Caritas Oberhausen

Jahrgang 2016

14. Dezember
Offene Türen im "Gleis 51"
Gäste sind auch an den Feiertagen willkommen

Gerade an Weihnachten und Zum Jahreswechsel möchten die Menschen nicht allein sein. Fakt ist aber auch, dass immer mehr Menschen kein intaktes Umfeld wie Freunde oder Familie haben. Und genau für diese Menschen öffnet die Caritas auch in diesem Jahr wieder ihre Türen. Im "Gleis 51" an der Mülheimer Straße 111 gibt es Kaffee, Kuchen oder ein warmes Mittagessen - vor allem aber gute Gespräche und jede Menge Kontakt mit anderen. Das Team um Gino Dresen lädt alle Interessierten ein, an den Feiertagen dabei zu sein. Die Öffnungszeiten finden Sie hier.

2. Dezember
Volles Haus zum Nikolaus
Pflegekinder und -eltern feiern in Liebfrauen

Das Gemeindezentrum an der Roßbachstraße platzte mal wieder aus allen Nähten. Der im Auftrag der Stadt Oberhausen tätige Caritas-Pflegekinderdienst hatte zur Adventfeier eingeladen - und rund dreihundert Kinder und Eltern waren dieser Einladung gefolgt. Bei Kaffee, Kakao und Plätzchen traf man sich im festlich geschmückten Saal zu Austausch und Gesprächen, bevor der Musiker und Liedermacher Buddy Ollie insbesondere die Kids zum Mitmachen animierte. Da gab es natürlich kein Halten mehr. Es wurde gesungen und gespielt, Buddy wusste, womit er die Jüngsten begeistern konnte. Bischof Nikolaus musste da schon seine ganze Erfahrung einsetzen, um wieder etwas Ruhe in den Saal zu bringen. Dabei konnten die Erzählungen aus seinem Leben, vor allem aber die mitgebrachten Tüten die Kinder sofort fesseln. Mit vollen Tüten in den Händen und den vielen Mitmach-Liedern noch im Ohr ging es dann am Abend für Kinder und Eltern wieder nach Hause. Eine tolle Feier mit Spaß und vielen Überraschungen - und Weihnachten steht noch vor der Tür!

26. November
Glühwein, Punsch & tolle Stände
Osterfelder Adventmarkt zieht hunderte Besucher an

Trockenes Herbstwetter und ein wieder einmal attraktives Angebot lockten am vergangenen Samstag hunderte Besucher in die Osterfelder Fußgängerzone rund um das Bistro Jederman. Die von Caritas und Werbegemeinschaft initiierte Veranstaltung zeigte sich auch in diesem Jahr von ihrer besten Seite. Liebevoll dekorierte Verkaufsstände, leckeres Essen und Getränke oder Livemusik sorgten für ein abwechslungsreiches Programm. Höhepunkt war um 18 Uhr die Einschaltung der Osterfelder Weihnachtsbeleuchtung. Der abschließende Dank ging an alle ehrenamtlich Beteiligten, ohne deren Einsatz eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre.

19. November
Essen & Trinken für den gute Zweck
Bürgermeisteressen im Bistro Jederman

Bezirksbürgermeister Thomas Krey hatte eingeladen und alle waren gekommen. Die seinerzeit von Karl-Heinz Pflugbeil initiierte Wohltätigkeitsveranstaltung ist mittlerweile zu einer festen Größe in Osterfeld geworden. Auch dieses Mal freuten sich 45 Gäste über ein abwechslungsreiches 4-Gang-Menü und ausgewählte Getränke - allesamt gespendet und von der Jederman-Küche in gekonnter Manier zubereitet. Der Reinerlös des Abends geht in diesem Jahr an Menschen mit Beeinträchtigung, die in Küche und Service des Caritas-Bistros arbeiten. Stellvertretend bedankte sich Caritas-Teamleiter Heiner Emschermann ganz herzlich bei den Gästen: "Wir werden unseren Betreuten damit endlich einmal ein Wochenende ermöglichen können, an dem es nicht nur ums Bistro und um das Thema Arbeit geht. Das haben sie sich wirklich verdient."

12. November
Lichter leuchten als Zeichen der Solidarität
"Eine Million Sterne" in Osterfeld

Die kalte Abendluft verleitete eigentlich dazu, den Samstag in den eigenen vier Wänden zu verbringen. Gleichwohl fanden sich rund hundert Menschen auf dem Osterfelder Markt ein, um sich an der bundesweiten Aktion von Caritas International zu beteiligen. Propst Christoph Wichmann zog in seinem Impuls am Bistro Jederman zunächst den Vergleich zum Heiligen Martin, der mit seiner Mantelteilung ein Vorbild sein müsse, wenn es um die konkrete Hilfe für benachteiligte Menschen in unserer Gesellschaft ginge. Kein langes Reden oder Zögern - menschennah habe Martin in der Kälte seinen Mantel mit dem Armen geteilt. Dass aber oft menschliche und gesellschaftliche Kälte herrscht, machte Wichmann am Beispiel des barmherzigen Samariters deutlich, der zur letzten Rettung für einen Überfallenen wurde - nachdem etliche Passanten den Schwerverletzten zuvor hatten liegen lassen. Das Entzünden der Kerzen als Symbol der Solidarität mit Menschen in Not wurde ob des aufkommenden Windes zu einer echten Aufgabe. Bei der anschließenden Zusammenkunft im Bistro bei Glühwein, alkoholfreiem Punsch und kleinen Leckereien aus der Jederman-Küche fanden die Berichte von Flüchtlingsberaterin Inga Kellermnn großes Interesse. Besonders die Situation der unbegleiteten Minderjährigen machte viele Besucher betroffen. Und so gab es noch jede Menge Stoff für weitere Gespräche an den Tischen.

