwerkstatt, Gartenbau, Hauswirtschaft, Schlosserei, Schreinerei oder Maler/Lackierer - bis hin zu einem Ausbildungsabschluss vor der IHK sind hier Anlehre und Vollausbildung möglich. Begleitet werden sie dabei auch im schulischen Bereich. Die Erfahrungen seit Übernahme der Einrichtung im Jahr 1984 sind dabei äußerst positiv. So konnten auch jetzt wieder drei Bewohner*innen ihren Realabschluss machen. Vier Auszubildende schlossen ihre Ausbildung erfolgreich ab, zwei Bewohner konnten in ein festes Arbeitsverhältnis auf dem ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden. Eine tolle Leistung der jungen Menschen, die sich auf diesem Weg neue und aussichtsreiche Perspektiven für ein selbst bestimmtes Leben schaffen. Dafür gehört ihnen Anerkennung und Respekt! Herzlichen Glückwunsch.

29. Juli
Spielend Sprache lernen
Sprachcamp erfolgreich abgeschlossen

Sie kommen aus Syrien, Afghanistan oder dem Kosovo. Sie alle haben sich mal wieder so richtig in der Schule abgerackert und vor allem die deutsche Sprache gelernt. Jetzt endlich Ferien und ausruhen? Pustekuchen - für zwei Wochen gingen die Schülerinnen und Schüler ins Caritas Sprachcamp in Osterfeld. An der Heideschule spielten Sie unter fachlicher Anleitung Theater, bastelten die Kulisse und führten das Stück vor Eltern, Geschwistern und Bekannten auf.

Zwischendurch gab es Ausflüge und gemeinsames Mittagessen - und gesprochen wurde ausschließlich Deutsch. Sebastian Riecke und sein Team waren super zufrieden: mit dem Ergebnis, mit den erzielten Sprachfortschritten und mit der guten interkulturellen Stimmung. Zusammenleben kann so einfach sein. Ein Dankeschön ans Team - aber auch an die WAZ für die positive Berichterstattung.

12. Juli
Caritas-Newsticker
Aktuelles aus unserem Verband
Zwanzig neue Mitarbeitende konnten Caritasdirektor Michael Kreuzfelder und Personalvorstand Detlef Nitsch jetzt in der Schul- und Sozialkirche begrüßen. Unter Leitung von Julia Tamkus (Leitung Personalverwaltung) fand dort ein Einführungsseminar für neue Mitarbeitende statt. Inhaltlich geht es dabei um ein einrichtungsübergreifendes Kennenlernen des Gesamtverbandes, um kirchliche Grund- und Präventionsordnung sowie Themen wie Datenschutz. Das Seminar gibt es bereits seit 2005 und findet zweimal jährlich statt +++ unser Laden an der Mülheimer Straße 109 startet weiter durch. Neuestes Angebot: umweltschonendes Upcycling unter dem Gedanken "Aus alt mach neu" +++ Beim Sommerfest der SPD im Kaisergarten feierte unsere Tanzgruppe von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung einen tollen Auftritt. Vor rund 1.000 Besuchern und als Vorgruppe zu DSDS-Star Davin Herbrüggen gab die Gruppe alles und wurde euphorisch gefeiert +++ Unser BEWO für Menschen mit geistiger Behinderung zieht aktuell vom Lohbruch (Königshardt) in neue Räume an Osterfelder Marktplatz. Die zentrale Lage erleichtert Beratung und Begleitung Betroffener. Ab 15. Juli läuft wieder der normale Betrieb.

