Caritas Oberhausen

Jahrgang 2017

22. Juni
Kooperation mit internationaler Schule in Den Haag (NL)
Diagnostik für Schüler zugewanderter Arbeitnehmer

Sie hat aktuell 65o Schüler und ist weiter auf Expansionskurs. Die Rede ist von der "Europese School The Hague", die in Vor- und Grundschulbereich Kinder zugewanderter Arbeitnehmer aus ganz Europa beschult. Auf der Suche nach einem Kooperationspartner für psychologische Diagnostik in den Bereichen AD(H)S, Lern-/Rechtschreibschwäche (LRS), Dyskalkulie sowie Minder-/Hochbegabung war man auf die Familien-&Schulambulanz der Oberhausener Caritas aufmerksam geworden, die hier seit vielen Jahren einen inhaltlichen Schwerpunkt in den genannten Testfeldern setzt. Zu einer ersten Zwischenauswertung weilte Caritasdirektor Werner Groß-Mühlenbruch jetzt in Den Haag. Fazit: die gut funktionierende  Kooperation soll weiter ausgebaut werden.

21. Juni
"Sach wat!" erhält Preis der deutschen Bischofskonferenz
Projekt der Bistumscaritas wendet sich gegen Fremdenfeindlichkeit.

Wenn am 9. Juli im Oberhausener Gdanska Parolen gegen ausländische Mitbürger geschmettert werden, so sollte man nicht gleich die Polizei auf den Plan rufen. Vielmehr wird es bei der Kneipentour darum gehen, Tipps und Ermutigungen für sichers Auftreten und Gegenargumente zu bekommen. Die Schimpfkanonaden kommen von zwei Schauspielern, die Teil eines Projektes der Bistumscaritas sind und die die Gäste spontan mit einbeziehen. Manchmal irritierend, viel öfter inspirierend. Das dahinter stehende Konzept fand jedenfalls soviel öffentliches Interesse, dass die Deutsche Bischofskonferenz es mit ihrem Preis gegen Fremdenfeindlichkeit auszeichnete. Gestern übergab der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, die Auszeichnung unter anderem an Michael Kreuzfelder, Mitinitiator des Projektes und seit 1. April hauptamtliches Vorstandsmitglied bei der Caritas Oberhausen. Herzlichen Glückwunsch an alle ProjektmitarbeiterInnen und weiterhin viel Erfolg für "Sach wat". Die Info der Bistumscaritas finden Sie hier.

21. Juni
Pax-Bank unterstützt Gleis 51
Spende für die niederschwellige Anlaufstelle an der Mülheimer Straße

2017 ist für die Pax-Bank mit ihren Bistumsfilialen in Aachen, Berlin, Erfurt, Essen, Mainz und Trier ein ganz besonderes Jahr: Sie feiert ihr 100jähriges Bestehen. Anlass genug für die renommierte katholische Kirchenbank, 100 x 1.000 Euro für innovative Sozialprojekte zur Verfügung zu stellen. Für Kunden der Bank wurde die Möglichkeit geschaffen, sich mit einem solchen Projekt zu bewerben. Zu den glücklichen Nutznießern der tollen Aktion gehörte neben fünf weiteren aus dem Bistum Essen die Oberhausener Caritas, die sich mit ihrem "Gleis 51 - Caritas am Bahnhof" beworben hatte. An 365 Tagen im Jahr stehen dort die Türen für Hilfe suchende Menschen offen - also auch an Feiertagen wie Ostern, Weihnachten oder Pfingsten. Bis zu sechzig Gäste finden täglich den Weg in die Mülheimer Straße 111. Das Sozialprojekt finanziert sich rein aus Kirchensteuermitteln und Spenden - Anlass genug für die Pax-Bank, das Projekt zu fördern. Herzlichen Dank auch nochmals an dieser Stelle für die wertschätzende Unterstützung.


Marcus Golsong, Direktor der Pax-Bankfiliale in
Essen, überreicht Caritasdirektor Werner Groß-
Mühlenbruch (r.) den Scheck für das "Gleis 51".

16. Juni
Mehr Einsatz für Überschuldete
Lange Wartezeiten, knappe Finanzen: Überschuldete brauchen starke Beratung. Caritas informiert über neue Pfändungsfreigrenzen.