7. November
Novemberlichter waren voller Erfolg
Erstmals Caritas-Handwerkermarkt am Zentrum Altenberg

Neuer Ort - tolle Resonanz! Nachdem das Gelände am Franziskus-Haus zu klein geworden war (s. u. 12. September), fanden die Novemberlichter erstmals auf dem Gelände des Zentrums Altenberg statt. An drei Tagen drängten sich hunderte Besucher um die Stände der verschiedenen Einrichtungen. Menschen mit und ohne Beeinträchtigung boten dort selbst hergestellte Geschenke und Dekoartikel an - von der Wachskerze bis zum handgedrechselten Füller gab es alles, was das Herz begehrt. Parallel lief auf der Schlosserei-Bühne Livemusik, dazu traf man sich zu Bier, Glühwein und leckerem Essen an den Ständen von Altenberg, Bistro Jederman, Christophorus- und Carl-Sonnenschein-Haus. Ab Spätnachmittag erstrahlte der Markt in einem Lichtermeer, umrahmt von Lichterketten und offenen Feuerstellen. Mit dem Begleitprogramm von Walzenlagerkino und der Wittener Künstlerin Susanne Stähli, die die 12 jeweils dreißigteiligen Fenster der Kunsthalle gestaltet und beleuchtet hatte, waren die diesjährigen Novemberlichter wieder eine tolle Veranstaltung. Die Fortsetzung im kommenden Jahr ist bereits in Planung.

3. November
Pilgerfahrt mit Papstaudienz
Carl-Sonnenschein-Haus folgt Einladung nach Rom
Sechs Bewohner und zwei Mitarbeitende unserer Einrichtung in Alstaden machen sich am 9. November auf den Weg in die ewige Stadt. Zum Abschluss des "Jahres der Barmherzigkeit" hat Papst Franziskus weltweit insgesamt 6.000 obdachlose Menschen eingeladen, um mit ihnen Gottesdienst zu feiern. Verabschiedet wird die Pilgergruppe am kommenden Mittwoch von Pastor Marco Bralic, der ihr den Reisesegen erteilen wird.

17. Oktober
Woche der seelischen Gesundheit
Caritas-Veranstaltungen gut besucht

Aus Anlass des weltweiten "Tages der seelischen Gesundheit" am 10. Oktober fanden in Oberhausen Aktionen und Veranstaltungen statt. Mit von der Partie: die Oberhausener Caritas mit ihrer Kontakt- und Beratungsstelle sowie Gleis 51 - Caritas am Bahnhof. Beim "Rudelsingen" wurden Oldies & Schlager zum Mitsingen geboten. Die Musik dazu gab es natürlich live, die Texte wurden per Beamer an die Wand geworfen. So richtig gebraucht wurde das aber nicht - die stimmgewaltigen Gäste hatten die meisten Songs perfekt drauf. "Verrückte Geschichten & Gedichte" gab es beim zweiten Event im Altfrid-Haus. Mitarbeitende und Gäste lasen Texte zum Leben inner- und außerhalb der Psychiatrie oder erzählten ihre Erlebnisse. Bei beiden Veranstaltungen gab es nicht nur jede Menge Spaß, sondern auch noch kulinarische Kleinigkeiten. Mit insgesamt rund 150 Besuchern waren die Veranstaltungen zudem sehr gut besucht. Viele Gäste machten anschließend Gebrauch von der Möglichkeit, sich über die psychosozialen Angebote zu informieren.

29. September
Caritas-Gremien sehen Nachbesserungsbedarf
Berechnungsgrundlagen für Hartz-IV-Leistungen sind unfair. Schreiben an Oberhausener Bundestagsabgeordnete.