26. Juni
Caritas-Newsticker
Aktuelles aus unserem Verband

Große Hitze, und dennoch gut besucht! Die Rede ist vom "alternativen Gottesdienst", den der Stadtvorstand der katholischen Frauen (KFD) in unserem Bistro feierte. Mit dabei: Präses Gosselke, der in diesem Rahmen feierlich verabschiedet wurde. Natürlich war sein Nachfolger auch anwesend: Ulrich Karrasch, ehemals Pastor an St. Jakobus auf dem Tackenberg. Nach dem Gottesdienst gab es ein gemütliches Beisammensein - mit leckeren Kleinigkeiten aus der Jederman-Küche.
Bis zum 13. Juli läuft wieder die Caritas-Haussammlung. Aus dem Erlös werden vor allem konkrete Hilfen für Senioren, Familien, Kinder & Jugendliche finanziert. 50% der Sammlung bleiben in der jeweiligen Gemeindecaritasgruppe und damit unmittelbar im jeweiligen Quartier. Die anderen 50% gehen an den Caritasverband sowie die Bistumscaritas. Hier werden ausschließlich Sozialprojekte finanziert, für die es keine anderen (öffentlichen) Mittel gibt.
Auf Tour war im Juni das Beschäftigungsprojekt "Die Schildkröte". Dort arbeiten Menschen mit geistiger und/oder psychischer Beeinträchtigung. In Zoutelande (NL) konnten sie sich mal so richtig erholen. Die ansonsten von den Menschen hergestellten Produkte werden unter anderem im Caritas-Laden an der Mülheimer Straße 109 verkauft.

   

17. Juni
Caritas-Newsticker
Aktuelles aus unserem Verband

Gemeinsam im Stadtteil: schon gute Tradition ist die Mitarbeit unseres Carl-Sonnenschein-Hauses beim Gemeindefest in St. Antonius. Auch in dieserm Jahr waren wir wieder gerne dabei - mit dem Team um Marc Wroblewski, mit selbst hergestellter Marmelade oder Holzspielen für die Kids +++ tolle Spende der KAB St. Marien für unser Regenbogenland: 1.000 Eurto gab´s für unsere KITA, die Kinder mit und ohne Behinderung fördert. Auch von dieser Stelle ein herzlicher Dank für die wiederholte Unterstützung +++ unsere "Schildkröte" aus dem Bereich "Arbeit & Beschäftigung" geht aktuell auf Tour: in Zoutelande können sich die Mitarbeitenden mal so richtig erholen +++ angeschlossen ist nun die Aktion "Deckel gegen Polio", die Manuela Prinzenberg ins Leben gerufen hatte. Jetzt konnten die letzten Deckel mit einem Gesamtgewicht von rund 700 Kilo zur Sammelstelle nach Gladbeck gebracht werden. Allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön +++ gleich vier Jubiläen und einen Abschied gabs jetzt im Bereich "Caritas & Quartier"". Caritasdirektor Michael Kreuzfelder und Einrichtungsleiter Andreas Klein-Reesink gratulierten Rita Piroth, (40 Jahre), Beate Mühlenbrock und Frau Moritz (20) sowie Dagmar Kampmann (10) zu ihrem Ehrentag. Gleichzeitig verabschiedeten sie die langjährige Mitarbeiterin Irmtraud Köster-Just in die passive Phase der Altersteilzeit. Allen einen herzlichen Glückwunsch und alles Gute!