Anlässlich der bundesweiten Aktionswoche Schuldnerberatung (19. bis 23. Juni) fordert die Caritas Oberhausen mehr Einsatz für Schuldner. „Überschuldete brauchen einen Rechtsanspruch auf ausreichende, niedrigschwellige und offene Beratung. Denn wenn Menschen in finanzielle Not geraten, benötigen sie – unabhängig ihrer Einkommenssituation – Unterstützung“, so Dagmar Kampmann, Insolvenzberaterin beim katholischen Wohlfahrtsverband. Auswirkungen auf Familie, Psyche und Gesundheit: Nicht selten entstehe ein Teufelskreis, den die Betroffenen oft ohne Begleitung nicht durchbrechen können. In Oberhausen beraten Caritas und Diakonie Menschen bei Schulden oder Insolvenz. Allein im Caritaszentrum Sterkrade haben die beiden Beraterinnen im vergangenen Jahr 1030 Menschen betreut. Der Bedarf ist noch größer. „Bei der Insolvenzberatung haben wir derzeit eine Wartezeit von einem halben Jahr“, beklagt die Caritas-Mitarbeiterin. „Wir brauchen in der Stadt mehr Insolvenzberater, um den tatsächlichen Bedarf zu decken und lange Wartezeiten zu vermeiden.“ Zudem müsse die Finanzierung der Schuldnerberatung gesichert werden. Die Schuldenhöhe der beratenen Personen beträgt bundesweit durchschnittlich 34.400 Euro, das ist das 33-Fache ihres Monatseinkommens. Hauptursachen sind Arbeitslosigkeit, längerfristiges Niedrigeinkommen, gesundheitliche Probleme, Trennung oder Tod des Partners. Viele Ratsuchende, seien in prekären Beschäftigungsverhältnissen - sogenannte Aufstocker. Gerade Menschen mit niedrigem Einkommen dürften nicht länger gezwungen sein, bei größeren Reparaturen oder der Anschaffung einer Waschmaschine oder eines Kühlschranks Finanzierungsangebote zu nutzen oder Darlehen beim Jobcenter aufzunehmen. „Zudem können immer mehr Menschen die Strom- und Heizkostenrechnung nicht mehr bezahlen“, sagt Kampmann. Deswegen fordere die Caritas schon seit langem einen höheren Anteil für Strom im Regelbedarf der Grundsicherung.

Neue Pfändungsgrenzen zum 1. Juli

Zugleich informiert die Caritas Oberhausen darüber, dass die Pfändungsfreigrenzen zum 1. Juli angehoben werden. Einer alleinstehenden Person verbleibt demnach ein Mindestfreibetrag von 1.139,99 Euro. Das Nettoeinkommen einer vierköpfigen Familie bleibt bis 2.039,99 Euro pfändungsfrei. Bei höherem Einkommen werden stufenweise Beträge abgeführt. Im Falle einer Kontopfändung (neue Freigrenze 1.133,80 Euro) und bei Unterhaltsverpflichtungen (1. Person Erhöhung um 426,71 €, jede weitere Person 237,73 €.) erhöhen sich die Freigrenzen ebenfalls. (mik)

Kontakt: Dagmar Kampmann, Rita Piroth, Telefon 9404-30, Bahnhofstr. 62 (Zugang über Steinbrinkstraße), 46145 Oberhausen