In ihrer Sitzung vom 22. September (s. u.) haben sich Delegiertenversammlung, Caritasrat und Vorstand unseres Verbandes auch mit den aktuellen politischen Überlegungen zur Ermittlung der Regelsätze befasst. Die Gremien kamen dabei einstimmig zu der Überzeugung, dass die geplanten und durch das Bundesverfassungsgericht ausgelösten Änderungen weder fair noch auskömmlich sind. Das Gericht hatte im Juli 2014 unter anderem deutlich gemacht, dass Hartz-IV-Empfänger eine "Flexibilitätsreserve" brauchen, um unerwartete oder außergewöhnliche Belastungen ausgleichen zu können. Mit einer Aufstockung des Regelsatzes um fünf Euro im Monat für Erwachsene sei dies wohl kaum möglich - so die Gremien. Leistungsbezieher müssten vielmehr so ausgestattet sein, dass ein Leben in gesellschaftlicher Teilhabe und damit in Würde möglich sei. "Die Gremien unterstützen einstimmig die inhaltliche Position des Deutschen Caritasverbandes vom 19. September 2016, die dezidiert auf das Gesetzesvorhaben eingeht und entsprechende Verbesserungsvorschläge unterbreitet", so Caritasdirektor Werner Groß-Mühlenbruch. Die Caritas-Position wurde jetzt an die vier Oberhausener Bundestagsabgeordneten Marie Luise Dött (CDU), Dirk Vöpel (SPD), Bärbel Höhn (Bündnis 90/Die Grünen) und Niema Movassat (Die Linke) gesendet. Diese werden nachdrücklich gebeten, sich für entsprechende Anpassungen und damit für Betroffene einzusetzen. "Statt Ausgrenzung muss hier der soziale Einbezug von Menschen das gemeinsame Anliegen sein." Die dezidierte Stellungnahme des Deutschen Caritasverbandes sowie weitere Informationen zum Thema finden Sie hier.

23. September
Delegiertenversammlung entlastet Caritasrat
Tätigkeits- und Wirtschaftsbericht stehen im Mittelpunkt.
Auf Antrag von Stefan Reichert, Leiter des Vincenz-Hauses, erteilte die Delegiertenversammlung des Oberhausener Caritasverbandes in ihrer Jahressitzung am 22. September in der Schul- und Sozialkirche St. Jakobus dem Caritasrat für das Jahr 2015 einstimmig und uneingeschränkt die Entlastung. Zuvor hatte die Vorsitzende des Caritasrates, Marie Luise Notthoff, über die inhaltlichen Themen des Geschäftsjahres berichtet. Dr. Klaus Schulte stellte in diesem Kontext die wirtschaftliche Entwicklung des Verbandes dar. Ergänzt wurden die Beiträge durch Vorstandssprecher, Caritasdirektor Werner Groß-Mühlenbruch, und Vorstandsmitglied Reinhard Messing, die den Jahresbericht "Sozial handeln - Menschen einbeziehen" sowie aktuelle gesamtverbandliche Entwicklungen vorstellten.

21. September
Eine Million Sterne leuchten am 12. November in Osterfeld
Caritas Oberhausen beteiligt sich an bundesweiter Aktion

Am Samstag, 12.11.2016, 18.15 Uhr, wird das integrative Bistro Jederman unser Veranstaltungsort im Rahmen der deutschlandweiten Aktion "Eine Million Sterne" (Caritas International) sein. Propst Christoph Wichmann (St. Pankratius) feiert am Osterfelder Markt zunächst einen Wortgottesdienst, bevor es anschließend in kurzen Texten und Infos um die Situation von Flüchtlingen weltweit geht - insbesondere um die der unbegleiteten Minderjährigen. Inga Kellermann, Caritas-Flüchtlinsgberaterin, wird hier u. a. über ihre Arbeit berichten. Danach werden als Symbol der Solidarität Kerzen entzündet, abschließend besteht Gelegenheit zu Gespräch und Austausch. Das Bistro-Team versorgt die Besucherinnen und Besucher dabei kostenlos mit heißen und kalten Getränken sowie mit kleinen Leckereien. Die Caritas lädt ganz herzlich zur Teilnahme ein.

14. September
Bundesweiter Aktionstag: Caritasverband für das Bistum Essen weist auf die unhaltbare Situation der Beratungsstellen für zugewanderte erwachsene Migranten hin.

"Es besteht die Gefahr, dass die Berater unter der andauernden Überlastungssituation gesundheitliche Schädigungen davontragen, Beratungsstellen geschlossen werden müssen und das nahezu flächendeckende Angebot der Beratungsstellen nicht erhalten werden kann", das sagt <abbr title="Doktor">Dr.</abbr> Jürgen Holtkamp, Abteilungsleiter bei der Caritas im Bistum Essen. Ein Ausbau mit Mitteln des Bundes sei zwingend erforderlich. Die sogenannte Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) steht allen erwachsenen Migranten offen, die über einen geregelten Aufenthaltstitel und die Berechtigung zur Teilnahme an einem staatlichen Integrationskurs verfügen. Die große Zahl von Flüchtlingen in den Städten des Ruhrbistums fordert die Wohlfahrtsverbände als Träger der Beratung außerordentlich. Trotz der stark gestiegenen Zahlen gibt es im Ruhrgebiet nur sieben Vollzeitstellen an acht Caritas-Standorten (Bochum, Essen, Bottrop, Gelsenkirchen, Gladbeck, Duisburg, Oberhausen und Hattingen). Im ersten Halbjahr 2016 hat sich die Zahl der Ratsuchenden mehr als verdoppelt. Das Bundesamt erlaubt eigentlich nur eine maximale Anzahl von 150 Langzeitberatungen pro Vollstelle. "Derzeit liegen die Zahlen zwischen 270 und 310 Langzeitberatungen", so Holtkamp. "Unsere Migrationsberater arbeiten am Limit der persönlichen Belastbarkeit. Diese hochspezialisierte Beratung ist nicht mit einem kurzen Gespräch zu erledigen. Integration ist ein mehrjähriger Prozess, der langfristige Begleitung erfordert. Das gibt es nicht zu Dumpingpreisen", so Holtkamp.

