Caritas Oberhausen

Jahrgang 2018

24. Mai
Aus unseren Diensten & Einrichtungen
Caritas-Newsticker: Aktuelles aus unserem Verband
Auf Reisen sind zurzeit Menschen, die von uns im Rahmen des ambulant betreuten Wohnens bzw. tagesstrukturierender Maßnahmen begleitet und gefördert werden. Die "Schildkröte" genießt gerade das Strandleben auf Mallorca, das BEWO tourt an der Mosel entlang +++ Die Gartengruppe hat das Außengelände an der Ergotherapeutischen Werkstatt weiter ausgestaltet. Neueste selbst gebaute Errungenschaft ist ein kleines Gradierwerk +++ In die konkrete Umsetzung geht der Umbau des Hauses am Förderturm. In dem ehemaligen Pfarrheim der Gemeinde Hl. Familie wird unser Bereich "Familie, Bildung & Beratung" Ende 2018 seine neue Heimat finden +++ In Betrieb genommen werden konnten jetzt neue Werkräume an der Lothringer Straße. Im Rahmen tagestrukturierender Förderung haben hier u. a. die ehemalige Werkstattkirche ein neues und größeres Zuhause gefunden +++ Wieder einmal war RTL-West bei uns zu Gast - dieses Mal im Carl-Sonnenschein-Haus zum Thema "Wohnungsnot" +++ weitere aktuelle Infos finden Sie auch auf unserer Facebook-Seite

12. April
Abschließende Phase des organischen Wechsels hat begonnen
Neuer Caritas-Vorstand jetzt komplett im Amt.

Michael Kreuzfelder, seit 1. April 2017 hauptamtlicher Vorstand "Fachpolitik & Kommunikation", ist zum ersten dieses Monats durch den Bischof von Essen zum Caritasdirektor ernannt worden. Gleichzeitig hat er von Werner Groß-Mühlenbruch das Amt des Vorstandssprechers übernommen. Neu im Vorstand ist Detlef Nitsch, der den Bereich "Finanzen & Personal" verantwortet. Damit geht der langfristig und vorausschauend geplante organische Wechsel in der verbandlichen Verantwortung in seine abschließende Phase. Bis zu ihrer Berentung im August/September 2018 werden Werner Groß-Mühlenbruch und Reinhard Messing dem neuen Vorstand weiterhin beratend zur Seite stehen und letzte Aufgaben in die verbandlichen Systeme überführen.

Caritasdirektor M. Kreuzfelder und Vorstand D. Nitsch

26. März
Das deutsche Team unterstützen
BEWO-Aktiv beim Fußball-Länderspiel

Das gibt es sicherlich nicht alle Tage - obwohl Unternehmungen in der Gruppe schon regelmäßig auf der Tagesordnung stehen. Gemeint ist der Besuch des Länderspiels Deutschland - Spanien, der dieses Mal für unser BEWO-Aktiv auf dem Zettel stand. mit mehr als dreißig Betreuten aus dem BEWO sowie die Caritas-Mitarbeiter machten sich mit öffentlichen Verkehrsmittel auf den Weg in die Esprit-Arena. Ausgerüstet mit einem Caritas-Banner feuerten sie "Die Mannschaft" nach besten Kräften an. Letztlich reichtes es zwar nur zu einem Remis (1:1), gleichwohl kamen alle voll auf ihre Kosten.

16. März
Den demografischen Wandel gestalten - jungen Menschen Chancen bieten
Caritas Oberhausen beteiligt sich am EU-Programm "Lebensphasenorientierung"

Fachkräftemangel gibt es nicht nur im produzierenden Gewerbe. Auch im Sozialbereich fehlt es zunehmend an Alten- und Krankenpflegern, Erziehern oder Sozialarbeitern. Satt diese von allen Trägern im Sozialwesen festegestellte Entwicklung zu beklagen, stellt sich die Oberhausener Caritas der Herausforderung und beteiligt sich im Rahmen ihrer Personalentwicklung jetzt an einem EU-Programm. "Rückenwind" befasst sich mit der Frage unterschiedlicher Lebensphasen und der Frage, wie die Caritas als Arbeitgeber diese in seinem Portfolio berücksichtigen kann. Beim Projekt werden die verbandlichen Gremien ebenso einbezogen wie Mitarbeitende selbst. Eine entsprechende Auftaktveranstaltung hat jetzt gerade in der Schul- und Sozialkirche stattgefunden. Mehr zum Projekt im Bericht von Martina Nattermann der NRZ.