3. Juni
Caritas-Newsticker
Aktuelles aus unserem Verband

Im Alter von 82 Jahren ist Pastor Günter Reinbach verstorben. Der engagierte Seelsorger war 22 Jahre 1. Vorsitzender unseres Verbandes. Für seinen Einsatz im Dienst am Nächsten wurde er mit dem Ehrenzeichen des Deutschen Caritasverbandes in Gold ausgezeichnet. Reinbach wirkte zuletzt als Pastor im Ruhestand in der Sterkrader Gemeinde Liebfrauen (Pfarrei St. Clemens). Wir sind ihm zu großem Dank verpflichtet und werden ihn nicht vergessen. Möge er in Frieden ruhen +++ Nach 2013 gab es im Mai eine Neuauflage der bundesweiten BDKJ- Aktion "72 Stunden - uns schickt der Himmel". In Oberhausen waren wir Kooperationspartner für vier Projekte. Im Franziskus-Haus gestalteten Kinder und Jugendliche die Außenanlagen neu, im Wilhelm-Knappmann-Haus entstand ein Kreativraum für die psychisch erkrankten Bewohner und das Bistro Jederman kooperierte mit der DPSG St. Pankratius bei zwei Veranstaltungen für Senioren einschließlich Catering und einem bunten Bühneprogramm. Die Jugend aus Herz-Jesu Sterkrade organisierte einen Spendenlauf sowie einen Kuchenverkauf. Der Reinerlös geht zu gleichen Teilen an unseren Hilfsfonds "Kinder im Blick - ich mach mit" sowie an den Philger e. V., einem korporativen Mitglied unseres Verbandes. Tolle Aktionen der Kinder und Jugendlichen, die ihr großes soziales Engagement zeigten. Vielen Dank dafür +++ Ende Mai fand die Jahrestagung der Pfarrcaritsaskonferenzen in Haltern statt. Unter Leitung von Abteilungsleiterin Irmgard Handt ging es um die aktuelle Situation der Gruppen und Optionen für die zukünftige inhaltliche Arbeit. Caritasdirektor Michael Kreuzfelder besuchte das zweitägige Treffen zwischenzeitlich und diskutierte mit den Teilnehmenden. Sein Dank galt den Ehrenamtlichen und ihren vielfältigen Aufgaben im Dienst am Nächsten +++ Die Kneipenkunstreihe im Jederman läuft weiter erfolgreich und bringt immer wieder musikalische Akzente in den Stadtteil - zuletzt mit der Rockformation DEO, die für einen gelungenen Abend sorgten. Wie immer waren Besuch und Stimmung bestens. Da reicht manchmal der Platz nicht aus +++ Auch in diesem Jahr wird es wieder das Sprachcamp für Kinder geben. Zu Beginn der Sommerferien kommen Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund zusammen, um weiter die gerade erlernte deutsche Sprache zu praktizieren. Das geht vor allem über praktische Projekte wie Singen und Theaterspielen. Finanziert wird die 3.000 Euro teure Aktion rein aus Spenden. Deshlab freuen wir uns über Unterstützung bei der Finanzierung. Wer das Projekt unterstützen möchte, kann über den Hilfsfonds "KInder im Blick" (s. o.) unter dem Stichwort "Sprachcamp" spenden. Ganz herzlichen Dank!

20. Mai
"Familie, Bildung & Beratung" ist umgezogen
Vernetzte Hilfen unter einem Dach

Das neue Zuhause passt schon allein namentlich. Im ehemaligen Pfarrheim der katholischen Kirchengemeinde "Heilige Familie" und damit in der Pfarrei St. Marien werden nun interdisziplinäre Aufgaben der Caritas für Kinder, Jugendliche und Familien unter einem Dach angeboten. Schwangerenberatung, Pflegekinderdienst, der Bereich Schule (Sozialarbeit und Offener Ganztag) sowie die Erziehungsberatung befinden sich an einem neuen zentralen Ort und unter einem Dach. Beste Busanbindung und Parkmöglichkeiten (BERO-Zentrum) sind hier unter der Anschrift Am Förderturm 8 selbstverständlich. Wichtig: Die telefonische Erreichbarkeit hat sich nicht geändert, alle Ansprechpartner*innen haben ihre Rufnummern bzw. E-Mail-Asdressen behalten. Hier die wichtigsten Daten im Überblick:

Familie, Bildung & Beratung
Pflegekinderdienst / Schwangerenberatung / Bereich Schule / Erziehungsberatung

Anschrift
Am Förderturm 8, 46049 Oberhausen
Telefon 0208.9404-40
Rufnummern/E-Mail-Adressen wie bisher