Die Aufgaben der MBE seien Grundlage für eine gelingende Integration: Sie unterstützt erwachsene Zuwanderer, ihre Alltagsprobleme zu bewältigen, vermittelt Hilfen und begleitet Neuzuwanderer. Der Rückgang der Flüchtlingszahlen bedeute keine Entlastung, da Asylsuchende wegen der langen Registrierungs- und Anerkennungsverfahren verzögert in der Migrationsberatung ankommen. Die MBE wird vom Bund über das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) teilfinanziert, doch die Mittel reichen bei Weitem nicht aus, um die Kosten zu decken. Die Unterhaltung der Beratungsstellen erfordert erhebliche Eigenmittelmittel der örtlichen Caritasverbände. 

Hintergrund: Die Bundesmittel für die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) wurden für 2016 um 10,5 Millionen auf 44,7 Millionen Euro erhöht. Aufgrund der hohen Nachfrage bleibt die Situation vor Ort jedoch angespannt. Daher schließt sich die Caritas den Forderungen der Freien Wohlfahrtspflege an, die finanziellen Mittel für die MBE um 17 Millionen Euro für 2017 zu erhöhen.

12. September
"Novemberlichter" werfen ihre Schatten voraus
Handwerkermarkt erstmals in Altenberg

Seit den ersten Novemberlichtern 2013 ist der beliebte Handwerkermarkt stetig gewachsen. Immer mehr Bereiche der Caritas, aber auch von kooperierenden Trägern, beteiligten sich an der Veranstaltung im Parkgelände des Franziskus-Hauses. Mittlerweile kann der Markt dort logistisch nicht mehr sinnvoll umgesetzt werden, so dass sich das Planungsteam um Paul Grünewald entschied, einen anderen Veranstaltungsort zu suchen, der unter anderem für die Besucherschaft besser zu erreichen ist. Und mit der Kulturfabrik Altenberg wurde dieser auch gefunden. Direkt am Hauptbahnhof gelegen, gibt es hier ausreichend Parkplätze, sanitäre Anlagen und Räumlichkeiten. Und so starten die Novemberlichter am Freitag, 4.11. (17 Uhr), Samstags ist der Markt von 15 bis 20 Uhr geöffnet. Sonntag startet er mit einem Wortgottesdienst um 12 Uhr, bevor dann den Besucherinnen und Besuchern wieder Livemusik, Kreativstände mit Verkauf und Getränke-/Imbissstände geboten werden. Herzliche Einladung an alle, die Spaß an liebevoll hergestellten Produkten vom Kugelschreiber bis zu Schmuck und Holzarbeiten haben - oder aber auf gute Livemusik stehen. Weitere Infos folgen auch in der Lokalpresse.

11. September
Volles Haus beim Abschlussgottesdienst der Katholikentagswoche
Mehr als 3.000 Menschen im Stadion Niederrhein

Wann war die Haupttribüne des Niederrheinstadions das letzte Mal ausverkauft? Am 11. September jedenfalls gab es dort keinen freien Sitzplatz mehr - im Gegenteil. Es mussten zusätzlich Stühle und Bänke auf die Tartanbahn im Innenraum gestellt werden, zwei Stehplatzblöcke neben der Haupttribühne waren ebenfalls geöffnet. Schon weit vor Beginn der Messe strömten die Menschen Richtung Stadion - mit STOAG-Shuttle-Bussen, zu Fuß und hunderte mit Fahrrädern. Chöre und Musikgruppen verkürzten die Zeit bis zum Beginn des Gottesdienstes um 11.30 Uhr, den Stadtdechant und Caritasratsmitglied Dr. Peter Fabritz zelebrierte - gemeinsam mit allen Priestern, Diakonen, Pastoral- und Gemeindereferenten. Unter ihnen: der emeretierte Weihbischof Franz Vorrath. Der Gottesdienst, von der Caritas als einer von zwei jährlichen Mitarbeitergottesdiensten ausgerufen, wurde zu einer lebendigen Glaubensfeier. Ort, musikalische Gestaltung, Predigt und das Mitmachen der Besucherinnen und Besucher summierten sich zu einem tollen Ereignis, das trotz seiner zeitlichen Länge und der großen Wärme noch vielen in Erinnerung bleiben dürfte. Übrigens: Haupt- und ehrenamtliche Caritas-Mitarbeitende verteilten an den Zugängen schon Infos zur nächsten katholischen Großveranstaltung: vom 4. bis 6. November finden in der Kulturfabrik Altenberg die diesjährigen "Novemberlichter" statt.