15. März
Weihbischof Schepers besucht Vorstand und Carl-Sonnenschein-Haus
Anlass: Firmvisitation im Bereich der Pfarrei Herz-Jesu
Nach dem Besuch von Weihbischof Zimmermann im Gleis 51 (s. a. Bericht vom 6. Februar) konnten wir nun Weihbischof Schepers in der Geschäftsstelle an der Lothringer Straße begrüßen. Auf dem Programm stand die Vorstellung des neuen Vorstands mit Michael Kreuzfelder und Detlef Nitsch (ab 1. April 2018 neues Vorstandsmitglied und aktuelle Abteilungsleiter Wirtschaft & Personal). Im intensiven und sehr guten Gespräch ging es aber auch um den Austausch über die aktuellen Entwicklungen im Sozial- und Pastoralbereich. Bei einem folgenden Besuch im Carl-Sonnenschein-Haus kamen Pfarrer Vinzent Graw und Pastor Marco Bralic hinzu. Die Zusammenarbeit von Caritas-Einrichtung und Gemeinde steht hier exemplarisch für die insgesamt enge Verknüpfung von Caritas & Pastoral in Oberhausen. Der Visitationsort stellte sich zudem aus ganz persönlichen Gründen für Weihbischof Ludger Schepers heraus: in der Gemeinde St. Antonius Alstaden hatte er in früheren Zeiten als Kaplan gewirkt. Weitere Informationen zum Besuch im Bericht der NRZ.

5. März
Engagierter Start der Pfarrcaritaskonferenzen ins Jahr 2018
Stadtweites Jahresplanungsgespräch und erste Sitzungen auf Pfarreiebene setzen erste inhaltliche Leitplanken.

Ein neues Jahr wirft seine inhaltlichen Schatten voraus: bereits am 25. Januar trafen sich die Vorsitzenden der vier Pfarrcaritaskonferenzen mit ihren geistlichen Begleitern und Reinhard Messing (Caritas & Pastoral) bei Stadtdechant Dr. Peter Fabritz, um das Fundament für erste inhaltliche Schwerpunkte in 2018 zu legen. Dazu gehören der jährliche Workshop (2 Tage) im Juli, der in diesem Jahr in der Akademie Klausenhof stattfinden wird. Zum anderen der Caritas-Ehrenamtstag am 25. September in der Schul- und Sozialkirche, der 2017 erstmals stadtweit stattfand und eine überaus positive Resonanz fand. Bereits eine Woche vorher wird am 15. September eine Caritas-Wallfahrt für Haupt-und Ehrenamtliche zur Mutter vom Guten Rat (St. Clemens) geplant. Hier wird die Jahreskampagne "Jeder Mensch braucht ein Zuhause" im Fokus stehen. Im Laufe des Februars fanden die einzelnen lokalen Konferenzen auf Pfarreiebene statt. Hier standen die jeweils örtlichen Planungen auf dem Programm. So gibt es in St. Clemens erste Überlegungen zu einem gemeinsamen Sozialprojekt in Kooperation mit dem Arbeitslosenzentrum "Kontakt" und dem Caritasverband. Ziel ist die Schaffung eines niederschwelligen diakonisch-pastoralen Angebots mitten im Stadtteil.

20. Februar
Das Ruhrgebiet ist besser als sein Ruf
RTL dreht im "Jederman" - unserem sympathischen Bistro am Markt

Deutschlandweit betrachtet hat die Region an Rhein & Ruhr sichtlich immer noch einen Nachholbedarf, was das Image angeht. Obwohl immer mehr Menschen das Ruhrgebiet als Reiseziel entdecken, verbinden viele die Region eher mit Kohle, Stahl, Industrie und schlechter Luft. Und dem will die RTL-Redaktion nun ein positives Bild entgegensetzen. Menschen, die hier gerne leben.Breit gefächerte Kulturangebote, grüne Landschaften und neue Akzente, die zu einer verbesserten Lebensqualität führen. Wie das Bistro, das in den sechs Jahren seines Bestehens zu einem beliebten Treff mitten im Stadtteil geworden ist. Wo man sich in gemütlicher Atmosphäre zu Essen, Trinken und Kultur trifft. Wir freuen uns auf den "Dreh" mit dem RTL-Team am kommenden Donnerstag (22. Februar, 13 Uhr), bei dem wir die tollen Seiten Osterfelds und seiner Menschen vorstellen wollen. Und dass Inklusion, das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung prima funktionieren kann. 