Rückfragen
Gerne über info(at)caritas-oberhausen.de


7. Mai
Caritas-Newsticker
Neues aus unserem Verband

Ein voller Erfolg war mal wieder der Blumenverkauf auf unserem Schloss Bellinghoven in Rees. Das Team um Klaus-Jürgen Monz hatte sich jede Menge Mühe gegeben und erstmals eine historische Schlossführung arrangiert, bei der sich die Besucherinnen und Besucher über die Geschichte des Wasserschlosses am rechten Niederrhein informieren konnten +++ Bistro Jederman und das Ambulant betreute Wohnen beteiligten sich mit gemeinsam mit Betreuten am diesjährigen Aktionstag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung sowie am entsprechenden Protesttag - beides koordiniert durch das Oberhausener Büro für Chancengleichheit. Der Aktionstag war zudem mit dem Museumstag im Rheinischen Indistriemuseum verbunden. Höhepunkt am Sonntagabend: die integrative Disco "Nobody is perfect" +++ der erste Teil des Umzugs unseres Bereichs "Familie, Bildung & Beratung" ist erfolgreich abgeschlossen. Pflegekinderdienst, Schwangerenberatung und Bereich Schule sind jetzt im neuen Zuhause am Förderturm 8 direkt am BERO-Zentrum zu finden. Mitte des Monats folgt dann noch die Erziehungsberatung. Wir halten Sie auf dem Laufenden.


Neue Leitung in der Erziehungsberatung
Benczek folgt van Laak

Die Psychologin, Kinder- und Jugendtherapeutin Monika Benczek ist neue Teamleitung der Caritas-Erziehungsberatung. Sie tritt die Nachfolge von Beate van Laak an, die in den Ruhestand gegangen ist. Benczek leitet das 20-köpfige Team, das in allen Fragen von Erziehung, Familie und Schule mit Rat zur Seite steht. Zum Angebot gehören neben der Beratung auch Diagnose und Therapie, Einzel- und Gruppenförderung, ein Förderprogramm zur Lese- und Rechtschreibschwäche sowie mobile Beratung in Familienzentren. „Monika Benczek ist eine versierte Fachfrau und durch ihre bisherige Tätigkeit bei uns bestens vernetzt“, freut sich Abteilungsleiterin Irmgard Handt. Benczek arbeitet bereits seit fünf Jahren als Psychologin in der Erziehungsberatung und ist zudem Präventionsfachkraft des Caritasverbandes. Benczek selbst will die inhaltliche Arbeit weiterentwickeln: „Themen wie Integration, Inklusion und Quartiersbezug werden uns dabei genauso beschäftigen wie die Online-Beratung“, stellt  die Caritas-Mitarbeiterin fest. Eine handfeste Aufgabe gibt es schon: Mitte Mai zieht die Beratungsstelle mit weiteren Caritas-Diensten für Kinder und Familie aus der Annastraße in das neue Gebäude Am Förderturm 8. „Die nun auch räumliche Vernetzung sowie der zentralere Standort direkt am BERO-Zentrum werden helfen, unser Angebot für Familien noch besser aufzustellen“, so Benczek.

28. März
Pionierarbeit für psychisch Erkrankte in Oberhausen
Mit Norbert Nilkens geht ein Mann der "ersten Stunde" in den Ruhestand.