1. Juni
Hinsehen - hingehen - helfen
Caritas-Sommersammlung geht an den Start

Ab dem kommenden Wochenende sind sie wieder unterwegs: rund 300 Ehrenamtliche aus den Pfarrcaritaskonferenzen besuchen die katholischen Haushalte in ihrem Einzugsgebiet und bitten um eine Spende für die Aufgaben der Caritas. Längst ist die ursprünglich als reine Sammlung konzipierte Aktion zu einem sozailen Auftrag geworden. Denn bei ihren Besuchen treffen die Ehrenamtlichen immer häufiger auf alte, kranke oder sozial isolierte Menschen, die dankbar für einen Gesprächskontakt sind. "Manchmal schaffe ich an einem Nachmittag vielleicht drei Hausbesuche", berichtet Christel Bennewa, Vorsitzende der Pfarrcaritaskonferenz St. Clemens. "Ich nehme mir dann viel Zeit für ein Gespräch, das den Leuten sichtlich gut tut." Oft vermitteln sie und ihre Mitstreiterinnen konkrete Hilfen auf ehren- oder auch hauptamtlicher Basis. Die gesammelten Spenden verbleiben übrigens zu 50% in der jeweiligen Caritasgruppe, die damit beispielsweise benachteiligte Kinder und Familien unterstützt. Gemeinsam mit dem Caritasverband wurde zudem der Hilfsfonds "Senioren im Blick" gegründet, denn Altersarmut ist ein Riesenthema. Die weiteren 50% gehen an die örtliche Caritas und den Diözesancaritasverband, die hierüber wichtige Hilfen organisieren, die nicht über öffentliche Geldgeber refinanziert werden. "Niederschwellige und für alle Bürgerinnen und Bürger offene Dienste wie das Gleis 51 sind unverzichtbar geworden, müssen aber rein aus Kirchensteuermitteln und Spenden finanziert werden", erläutert Reinhard Messing von der Stabsstelle Caritas und Pastoral. Das "Gleis" hat so an 365 Tagen geöffnet - also auch an Feiertagen wie Ostern oder Weihnachten. "Not kennt kein Wochenende", stellt Messing fest. "Und wir wollen als katholischer Wohlfahrtsverband an dieser Stelle einen klaren Akzent für benachteiligte Menschen setzen". Ohne Spenden wie denen aus der anteiligen Haussammlung sei das aber nicht möglich. Die Caritas dankt daher ganz herzlich allen Sammlerinnen und Sammlern und den vielen Spendern für ihre solidarische Unterstützung.
Aktueller Bericht aus der NRZ/WAZ.

23. Mai
Kindern ein Zuhause auf Zeit geben
Caritas sucht Pflegeltern. Informationsveranstaltung gibt ersten Einblick in die Aufgaben.

Die Ursachen für eine außerhäusliche Unterbringung von Kindern sind vielfältig. Meist geraten Eltern an Grenzen und fühlen sich in der Erziehung ihrer Kinder überfordert. In diesen oder vergleichbaren Fällen können sie beim Jugendamt „Hilfe zur Erziehung“ beantragen. Eine Hilfeform ist die Unterbringung des Kindes in einer Pflegefamilie, die im Auftrag der Stadt durch den Pflegekinderdienst der Caritas organisiert wird. Das dortige Fachteam übernimmt Schulung, Begleitung und Unterstützung der aufnehmenden Familien und Einzelpersonen. Wer sich für diese wichtige gesellschaftliche Aufgabe 
interessiert, kann sich am Donnerstag, 1. Juni (11 Uhr), im Caritas-Haus an der Mülheimer Straße 188 unverbindlich über Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für eine Kindesaufnahme informieren. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zum Thema gibt es beim Caritas-Bereich „Familie, Bildung & Beratung“ unter Telefon 9404-40.#

23. Mai
Tolle Team-Leistung beim ersten Oberhausener Firmenlauf
Caritas-Runners mischen vorne mit

Nach zwei Starts im benachbarten Duisburg (2015/16) gingen die Caritas-Runners in diesem Jahr beim erstmals veranstalteten Viactiv-Firmenlauf auf die gut sechs Kilometer lange Strecke. Vom Stadion Niederrhein und entlang des Rhein-Herne-Kanals führte der Laufweg durch (!) das Autohaus Berns und an CentrO. und Gasoemter zurück ins Stadion. Bei herrlichem Wetter eine tolle Veranstaltung, die durch hervorragende sportliche Leistungen gekrönt wurden. Herausragend beim Caritas-Team die altersklassen-übergreifenden Resultate von Team-Kapitän Kai Räcker-von Eicken bei den Herren mit Platz 27 von 1.082 Startern sowie Jill Czichon bei den Damen mit Platz 30 (von 786). Dem ganzen Team einen herzlichen Glückwunsch!