10. September
Caritas-Stände waren dicht umlagert
Katholikentag: Attraktives Angebot auf dem Markt der Möglichkeiten

Tolles Wetter und viele Besucher, die schon eine Stunde vor offiziellem Beginn über den Altmarkt schlenderten - das war schon die "halbe Miete" beim Markt der Möglichkeiten im Rahmen der Katholikentagswoche. Am Hauptstand der Caritas drängten sich die Besucher um die Ausstellungstische des Arbeits- und Beschäftigungsbereiches. Vom handgefertigten Kuli oder Füllfederhalter über Duftsäckchen und Taschen bis hin  zu Schmuck reichte die Palette, die Türöffner für so manches Gespräch über die vielfältigen Aufgaben der Oberhausener Caritas war. So auch bei den Ehrenamtlichen aus den Pfarrcaritaskonferenzen, die im Rahmen der Jahreskampagne 2016 auf die Besucherinnen und Besucher zugingen, um eine Aussage zu Kindern, Eltern oder Großeltern zu erhalten. Rund 80 Menschen beteiligten sich, ihre Statements fanden sich dann auf einer Plakatwand wieder. Die Ergebnisse werden wir in Kürze und auszugesweise veröffentlichen. Gleichzeitig konnte man sich an einem mathematischen Spiel zum Jahresthema beteiligen und die Lebensjahre seiner Familie und der entsprechenden Generationen addieren - auf mindestens 250 Lebensjahre oder eine Jahresschnapszahl. Als Dankeschön fürs Mitmachen gab es Caritas-Fruchtgummiherzen und einen Caritas-Kuli. Ebenso gut besucht war der Kreativstand der Caritas-KITA Regenbogenland. Eltern und Kinder konnten hier ihrem Spieltrieb freien Lauf lassen - insbesondere für die jüngsten Marktbesucher ein tolles Angebot. Als kleine Belohnung fürs Mitmachen gab es hier Caritas-Luftballons und Sonnenkappen - und die sah man in der Folge immer wieder in der Fußgängerzone. Auch bei einem der drei Diskussionsforen war die Caritas beteiligt, hier zum Thema "Der Mensch im Mittelpunkt". Moderiert von WAZ-Lokalchef Peter Szymaniak diskutierten OB Daniel Schranz, MdB Marie Luise Dött, Arbeitsagentur-Chef Jürgen Koch, Katholikenratsvorsitzender Thomas Gäng und Reinhard Messing (Caritas) über die Optionen für ein besseres (soziales) Profil einer verarmten Kommune. Ausführliche Berichte hierzu in WAZ/NRZ auch im Internet.

8. September
Tolle Leistung in der Ausbildung
Michael Lauter (Schloss Bellinghoven) ist Jahrgangsbester

Schöner Erfolg für Schloss Bellinghoven, aber mehr noch für einen der dortigen Bewohner: Michael Laute, Auszubildender im SB-Bereich Zierpflanzenbau, schloss seine Ausbildung als Jahrgangsbester ab! Im Rahmen einer Festveranstaltung im Schützenhaus Xanten konnte er jetzt gemeinsam mit weiteren Prüflingen seinen Erfolg feiern. Die Ausbildung in Schloss Bellinghoven hat einen hohen Stellenwert. In der Einrichtung für junge Erwachsene mit seelischer Beeinträchtigung werden neben dem Zierpflanzenbau Ausbildungsbereiche wie Schlosser, Hauswirtschaft, Schreiner oder Maler/Lackierer angeboten. Vorab können die Bewohner sich in verschiedensten Bereichen erproben und gemeinsam mit den Anleitern Ideen entwickeln, in welche Richtung sie sich ausbildungsmäßig / beruflich entwickeln möchten.

7. September
Caritas-Runners trotzen der Hitze
Oberhausener Team erfolgreich bei Duisburger Targobank-Lau
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Das Caritas-Laufteam um Kai Räker von Eicken war im Vorfeld so richtig heiß auf das anstehende Rennen in Duisburg. Dass es aber wettermäßig so heiß werden würde, damit hatten selbst die Veranstalter nicht gerechnet. Auf Anraten der Feuerwehr wurde die Laufstrecke etwas verkürzt und rund 5.000 Läufer gingen auf die Strecke zwischen Opernplatz und Innenstadt. Das 19-köpfige Team aus Oberhausen erzielte sehr gute Platzierung im oberen Drittel. Mit Platz 9 in ihrer Altersklasse erreichte Nicole Goudschmidt sogar ein ganz hervorragendes Ergebnis. Glückwunsch ans Laufteam, das mit seinen feuerroten Caritastrikots beste Werbung für unseren Verband machte

5. September
Caritas beim Katholikentag
Markt der Möglichkeiten, Podiumsdiskussion & Abschlussgottesdienst

Am Samstag, 10. September, 12 bis 18 Uhr, wird die Caritas beim Markt der Möglichkeiten auf dem Oberhausener Altmarkt am Start sein. Haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende bieten am Caritas-Stand selbst hergestellte Produkte aus den tagesstrukturierenden Bereichen an. Gleichzeitig können sich die Besucherinnen und Besucher an einem Mehrgenerationenspiel beteiligen oder sich über die Aufgaben der Caritas informieren. An einem weiteren Stand ist die Caritas-KITA Regenbogenland mit einem Kreativangebot vertreten. Beim Forum "Der Mensch im Mittelpunkt" (Moderation: WAZ-Lokalchef Peter Szymaniak) wird die Caritas ebenfalls beteiligt sein (14.30 - 16.00 Uhr, Stadtsparkasse OB, Wörthstraße 12). Zum Abschlussgottesdienst am Sonntag (11.9., 11.30 Uhr, Stadion Niederrhein) sind alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden der Caritas eingeladen (Mitarbeitergottesdienst). Die Caritas freut sich über viele Besucherinnen und Besucher und über gute und interessante Gespräche. Herzlich Willkommen!

