Miteinander von Jung und Alt prägt die Arbeit der Caritas Oberhausen
Der diesjährige Caritassonntag am 20. September steht bundesweit unter dem Motto der Jahreskampagne "Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen". Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Menschen unterschiedlichen Alters voneinander lernen, sich gegenseitig unterstützen und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken können.
Für die Caritas Oberhausen ist dieses Thema gelebter Alltag. In vielen Diensten und Einrichtungen entstehen Begegnungen zwischen Generationen, die Menschen verbinden und Gemeinschaft fördern. Dazu gehört die Familienhilfe "wellcome", bei der Ehrenamtliche Familien im ersten Jahr nach der Geburt eines Kindes unterstützen. Sie schenken Zeit, entlasten Eltern im Alltag und bringen ihre Lebenserfahrung ein. So entstehen Beziehungen, die über Generationengrenzen hinweg tragen.
Auch in den drei Caritas-Kindertagesstätten Regenbogenland wird das Motto der Kampagne mit Leben gefüllt. Dort engagieren sich ehrenamtliche Vorlese-Omas, die regelmäßig in die Einrichtungen kommen und den Kindern Geschichten vorlesen. Die Begegnungen fördern nicht nur die Sprach- und Lesekompetenz der Kinder, sondern die Kinder erleben ältere Menschen als aktive Begleiter ihres Alltags. Die Vorleserinnen erfahren Anerkennung und Nähe. Die Gäste des stationären Hospizes St. Vinzenz Pallotti bekommen zu Anlässen wie Karneval oder St. Martin Besuch von Kita-Kindern, die ihnen selbstgebastelte Kleinigkeiten mitbringen. Das Hospiz gehört zu den Christlichen Hospizen Oberhausen gGmbH, deren Mehrheitsgesellschafter die Caritas Oberhausen ist.
Generationenübergreifende Begegnungen finden auch im Quartiersbüro der Caritas statt. Hier erhalten Senior:innen Beratung und Unterstützung und engagieren sich füreinander. Gleichzeitig setzt sich die Caritas mit ihren Angeboten für Seniorinnen und Senioren dafür ein, Einsamkeit vorzubeugen, Teilhabe zu ermöglichen und älteren Menschen ein selbst bestimmtes Leben zu erleichtern, wie etwa in den Senior:innen-Wohngemeinschaften im Rohlandshof.
"Generationen profitieren voneinander: Kinder brauchen Erfahrungen und Geschichten, ältere Menschen brauchen Teilhabe und das Gefühl, gebraucht zu werden. Dort, wo Begegnung gelingt, entsteht Zusammenhalt. Genau das erleben wir jeden Tag in unseren Einrichtungen", betont Caritasdirektor Michael Kreuzfelder.
Der Caritassonntag rückt damit eine Aufgabe in den Fokus, die angesichts des demografischen Wandels immer wichtiger wird: "Brücken zwischen den Generationen zu bauen", so Michael Kreuzfelder. Die Caritas Oberhausen trägt mit ihren Angeboten täglich dazu bei, dass solche Brücken entstehen und Menschen aller Altersgruppen miteinander verbunden bleiben.
Wer die Generationen-Arbeit der Caritas Oberhausen unterstützen möchte, kann dies über die Spendenfonds tun:
www.caritas-oberhausen.de/spende-kinder
www.caritas-oberhausen.de/spende-senioren