17. Mai
Jederman jetzt auch im LVR-Industriemuseum
Eröffnung: Caritas-Bistro übernimmt Gastronomie in der Zinkfabrik Altenberg.
Das Caritas-„Bistro Jederman“ ist erst fünf Jahre alt - und kommt schon ins Museum: Das Bistro hat die Gastronomie im LVR-Industriemuseum, Hansastr. 20, übernommen. Im ehemaligen „Café RIM“ und im bald eröffnenden Außenbereich können sich Gäste jeden Mittwoch, Samstag und Sonntag stärken. „Wir freuen uns, dass das Café nach vielen Jahren der Selbstbedienung an einigen Tagen wieder bewirtschaftet wird. Und wir sind glücklich, im Bistro Jederman einen starken, verlässlichen und kreativen Partner, der in seiner Ausrichtung auch optimal zur Ausrichtung des Landschaftsverbandes Rheinland passt, gefunden zu haben“, so Dr. Burkhard Zeppenfeld, Leiter des LVR-Industriemuseums, bei der Eröffnungsfeier am Mittwoch. Denn im Bistro Jederman arbeiten – vom Landschaftsverband Rheinland unterstützt - Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam in Küche und Service. „Viele sprechen von Inklusion, im Bistro leben wir sie jeden Tag“, so Heiner Emschermann von der Caritas Oberhausen. „Menschen mit geistiger oder psychischer Beeinträchtigung können sich unter realistischen Bedingungen und gleichzeitig im geschützten Rahmen ausprobieren.“ Momentan sind im Bistro 26 Klienten mithilfe der LVR-Förderung beschäftigt. Der Bistro-Stammsitz, seit 2011 beliebter Treffpunkt am Osterfelder Markt, bleibt natürlich. Dort werden Essen und Kuchen für das Museums-Caé selbst hergestellt. Das Museum feiert im August seinen 20-jährigen Geburtstag. „Bei so viel Gemeinsamkeiten ist klar, dass wir die Veranstaltung dazu – geplant ist etwa ein Erzählcafé - gemeinsam stemmen“, so Dr. Zeppenfeld. Insgesamt ist die Zusammenarbeit bis zum Museums-Umbau Anfang 2018 vorgesehen. Das Bistro ist eines von vielen Angeboten, mit denen die Caritas in Oberhausen Menschen mit Beeinträchtigung fördert. Second-Hand-Läden, Handarbeits- und Werkstätten, Gastronomie: Über 100 Menschen bietet die Caritas derzeit Beschäftigung, Tagesstruktur und Hilfe zur Selbstständigkeit. Mehr unter www.jederman-ob.de und www.industriemuseum.lvr.de

Öffnungszeiten:
Mittwoch von 12 bis 16 Uhr (Mittagessen, Kaffee u. Kuchen)
Samstag/ Sonntag von 12 bis 17 Uhr (warme Snacks, Kaffee u. Kuchen)

3. Mai
Caritas beim ersten Oberhausener Firmenlauf am Start
Die "Runners" waren schon  zweimal in Duisburg erfolgreich

Am 23. Mai gibt es eine sportliche Premiere. Da startet am Stadion Niederrhein der erste Oberhausener Firmenlauf. Mit am Start sind 24 Läuferinnen und Läufer aus unserem Verband. Die Caritas-Runners mit ihren flammend roten T-Shirts waren bisher zweimal in der Nachbarstadt Duisburg gestartet und hatten dort jeweils in ihren Altersklassen sehr gute Ergebnisse erzielt. Jetzt also geht es in der Heimatstadt auf die Piste. Da heißt es Daumen drücken für ein tolles Team, das jetzt auch vor Ort Werbung für die Caritas und ihre wichtigen Aufgaben macht.

10. April
Aktionstag zur Gleichstellung für Menschen mit Behinderungen
Caritas Oberhausen ist am 7. Mai mit am Start

Im Rahmen des LVR-Museumsfestes findet in diesem Jahr der alljährliche Aktionstag statt. Unser Verband ist wieder mal mit verschiedenen Angeboten dabei: "Schatzkiste" und das Ambulant betreute Wohnen informieren über ihre Arbeit, die "Heuler" präsentieren auf der Bühne ihr musikalisches Programm und das Bistro "Jederman" versorgt die Gäste mit seinen bekannten Köstlichkeiten. Der 7. Mai ist dabei für die "Jedermäner" der Startschuss zu einem neuen Projekt. Jeweils mittwochs, samstags und sonntags wird das Team um Heiner Emschermann das Museums-Bistro öffnen und die Besucher mit Leckereien in fester und flüssiger Form versorgen.