1. September
Nach der Schule zum Freiwilligendienst
15 junge Erwachsene starten bei der Caritas
Im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) sowie des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) absolvieren seit 1. September wieder 15 junge Menschen einen sozialen Dienst in den Einrichtungen des Oberhausener Caritasverbandes. Los ging es jetzt mit einem Einführungsseminar in der Schul- und Sozialkirche. Gemeinsam mit Julia Tamkus (Teamleitung Personal) und Reinhard Messing (Vorstand) befassten sie sich mit Themen rund um den katholischen Wohlfahrtsverband und dessen soziale Aufgabenfeldern von den stationären Einrichtungen bis hin zu den ambulanten Diensten. Aber auch Fragen von Datenschutz, Prävention oder Caritas-Leitbild standen auf der Tagesordnung. Dabei war schon am ersten Tag die engagierte Mitarbeit der neuen "Caritäter" gefragt, die auch Gelegenheit fanden, ihre Wünsche und Visionen für die neue Tätigkeit zu formulieren. Mittags ging es dann in die jeweilige Einrichtung, wo die Freiwilligen während ihres einjährigen Dienstes durch fachkompetente Praxisbegleiter angeleitet werden. Die intensive Begleitung und Förderung soll jungen Menschen die Möglichkeit bieten, sich nach der Schule in einem konkreten Arbeitsfeld zu erfahren, Verantwortung zu übernehmen und die eigene berufliche Perspektive (weiter) zu entwickelen.

1. August
Start in die duale Ausbildung
Seit diesem Monat bildet die Caritas auch im Verwaltungsbereich aus.
Seit vielen Jahren bietet die Oberhausener Caritas ausbildungs- und schulbegleitende Praktika im Sozialbereich bis hin zu Anstellungen im Rahmen eines dualen Studiums an. Seit dem 1. August gibt es nun auch zwei Ausbildungsplätze in den Zentralen Diensten. Anna-Lena Hardacker und Jasmin Keilwerth haben ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement mit den Schwerpunkten "Personalwirtschaft / Kaufmännische Steuerung & Kontrolle" im Haus an der Lothringer Straße begonnen. Julia Tamkus, Teamleitung "Personal" und im Besitz der erforderlichen Ausbildereignung, hat die entsprechende Anleitung übernommen. Der Einstieg in den Ausbildungsbereich ist Teil der verbandlichen Bemühungen um die Gestaltung des demografischen Wandels und schafft zudem jungen Menschen einen qualifizierten Start ins Berufsleben.

25. Juli
Kleiner Geburtstag - große Feier
5 Jahre Bistro "Jederman" zog hunderte Besucher an

Noch bis in den Freitagmorgen hinein hatten Sandra Arslan und ihr Team gebangt. Soll die Fete nun im Außenbereich starten oder im Bistro selbst? Schließlich waren lokale Gewitter und Regenschauer angekündigt. Positiv denkend wurde dann doch schließlich die Outdoor-Variante gewählt. Und das war gut so. Denn pünktlich zum Veranstaltungsbeginn strahlte die Sonne vom Himmel. Und auf dem Osterfelder Marktplatz fanden sich schon weit vor Veranstaltungsbeginn (18 Uhr) jede Menge Gäste ein, so dass schon bald keine Sitzplätze mehr zur Verfügung standen. Beim ökumenischen Wortgottesdienst konnten Pfarrerin Ursula Harfst (ev. Auferstehungsgemeinde) und Propst Christoph Wichmann (Pfarrei St. Pankratius) schließlich rund 300 Gäste begrüßen, unter ihnen auch Osterfelder Lokalpolitiker, Geschäftsleute oder Vertreter von Bürgerring und Werbegemeinschaft. Musik gab es von der "Wild Wind Skiffle Group" und dem "Anhaltenden MISSerfolg" bei Bier vom Faß und Fleisch vom Grill. Gemeinsam wurde der "kleine Geburtstag" an bunt gemischten Tischen gefeiert - und damit genau so, wie es tagtäglich im Bistro der Fall ist: ganz inklusiv im Kreis von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung.