13. Februar
Newsticker 1 / 2018
Neues aus der Caritas in Kürze

Ein tolles Erlebnis fürMenschen mit und ohne Beeinträchtigung war die Beteiligung am Osterfelder Kinderkarneval (s. u.). 55.000 Menschen säumten den Zugweg und freuten sich über Caritas-Bonbons und Ferienkalender, die unter das närrische Volk gestreut wurden. Zeitgleich war das Bistro die närrische Mitte Osterfelds - hier tobte wie immer der sprichwörtliche Bär!
Der Umzug unseres Ladens an der Mülheimer Straße ist abgeschlossen. Die nun größeren Räume bieten optimale Möglichkeiten für Präsentation und Verkauf der vielfältigen Artikel, die im Rahmen von "Arbeit & Beschäftigung" sowie der Tagesstruktur von Menschen mit Beeinträchtigung angefertigt werden. Gleichzeitig können entsprechende Angebote in den neuen Räumen umgesetzt werden.
Ende Januar startete die neue "Kneipenkunst"-Reihe im Bistro Jederman am Osterfelder Markt. Nächste Veranstaltungen sind am 23. Februar ein Abend mit den "Barbara-Brothers" sowie am 9. März ein Kabarettabend mit Kordula Völker. Alles Wissenswerte auf den Seiten unseres Bistros.

6. Februar
Weibischöfe auf Firmvisitation in Oberhausen
Besuche in Herz-Jesu und St. Marien führen auch in die Einrichtungen der Caritas

Weihbischof Wilhelm Zimmermann und sein Referent Dr. Detlef Schneider-Stengel waren sichtlich beeindruckt.  Im Rahmen der Firmvisitation in der Pfarrei St. Marien besuchte er unter anderem das "Gleis 51", die niederschwellige Anlaufstelle der Caritas an der Mülheimer Straße. Dabei überzeugte nicht nur die Tatsache, dass die Nachfolgeeinrichtung der früheren Bahnhofsmission an 365 Tagen im Jahr und damit auch an Feiertagen wie Weihnachten oder Ostern geöffnet hat, sondern auch die Zahl der Gäste. "Wir geben an Spitzentagen bis zu 120 Essen aus", schilderte Caritas-Mitarbeiter Herbert Jansen den Gästen aus Essen. "Im Jahresschnitt sind es pro Tag etwa 60 Menschen, die das rein aus Kirchensteuermitteln und Spenden finanzierte Gleis aufsuchen. Immer mehr Gäste stammen aus dem Wohnquartier, selbst Mitarbeitende aus umliegenden Geschäften oder der Stadtverwaltung besuchen das Gleis. "Im Sinne der gesellschaftlichen Inklusion begrüßen wir das sehr und freuen uns über das homogene Miteinander der ganz unterschiedlichen Menschen", bilanziert Reinhard Messing (Stabsstelle Caritas & Pastoral). "Normalität und ein offenes gesellschaftliches Miteinander sind uns hier ganz wichtig." Die nächsten anstehenden Termine im Rahmen der Firmvisitation finden Anfang März mit Weihbischof Ludger Schepers statt, der den erweiterten Vorstand der Oberhausener Caritas sowie das Carl-Sonnenschein-Haus besuchen wird. Dort findet eine sehr intensive Zusammenarbeit mit der Gemeinde St. Antonius statt. Ziel der verbandlichen Bemühungen insgesamt ist es dabei, die bereits intensive Vernetzung von Verband und Pfarreien noch weiter auszubauen.