7. April
Neuer Vorstand im Oberhausener Caritasverband
Michael Kreuzfelder übernimmt Vorstandsamt von Reinhard Messing
Seit anderthalb Jahren befassen sich die Satzungsgremien der Oberhausener Caritas mit einem organischen Wechsel im Hinblick auf die Ende 2018 anstehenden Berentungen der beiden aktuellen Vorstandsmitglieder. Der Caritasrat als Aufsichtsgremium hat nun zwischenzeitlich die entsprechenden Weichenstellungen vorgenommen. Weiter lesen


Zukunft gemeinsam gestalten: Caritasdirektor
Werner Groß-Mühlenbruch, Reinhard Messing,
Michael Kreuzfelder und Detlef Nitsch.


23. März
Brand an der Kolkmannstraße
Unterstützung geht weiter - Wohnraumangebote

Weitere 1.000 Euro Nothilfe je Familie konnte jetzt an die drei betroffenen Familien überwiesen werden. Eine fünfköpfige Familie ist darüber hinaus zwischenzeitlich in ein Haus der evangelischen Kirchengemeinde Sterkrade/Holten eingezogen. Die GEWO Osterfeld hat zudem weiteren Wohnraum für den Übergang zur Verfügung gestellt. Die Nachbarschaft steht mit Rat und Tat zur Seite. Allerdings ist weiterhin unklar, wann die Familien wieder zurück in die Häuser können.

15. März
Brand an der Kolkmannstraße
Weitere Spendeneingänge - Friedrich-Ebert-Realschule beteiligt sich an Hilfsaktion

Bis zum 13. März sind mittlerweile 7.300 Euro für die Opfer der Brandkatastrophe an der Kolkmannstraße eingegangen. Gespendet haben Privatpersonen insbesondere aus dem Einzugsgebiet Biefang sowie Gemeindecaritasgruppen aus dem gesamten Stadtgebiet. Schulleitung und Elternpflegschaft der Friedrich-Ebert-Realschule haben ebenfalls einen Spendenaufruf an Schüler und Eltern gestartet und die Caritas bei der Abwicklung um Unterstützung gebeten. Die FER-Aktion unterstützt dabei die Familie einer Mitschülerin, der sie auf diesem Weg ihre Solidarität ausdrücken will. Nach der Ersthilfe von je 1.000 Euro wird der Vergabeausschuss (siehe Meldung vom 22.3.17) in der kommenden Woche weitere Hilfen beraten und zur Verfügung stellen. Allen Spenderinnen und Spendern auch auf diesem Weg ein ganz herzlicher Dank.

14. März
Tolle Unterstützung für Kinder und Senioren
Anteilige Kollekte aus der Katholikentagsmesse geht an die Caritas
Ein tief im Gedächtnis bleibendes Ereignis war die Katholikentagswoche im September 2016. Rund 60 Veranstaltungen unterschiedlichster Art brachten Oberhausener Bürgerinnen und Bürger zusammen, viele Termine waren schon im Vorfeld ausgebucht. Ein Höhepunkt war sicherlich der abschließende Gottesdienst im Stadion Niederrhein, an dem rund 4.500 Menschen teilnahmen. Bei der für vier soziale Zwecke bestimmten Kollekte kamen insgesamt 7.000 Euro zusammen, die jetzt vom Vorsitzenden des Oberhausener Katholikenrates, Thomas Gäng, und Stadtdechant Dr. Peter Fabritz zu gleichen Teilen an die jeweiligen Empfänger übergeben wurden. Neben dem Arbeitslosenzentrum "Kontakt" und der "Christlichen Stiftung Zukunft Mensch" gingen jeweils 1.750 Euro an die Caritas-Hilfsfonds "Kinder im Blick - ich mach mit" und "Senioren im Blick", die sich des Themas "Kinder- bzw. Altersarmut" annehmen. Unter dem Caritas-Leitgedanken "Schöne Worte sind zu wenig" werden Betroffene unterstützt, die begleitend zur laufenden Beratung konkrete Hilfe und Unterstützung benötigen. Ein ganz herzlicher Dank an die Organisatoren der Katholikentagswoche für dieses Zeichen gelebter Solidarität.