22. Juli
Irgendwie anders und doch ganz vertraut
Ferienprojekt für Flüchtlingskinder in Osterfeld

Sie sind gerade in Oberhausen angekommen: Kinder aus Syrien, Albanien oder Afghanistan, die mit ihren Familien Krieg und Verfolgung in den Heimatländern entkommen sind. Gerade haben sie in der Internationalen Vorbereitungsklasse an der Heideschule ihre ersten Deutschkenntnisse erworben, da stehen schon die Ferien vor der Tür. Damit verringern sich für sechs Wochen die Möglichkeiten zur Anwendung der deutschen Sprache massiv. Mit einem 14-tägigen Ferienprogramm im Projekthaus Gute Straße setzte die Caritas-Schulsozialarbeit dagegen. Gemeinsames Einkaufen und Kochen, Ausflüge oder ein Theaterstück mit selbst gebastelten Puppen waren dabei nur einige Inhalte, mit denen die Kinder ihre Deutschhkenntnisse weiter einüben und ausbauen konnten. Zur Aufführung des Theaterstücks waren jetzt Eltern, Geschwister und Kinder der benachbarten Kindertagesstätte eingeladen. Besonderes Erlebnis für alle: die WDR-Lokalzeit filmte die Aktion für ihre Abendsendung. Höhepunkt zum Abschluss der Maßnahme war übrigens ein Besuch im Schloss Beck. Mit dem Ferienprogramm für Flüchtlinge, das rein aus Spendenmitteln finanziert wurde, erweitert die Caritas-Schulsozialarbeit ihr Förderangebot für Kinder mit Zuwanderungsgeschichte um einen weiteren Baustein, der auf die bereits an anderen Schulen angebotenen Sprachcamps aufbaut.

14. Juli
5 Jahre "Jederman"
Caritas-Bistro lädt auf den Osterfelder Marktplatz ein

Es ist aus dem Stadtteil einfach nicht mehr wegzudenken: Seit mittlerweile fünf Jahren bietet das "Jederman" mitten im Herzen von Osterfeld einen Ort der Begegnung und des Ausruhens. Das Service-Team aus Menschen mit und ohne Beeinträchtigung kümmert sich liebevoll um die zahlreichen Gäste, die sich hier tagtäglich treffen und miteinander ins Gespräch kommen. Das wiederum zeigt, wie beliebt dieser gemütliche Treffpunkt am Marktplatz ist. Auch wenn fünf Jahre nicht die Welt sind, lädt das Team für den Freitag, 22. Juli 2016, zu einer Open-Air-Fete rund um das Caritas-Bistro ein.Um 18 Uhr geht es mit einem ökumenischen Wortgottesdienst los, den Propst Christoph Wichmann (St. Pankratius) und Pfarrerin Ursula Harfst (ev. Auferstehungsgemeinde) mit den Gästen feiern. Anschließend wirft Bezirksbürgermeister Thomas Krey den Grill an. Livemusik gibt es mit der "Wild Wind Skiffle Group" und der Rockformation "Anhaltender MISSerfolg". Das Bistro-Team freut sich heute schon auf viele Besucherinnen und Besucher.

7. Juli
Willkommen bei der Oberhausener Caritas
Seminar für neue Mitarbeitende in der Schul- und Sozialkirche
Sie arbeiten im Carl-Sonnenschein-Haus, im offenen Ganztag oder in der Erziehungsberatung und damit an ganz unterschiedlichen Orten im Stadtgebiet. Eins aber haben die zwanzig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam: Sie haben ihre Arbeit beim Caritasverband erst gerade angetreten. Mit dem zweimal jährlich stattfindenden Seminar führt die Caritas neue Mitarbeitende in den Gesamtverband und in die vernetzten Tätigkeitsfelder ein. Sie lernen sich und ihre unterschiedlichen Arbeitsfelder ebenso kennen wie verbandliche Strukturen auf lokaler und überregionaler Ebene. Aber auch Themen wie Datenschutz, Präventionsordnung oder Mitarbeitervertretungsordnung stehen auf der Tagesordnung. Den Abschluss bildete dabei ein gemeinsames Mittagessen im Bistro Jederman. Übrigens: Zwei junge Frauen treten ihren Dienst erst im August an: ab 1.8.2016 werden sie eine Ausbildung zur Kauffrau im Büromanagement beginnen.

5.Juli
Berlin ist immer eine Reise wert
Menschen mit Beeinträchtigung besuchen die Bundeshauptstadt
Inklusion und gelebte Normalität gehören zum Alltag im ambulant betreuten Wohnen für Menschen mit Behinderung. Die Caritas begleitet und unterstützt sie dabei, diesen Alltag selbstbestimmt und eigenständig zu bewältigen. Zu dieser Normalität gehört auch das Abspannen vom Alltag: zum Beispiel ein Urlaub. Und so ging es jetzt in der zweiten Junihälfte für jüngere und ältere Menschen in die Bundeshauptstadt. Auf dem Programm standen Museumsbesuche genauso wie das "EM-Rudelgucken" auf der Berliner Fanmeile am Brandenburger Tor. Ein ganz besonderer Höhepunkt war aber die Besichtigung des Bundestages. Hier hatte der Osterfelder Bezirksbürgermeister Thomas Krey einen persönlichen Kontakt mit dem Oberhausener Bundestagsabgeordneten Dirk Vöpel vermittelt, der sich auch richtig viel Zeit für die Gruppe nahm und die vielfältigen Fragen beantwortete. "Unsere Leute waren total davon angetan, wie nett sie empfangen wurden", resümiert Teamleiter Heiner Emschermann. Ein tolles Highlight für alle Beteiligten und wieder mal ein Zeichen für gelebte Inklusion.

29. Juni
Wenn die Jungens spielen
Die EM 2016 in der "Sonne"

Eine Hoch-Zeit für Fußballfans herrscht derzeit im Carl-Sonnenschein-Haus. Im von den Bewohnern bewirtschafteten Café Carl treffen sich die Ballverliebten und Laien-Trainer zum Fachsimpeln. Einwechslungen, Taktikfragen oder Ergebnisse werden da diskutiert - nach exakter Analyse der Spiele, die über den Flachbildschirm flimmern. Und eine Tippgemeinschaft gibt es auch. Der Europameister steht dabei jedenfalls für die meisten Bewohner und Mitarbeiter schon fest: wer anders sonst als Jogis Buben!?