Kennen Sie noch die Landeskliniken Viersen-Süchteln oder Bedburg-Hau? Bis in die 1980er Jahre wurden dort und damit wohnortfern Patienten und Klienten mit Behinderung oder psychischer Erkrankung untergebracht. Weitab von ihrem sozialen Umfeld, von Freunden, Familie oder Arbeitskollegen. Erst die so genannte "Psychiatrie-Enquete" brachte hier eine konzeptionelle Veränderung mit dem Ziel einer Versorgung vor Ort und damit im direkten Lebensumfeld der Betroffenen. Allein fehlte es zunächst an der dafür erforderlichen Infrastruktur. Und hier kommt nun Norbert Nilkens ins Spiel, der bereits seit 1974 in der Oberhausener Caritas aktiv war: als Zivildienstleistender, als Betreuer bei Ferienspielen und Freizeiten, als Praktikant. Nach einem Studium der Sozialarbeit stieg er in die neu zu konzeptionierende Beratungsarbeit für Menschen mit psychischer Erkrankung ein. Und damit begann die Entwicklungs- und Pionierarbeit: Konzipierung eines offenen Treffs für Betroffene und eines begleitenden Beratungsangebots sowie kommunale Vernetzung mit weiteren Trägern vor Ort. Besonderes Augenmerk legte Nilkens dabei auf eine intensive Zusammenarbeit mit der psychiatrischen Abteilung des St. Josef-Krankenhauses an der Mülheimer Straße. Über die Jahre wuchs durch diese interdisziplinäre Kooperation ein stark frequentiertes und überaus geschätztes Angebot. War es in den Anfängen noch ein 14qm-Büro im Caritashaus an der Mülheimer Straße 188, so sind heute Kontakt- und Beratungsstelle für psychisch Erkrankte sowie der von Nilkens verantwortete Gesamtbereich "Ambulantes Wohnen & Beschäftigung" seit Jahren im Altfrid-Haus angesiedelt, das zwischenzeitlich sogar noch deutlich ausgebaut werden musste, um die wachsende Zahl von Angeboten dort unterbringen zu können. Ambulant betreutes Wohnen, SGB-II- und Suchtberatung, Offener Treff und Einzelberatung sind hier zu finden. Angebote wie tagesstrukturierende Maßnahmen, Ergotherapeutische Werkstatt, Piccobello, Gleis 51, Bistro Jederman, Schildkröte und andere werden von hier zentral gesteuert. Aus einem 1-Mann-Dienst ist seit 1980 ein großer Fachbereich mit rund 120 Mitarbeitenden geworden - hoch komplex, aber gleichwohl niederschwellig für Betroffene. Wenn Norbert Nilkens jetzt in den Ruhestand geht, kann seine wichtige Entwicklungsarbeit nahtlos fortgestezt werden. Mit Gino Dresen hat ein Mitarbeiter den Stab übernommen, der wie Norbert Nilkens ebenfalls als Zivildienstleistender bei der Caritas Oberhausen begonnen hat. Über ein duales Studium der sozialen Arbeit, eine folgende Anstellung im Bereich des ambulant betreuten Wohnens und zuletzt über eine Teamleitung in diesem Bereich, hat er sich intensiv in die verbandlichen Strukturen und insbesondere in den Bereich der Hilfen für psychisch Erkrankte eingearbeitet. Damit kann der personale Übergang in der Leitung nahtlos und organisch erfolgen - ein Mehrwert für die inhaltliche Arbeit. Auch an dieser Stelle ein großer Dank an Norbert Nilkens - für sein großes Engagement und seine hohe Fachlichkeit, aber auch und gerade für seine große Menschlichkeit. Stets begegnete er Betroffenen auf Augenhöhe. Nach Dienstzeit fragte er nie, nur danach, was ein erkrankter Mensch braucht - das allein stand für ihn stets im Mittelpunkt. An dieser Stelle aber auch die besten Wünsche für Gino Dresen und seine neue Aufgabe, die spannend und herausfordernd zugleich ist.

Norbert Nilkens                       Gino Dresen

15. März
Korporative Mitglieder
Not sehen und handeln - Philger e. V. hilft seit Jahren auf den Philippinen
Weit weg und doch so nah! Jedenfalls sind die Philippinen für Lutz Ruhloff und dem Philger e. V. ganz nah, was konkrete Hilfe angeht. Das von Armut und Wetterkatastrophen heimgesuchte Inselstaat und seine Menschen erleben muss, ist für manchen weit weg. Aber wie gesagt: Nicht für den Verein. Nur ein Beispiel: 2013 wurde eine Grundschule von einem fürchterlichen Taifun geradezu weggefegt. Lehrer und Schüler standen vor dem Nichts. Mit Hilfe der Philger wurde eine Hilfsaktion ins Leben gerufen. Von dem Ergebnis konnten sich jetzt Caritas-Mitarbeiterin Julia Tamkus und Ruhloff-Tochter Jenny Sternemann während eines privaten Urlaubs unmittelbar vor Ort überzeugen. Alles wieder aufgebaut, hervorragende Lernbedingungen für die Kinder und eine Dankbarkeit, die ihresgleichen sucht! Und der wurde mit einem Fest inkl. Tanz, Theater und Gesang zum Ausdruck gebracht. Bewegend und ein Beleg, wie gut, sinnvoll und nachhaltig die Hilfe unseres korporativen Mitglieds angekommen ist. Tolle Sache und herzlichen Dank auch unsererseits für dieses große Engagement!