3. März
Brand an der Kolkmannstraße
Erste Spendengelder fließen

Bis zum 1. März gingen 4.500 Euro in den Hilfsfonds "Kolkmannstraße" ein, der von Nachbarschaft und Caritas eingerichtet wurde. Weitere Spendenzugänge sind angekündigt. In einem ersten Treffen des Vergabeausschusses mit zwei Vertretern der Nachbarschaft, Pfarrerin Christiane Wilms (ev. Kirchengemeinde Sterkrade-Holten), Berthold Rzymski (Leiter Notfallseelsorge) und Reinhard Messing (Caritas-Vorstandsmitglied) wurde jetzt beschlossen, den Familien zunächst jeweils 1.000 Euro als Soforthilfe zur Verfügung zu stellen. Aktuell wird mit den Familien besprochen, welche weiteren individuellen Hilfen benötigt werden. Darüber hinaus hat sich die Nachbarschaft angeboten, auch tatkräftig bei Reparaturarbeiten u. a. mitzuhelfen. Die Versicherungsfrage ist weiterhin ungeklärt. Allen Spenderinnen und Spendern sowie allen, die tatkräftig und konkret mithelfen auch von dieser Stelle ein herzlicher Dank für ihre Solidarität.

22. Februar
Brand an der Kolkmannstraße
Spendenaufruf gestartet - Nachbarn und Caritas wollen konkret helfen
Am heutigen Mittwoch haben WAZ und NRZ über den Spendenaufruf von Nachbarn und Caritas berichtet. Gleichzeitig hat unser Vorstand beschlossen, dem Hilfsfonds 1.500 Euro zur Verfügung zu stellen. Die Spendenvergabe soll unbürokratisch über einen Ausschuss erfolgen, der mit Susanne Thiel, Edgar Randolt (Nachbarn), Pfarrerin Wilms (Ev. Kirchengemeinde Holten), Notfallseelsorger Bernd Rzymski und Reinhard Messing (Caritas) besetzt ist. Den Bericht aus WAZ und NRZ finden Sie hier.

20. Februar
Da simmer dabei - dat is prima
BEWO mit eigenem Wagen beim Kinderkarnevalszug

Die Senatorengemeinschaft "Die Bernhardiner" macht´s möglich: das Ambulant betreute Wohnen für Menschen mit Behinderung kann am Osterfelder Kinderkarnevalszug am 25. Februar teilnehmen! Die SG stellt einen Wagen zur Verfügung, der aktuell von Betreuten und Caritas-Mitarbeitenden gestaltet wird. Zusätzlich gibt es Wurfmaterial, das durch Caritas-Bonbons ergänzt wird. Insgesamt 18 Betreute werden den jecken Wagen besetzen, dem auch noch eine 30-köpfige Caritas-Tanzgruppe folgen wird. Alle Beteiligten fiebern dem kommenden Samstag schon schwer entgegen. Ein herzliches Dankeschön auch von dieser Stelle für das tolle Engagement der "Bernhardiner".

10. Februar
Bistro-Jederman kann Außengastronomie erweitern

Sparkassen-Bürgerstiftung fördert Anschaffung von Sitzmöbeln

Es regnet in Strömen. Und doch sind die meisten Sitzplätze im Caritas-Bistro am Osterfelder Markt besetzt. Es wird geplauscht und das Neueste aus dem Stadtteil ausgetauscht. Da sitzen die Rentner beim zweiten Frühstück und die Marktbeschicker beim Cappuccino. Der Geschäftsmann von nebenan telefoniert gerade mit seinem Lieferanten und die junge Mutter ruht sich vom Einkaufen bei einer Cola aus. Super gemütlich wirkt das Ambiente mit den hübsch dekorierten Tischen, für die Bistro-Chefin Sandra Arslan mit ihrem Team täglich sorgt. „Die Gäste sollen sich hier einfach wohlfühlen“, sagt die Caritas-Mitarbeiterin – und man merkt ihr an, wie gern sie im Zusammenspiel mit ihrem Team für die Gäste da ist. „Hier wird mit ganz viel Herzblut gearbeitet“, bestätigt dann auch Marita Wolter vom Osterfelder Bürgerring. „Ohne das persönliche Engagement aller in Küche und Service ginge das gar nicht.“ Draußen regnet es immer noch. Also keine Chance, so früh im Jahr die neuen Sitzmöbel für den Außenbereich aufzubauen, die jetzt mit Unterstützung der Sparkassen-Bürgerstiftung angeschafft werden konnten. „Wir sind sehr dankbar für dieses Engagement“, freut sich Teamleiter Heiner Emschermann.  „Wir werden das auch als Wertschätzung für unsere Arbeit mit beeinträchtigten Menschen und für das ganze Viertel.“ Insbesondere an Markttagen sei der Außenbereich stark gefragt. Mit der Stadt habe man daher die Erweiterung der Außengastronomie vereinbart. „Und mit der Spende der Bürgerstiftung können wir das jetzt umsetzen“.