22. Januar
Mittendrin statt nur dabei
BEWO für Menschen mit Behinderung macht im Karneval mit

Bernhardiner sind ja hinlänglich als Rettungshunde bekannt und sind so schon oft zum Lebensretter für Menschen geworden. Damit erfüllen sie eine soziale Aufgabe. Die Oberhausener Senatorengemeinschaft "Die Bernhardiner" tun das auch. Sie engagieret sich im sozialen Bereich. Bereits zum zweiten Mal ermöglicht sie Menschen mit und ohne Beeinträchtigung die Teilnahme am Osterfelder Kinderkarnevalszug. Am vergangenen Wochenende stand jetzt die Taufe des selbst gestalteten Wagens an. Diakon Bernd Malecki tauft dabei nicht den Wagen, auf dem Caritas und Möwennest gemeinsam den Zug bestreiten, sondern den großen Prinzenwagen gleich mit. Entsprechend groß war der Rahmen. Alle Oberhausener Tollitäten waren anwesend, hunderte Narren bevölkerten die große Halle. So viel begeisterte Zuschauer hatten die von uns begleitete Caritas-Tanzgruppe wohl noch nie. Ein dickes Dankeschön an die Bernhardiner - wir freuen uns schon riesig auf den Karnevalssamstag, wenn es einmal quer durch Osterfeld geht!

8. Januar
Tolle Unterstützung für die Arbeit mit psychisch erkrankten Menschen
Claudia e. V. erhält Förderpreis 2018 des Oberhausener Lions-Club

Besser hätte der Zeitpunkt nicht sein können: Just zur Weihnachtsfeier in der Kontakt- und Beratungsstelle im Altfrid-Haus erfuhr der dortige Förderverein, dass er den Förderpreis der Oberhausener Lions 2018 erhalten wird - und der ist mit sage und schreibe 5.000 Euro dotiert. Bei Besuchern und Mitarbeitern gleichermaßen brach da großer Jubel aus. Am Montag wurde der Preis nun in der Schlossgastronomie am Kaisergarten von Lions-Präsident Uwe Eichner und Dr. Christoph W. Zimmermann feierlich überreicht. In seiner Dankesrede machte Reinhard Messing deutlich, dass schon allein die Höhe des Förderpreises etwas ganz Besonderes sei. Mindestens ebenso bedeutsam sei jedoch das sozialpolitische Signal, das der Lions-Club damit in die Gesellschaft sende: "Wir verstehen die Auszeichnung nicht nur als Wertschätzung unserer Arbeit mit und für psychisch Erkrankte. Wir danken dem Lions-Club auch und ganz besonders für das damit verbundene Zeichen der Solidarität mit benachteiligten Menschen." Denn trotz aller Bemühungen sei dieses Thema immer noch in Teilen tabuisiert. Bärbel Hülsermann als Vertreterin des Vereins dankte vor allem im Namen der Betroffenen, stellte die Förderarbeit in kurzen Zügen vor und versprach, dass der Förderpreis nachhaltig eingesetzt werde. Im Rahmen des anschließenden Abendessens gab es dann noch jede Menge informelle Gespräche mit den Lions-Mitgliedern. Ein Kontakt ergab sich sogar zu einer Vertreterin aus den Niederlanden, die auf Einladung der Oberhausener Lions an diesem Abend zu Gast war. Ein Flyer von Claudia e. V. fand so seinen Weg ins Nachbarland. Ein tolller Abend für die Caritas und den Förderverein - und auch deshalb an dieser Stelle nochmals ein aufrichtiger Dank an die Lions.

  


2. Januar 2018
Ein neues Jahr beginnt
"Not sehen und handeln" bleibt aber weiter die tragende Idee der Caritas
Viele Menschen gehen mit guten Vorsätzen in ein neues Jahr. Insoweit ist ein Jahreswechsel immer auch eine gute Gelegenheit, so manches auf den Prüfstand zu stellen und sich vielleicht an der einen oder anderen Stelle neu zu justieren. Für uns als Caritas ist das ein permanent laufender Prozess, dem wir uns gerne stellen. Sonst könnten wir auch nicht zeitnah auf sich verändernde Rahmenbedingungen in Politik und Gesellschaft reagieren. Eine Maxime bleibt aber tragende Säule unserer Arbeit: "Not sehen und handeln" ist unser Leitfaden, der den einzelnen Menschen in seiner Gesamtheit in den Blick rückt. Daran wollen wir uns auch messen lassen. Sagen Sie es uns, wenn das aus Ihrer Sicht einmal nicht gelingen sollte. Aber sagen Sie uns vielleicht auch, wenn es uns gut gelingt. Wir leben von der Kommunikation und von Rückmeldungen. Dafür danken wir Ihnen schon jetzt und wünschen Ihnen nochmals alles Gute zum neuen Jahr.