 

15. März
Gemeinsam gegen Altersarmut
1. SG Die Bernhardiner fördert Caritas-Hilfsfonds
Bekannt wurden Bernhardiner ja schon vor vielen Jahren als Lawinensuchhunde in der Schweiz. Kennzeichen: Das putzige Schnapsfässchen am Hals! Schon unzähligen Wintersportlern sind sie gemeinsam mit der Bergrettung zu Hilfe geeilt und haben so manches Leben gerettet. Insoweit passt es natürlich wie die berühmte Faust aufs Auge, wenn sich die 1. Senatorengemeinschaft ihren Namen zu eigen gemacht hat. Die "Bernhardiner" wollen durch ihr Engagement im Oberhausener Karneval Gelder akquirieren, das sie für soziale Projekte einsetzen. So jetzt geschehen durch die Förderung des Caritas-Hilfsfonds "Senioren im Blick", der sich der konkreten Bekämpfung der zunehmenden Altersarmut zum Ziel gesetzt hat. Passend dazu fand die Übergabe der Spende in Höhe von närrischen 1.111 Euro im Rohlandshof statt. In den Wohngemeinschaften der Caritas leben Senioren mit kleinem Einkommen (WBS erforderlich). Ziel: Abbau sozialer Isoaltion im Alter und möglichst langes selbst bestimmtes Leben. Caritasdirektor Michael Kreuzfelder freute sich natürlich sehr über die Zuwendung. "Das ist gelebte Solidarität mit Senioren, denen es nicht so gut geht. Dafür sind wir sehr dankbar."

Schöne Stimmung bei der Spendenübergabe im Rohlandshof: Bei Kaffee und Plätzchen gab es nicht nur 1.111 Euro für "Senioren im Blick", sondern den Besuch des Stadtprinzen mit Gefolge.

22. Februar
Caritas-Newsticker
Kompakte Informationen aus unserem Verband
Unser Spendenaufruf für "Kinder im Blick" war wieder erfolgreich. Wir freuen uns über rund 3.000 Euro, die uns für konkrete Hilfen zur Verfügung gestellt wurden. Allen Spenderinnen und Spendern herzlichen Dank +++ Die jecke Zeit geht ihrem Höhepunkt entgegen. Das zeigte auch der Besuch des Kinderprinzenpaares Jan I. und Nele-Sophie I. in unserem Bistro. Mit ihrem "Oberhausen-Lied" begeisterten sie die zahlreichen Gäste. Vielen Dank den beiden und noch eine erfolgreiche Session +++ Unser BEWO-Aktiv war mal wieder unterwegs. Leider war der Besuch des Chamionsleague-Spiels der Schalker Knappen nicht von Erfolg gekrönt. Allen Anfeuerungsrufen zum Trotz gewann Manchester City 3:2. Gleichwohl war es ein erlebnisreicher und spannender Abend +++ am 21. Februar informierte unser Pflegekinderdienst wieder über die Rahmenbedingungen zur Aufnahme eines Kindes auf Zeit. Es werden auch weiterhin aufnahmebereite Familien und Einzelpersonen gesucht. Wer an individuellen Informationen Interesse hat, kann sich jederzeit im Caritas-Haus (Mülheimer Straße 188) melden oder sich unter Tel, 9404-40 informieren +++ am 14. Februar beteiligten sich unser Bistro Jederman und unsere integrative Tanzgruppe an der weltweiten Aktion "One Billion rising". Zu der Oberhausener Veranstaltung im Zentrum Altenberg hatte unter anderem die Gleichstellungsstelle der Stadt Oberhausen aufgerufen. Sie richtet sich einmal jährlich gegen Gewalt an Frauen und Mädchen +++ Anfang Februar startete wieder das Programm BEWO-Aktiv für Menschen mit Beeinträchtigung. In diesem Fall ging es zum Kart-Rennen. Ein Riesenspaß für alle Beteiligten und als Aktion eine tolle Geschichte für Betroffene.