22. Januar
40 Jahre Diakon: Festmesse in St. Johannes Evgl.
Rainer Könen feiert mit Familie, Gemeinde und Pastoralteam

Da platzte die Johanneskirche aus allen Nähten. Alle wollten Diakon Rainer Könen zu seinem 40. Weihetag gratulieren. Selbst Altbischof Dr. Joachim Wanke (Erfurt), den viel Persönliches mit der Familie Könen verbindet, war eigens nach Oberhausen gereist, um den Gottesdienst zu zelebrieren. Im Anschluss war im Gemeindesaal kaum Platz für die unzähligen Gratulanten - unter ihnen Weihbischof em. Franz Vorrath, Stadtdechant Dr. Peter Fabritz oder der Bistumsbeauftragte für das Diakonat, Pastor Günter Gödde. Der "Dreiklang" von Familie, Beruf & Diakonat im Leben des Jubilars stand in den meisten Reden im Mittelpunkt - ebenso wie das große persönliche Engagement im pastoralen Dienst. Der ganz persönliche Einsatz für sozial benachteiligte Menschen war und ist Rainer Könen stets ein besonderes Anliegen. Ob in der Altenpflege, bei Haus- und Krankenbesuchen oder als geistlicher Begleiter der Pfarrcaritaskonferenz gilt sein Augenmerk stets den Menschen am Rande der Gesellschaft. Kein Wunder also, dass die Türkollekte nach dem Gottesdienst für die Gemeinschaft Sant´Egidio bestimmt war, die sich in diesen eiskalten Tagen ganz besonders um Obdachlose in Rom kümmert. Auch von dieser Stelle nochmals ein ganz herzlicher Glückwunsch und Dank für 40 Jahre diakonischen Dienst.

9. Januar
Bistro Jederman startet wieder sein Kulturprogramm
Den Anfang macht die Reihe "Kneipenkunst"

Manche Dinge finden eben besonders guten Anklang. Dazu gehört in Osterfeld die 2016 erstmals aufgelegte Reihe "Kneipenkunst", die durchweg sehr gut besucht war. Kein Wunder also, dass sich Heiner Emschermann und das Bistro-Team zu einer Fortsetzung der Reihe entschlossen. Kaum hat das neue Jahr 2017 begonnen, startet die Reihe am 27. Januar um 19.30 Uhr mit einem Auftritt von "Die 4 im Revier plus 1" und ihrer fetzigen Mischung aus Rock, Pop oder Rhythm`n Blues. Der Eintritt ist wie immer frei, das Bistro-Team aus Küche und Service sorgt wie immer professionell für das leibliche Wohl der Gäste.

2. Januar
Wir wünschen Ihnen einen guten Start ins neue Jahr, Glück, Gesundheit und Gottes Segen!
Wir danken unseren Freunden, Förderern und Spendern für die tolle Unterstützung in der Vorweihnachtszeit. Mit rund fünfhundert Geschenkpaketen konnten wir dank ihrer Hilfe wieder viele Kinder aus benachteiligten Familien glücklich machen. Gleichzeitig kamen bis zum 23. Dezember 2016 rund 7.500 Euro für unseren Hilfsfonds "Kinder im Blick - ich mach mit" zusammen. Hierdurch wird es möglich, auch unterjährig in konkreten Notsituationen zu helfen. Ganz herzlichen Dank für diese große Hilfsbereitschaft, die ein sichtbares Zeichen gelebter Solidarität ist.

2. Januar
Eltern sagen "Danke"
Regenbogenland freut sich über tolle Rückmeldung
Auf die WAZ-Aktion "Leser sagen Danke" reagierten im Dezember die Eltern der Caritas-Kindertagesstätte "Regenbogenland. Sie schrieben einen netten Brief an die Lokalredaktion, in dem sie sich für die gute Arbeit und den engagierten Einsatz beim Team bedanken. Das WAZ-Redaktionsteam war von diesem Brief jedenfalls so angetan, dass es ihn mit einem Foto vom Team in ihrer Ausgabe am Silvestertag veröffentlichte. Regenbogenland-Team und Caritas-Vorstand freuen sich sehr über die Wertschätzung der Eltern und freuen sich auf eine weitere gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit in 2017. Zum Artikel