Sie sind zwischen 5 und 11 Jahre alt, besuchen die Schule und leben in einer Familie. Sie sehen aus wie das oft zitierte „nette Kind von nebenan“ und fallen doch auf. Hyperaktivität oder Aggression sich selbst oder anderen gegenüber erscheinen dabei auf den ersten Blick Folge fehlender Erziehung zu sein. Beim genaueren Betrachten erweisen sie sich jedoch als Symptome einer viel tiefer liegenden, schwer wiegenden Verletzung der kindlichen Seele. Auslöser können beispielsweise Verlusterlebnisse, Ausgrenzung oder seelische und körperliche Misshandlung sein. Bei einer entsprechenden Diagnose ist intensive Hilfe angezeigt, die mit der Caritas-Tagesgruppe zur Verfügung steht.
Dabei soll die Entwicklung des Kindes durch soziales Lernen in der Gruppe, Begleitung der schulischen Förderung und intensive Elternarbeit unterstützt werden. Wichtigstes Ziel: der Verbleib in der Familie. So werden die Kinder an ihren jeweiligen Schulen abgeholt und verbringen den Nachmittag in der Tagesgruppe. Klare Regeln und ein überschaubares, gut einschätzbares Umfeld helfen den Kindern, verloren gegangene Selbstsicherheit wieder zu finden und soziale Kontakte aggressionsfrei zu gestalten. Dabei werden sie von einem Therapeuten sowie weiteren pädagogischen Fachkräften über einen maximalen Zeitraum von zwei Jahren gefördert. Eine begleitende Zusammenarbeit mit Eltern, Schule und Jugendamt, das die therapeutische Maßnahme im Rahmen des Kinder- und Jugendhilfegesetzes finanziert, ergänzt das ganzheitliche Konzept.
Unseren aktuellen Flyer mit weiteren Informationen finden Sie hier als PDF-Download.
Jugendhilfe
Tagesgruppe für traumatisierte Kinder
Michael May
Diplom Pädagoge
Kinder- und Jugendlichentherapeut
Westfälische Straße 21, 46117 Oberhausen (Osterfeld)
Telefon 02 08 / 9 40 4 - 940
E-Mail michael.may@caritas-oberhausen.de
Erreichbarkeitszeiten:
Montag bis Freitag 9 – 12 Uhr