29. Januar
Caritas-Newsticker
Kompakte Informationen aus unserem Verband

Auf Anfrage von unserem korporativen Mitglied "Philger e. V." wurde am vergangenen Wochenende ein Hilfscontainer für die Philippinen gepackt. Schon seit Jahren unterstützt der Verein die Ärmsten der Armen vorrangig in Manila +++ toller Auftakt zur Kneipenkunstreihe 2019 im Bistro Jederman. Die 4 vom Revier plus 1 sorgten wieder mal für beste Stimmung. Nächster Gig am 8. Februar mit Dr. Mojo +++ jede Menge zu planen gab es in unserem BEWO-Team. Als stadtweit größter Anbieter des ambulant betreuten Wohnens versorgt das Team rund 400 Menschen mit Beeinträchtigung. Das Angebot umfasst neben Begleitung und Förderung auch freizeitgestaltende Maßnahmen wie das "BEWO-Aktiv"-Progamm, das sich größter Beliebtheit erfreut +++ Erfolgreich läuft auch weiterhin die Aktion "Deckel gegen Polio". Von Manuela Prinzenberg initiiert konnten bereits rund 1.000 Impfungen finanziert werden +++ Der Caritas-Vorstand macht nachdrücklich darauf aufmerksam, dass die im "Gute-Kita-Gesetz" verabschiedeten Maßnahmen nicht ausreichen, um die wichtige Arbeit der Kindertageseinrichtungen inhaltlich wie finanziell zu sichern. Gemeinsam mit den anderen Verbänden fordert er deutliche Nachbesserungen +++ Mit Anne Petri-Scialabba und Christoph Breuckmann gingen im Januar zwei "Caritas-Urgesteine" in den Ruhestand. Neben seiner sozialarbeiterischen Tätigkeit war Letztgenannter seit 1982 in der Mitarbeitervertretung tätig, davon die meisten Jahre als Vorsitzender. Beiden auch an dieser Stelle ein dickes Dankeschön für ihr tolles Engagement und alles Gute für den neuen Lebensabschnitt.

Der Caritas-Vorstand mit Detlef Nitsch und Michael Kreuzfelder
verabschiedete jetzt im Bistro Jederman Anne Petri-Scialabba
und Christoph Breuckmann.


7. Januar
Die Tonne ist voll

"Deckel gegen Polio" wird auch 2019 fortgesetzt

Initiatorin Manuela Prinzenberg ist zurecht stolz:"Wir haben mittlerweile 1,1 Tonnen Plastikdeckel gesammelt". Gemeinsam mit unserem Caritasverband engagiert sich die umtriebige Ehrenamtliche für die Aktion "Deckel gegen Polio". Mit 500 gesammelten Verschlüssen lässt sich 1 Polio-Impfung finanzieren. "1000 Impfungen haben wir jetzt schon erreicht". Aufgrund des großen Erfolgs wird die Aktion auch 2019 forgesetzt. Ein schönes Beispiel für persönliches Engagement und eine förderliche Zusammenarbeit mit einem Sozialverband.

1. Januar
Auf ein Neues
Wir wünschen allen Oberhausener Bürgerinnen und Bürgern ein gesundes neues Jahr 2019. Wir freuen uns auf viele Begegnungen und auf die gute Zusammenarbeit mit den vielfältigen Akteuren in unserer Stadt!