13. Juni
Neue Öffnungszeiten ab Juli 2016
Gleis 51 berücksichtigt Wünsche der Gäste

Zu einer leichten Veränderung der Öffnungszeiten kommt es ab 1. Juli des Jahres im "Gleis 51 - Caritas am Bahnhof". Statt wie bisher um 10.00 Uhr startet das "Gleis" montags bis freitags bereits um 9.00 Uhr. Bis 11.00 Uhr können die Gäste sich hier wie gewohnt treffen und falls gewünscht am Früstück teilnehmen. Die Zeit zwischen 11.00 und 12.00 Uhr nutzt das Caritas-Team zur Vorbereitung der Nachmittagsangebote, die bis 16 Uhr laufen und zu denen auch ein Mittagessen gehört. An Samstagen sowie Sonn- und Feiertagen öffnen sich die Türen zwischen 12.00 und 14.30 Uhr für die Gäste. Weitere Informationen auf unserer Homepage.

6. Juni
Lions Club Oberhausen-Glückauf unterstützt Caritas & Diakonie
5.000 Euro für benachteiligte Oberhausener Kinder

Seit vielen Jahren setzen sich die Oberhausener Lions für sozial benachteiligte Menschen ein. Mit einer Vielzahl an unterjährigen Aktivitäten und persönlichen Spenden engagiert sich der Lions-Club Oberhausen-Glückauf für eine verbesserte Lebenssituation und setzt damit Zeichen gelebter Solidarität. Club-Präsident Markus Rüdel und Hilfswerk-Vorsitzender Dr. Dierk Hans Hoefs überreichten jetzt je einen Scheck in Höhe von 2.500 Euro an Caritas-Vorstandsmitglied Reinhard Messing und Diakonie-Geschäftsführer Reinhard Harfst. Beide Verbände begleiten, unterstützen und fördern mit ihren Diensten unter anderem Kinder aus benachteiligten Familien. "Kinderarmut ist ein bedrückendes Problem", stellt Club-Präsident Markus Rüdel fest. "Oft reicht dann die Hilfe der öffentlichen Hand nicht mehr aus. Und an diesen Stellen wollen wir Kinder und Familien über Caritas und Diakonie unterstützen".

23. Mai
Verbände in der MEO-Region arbeiten eng zusammen
Aktuell: Fachtag zum Thema "Kirchliche Datenschutzordnung"

Schon lange steht die MEO-Region mit den Städten Mülheim, Essen und Oberhausen für eine verstärkte überregionale Zusammenarbeit in Bereichen wie Wirtschaft, Politik oder Verwaltung. Auch die Caritasverbände der drei genannten Städte haben sich vor einigen Jahren auf diesen Weg begeben. Neben der Suche nach möglichen Synergieeffekten stehen dabei vor allem der „Blick über den Tellerrand“, das Definieren gemeinsamer Tätigkeitsfelder oder das Profitieren im Sinne von „best practice“ im Mittelpunkt. Bereits seit 2008 übernimmt beispielsweise die Oberhausener Caritas für die Mülheimer Kollegen den EDV-Service, seit 2011 zusätzlich die komplette Personalverwaltung. Im Gegenzug bot die Caritas Mülheim einen Energiesparcheck für Transferleistungsempfänger in Oberhausen an. 2013 brachte man gemeinsam das betriebliche Eingliederungsmanagement an den Start und entwickelt seither gemeinsam mit dem Essener Verband die Umsetzung der bischöflichen Präventionsordnung. Aktuell befassen sich die drei Verbände mit dem Thema Datenschutz, zu dem am 19. Mai eine entsprechende Auftaktveranstaltung im Oberhausener Franziskus-Haus stattfand. Hier referierte Raimund J. Evers, Jurist und Datenschutzbeauftragter des Bistums Essen, über die Kirchliche Datenschutzordnung und ihre komplexen Bestimmungen. Sensibler Umgang mit Nutzer- und Personaldaten, Fragen der IT-Sicherheit oder die Weitergabe von Daten an Dritte waren dabei nur einige wenige Beispiele für die stetige Präsenz des Themas im Alltag der caritativen Einrichtungen und Dienste. Auf Basis des Seminars soll das Thema nun auf der MEO-Ebene weiterentwickelt werden. Der Datenschutz ist dabei eins von vielen inhaltlichen Feldern, in denen die Verbände in der Region noch enger zusammenarbeiten wollen.


14. Mai
Hausrat dringend gesucht
Depot an der Kapellenstraße benötigt vor allem Töpfe und Pfannen

Weiterhin auf Sachspenden angewiesen ist die Initiative "Ich bin da", die unter anderem an der Kapellenstraße 126 ein Hausratdepot für Flüchtlinge betreibt. Aktuell fehlt es vor allem an Töpfen und Pfannen. Versorgt werden mit dem Hausrat Flüchtlinge, die nur eine Grundausstattung für die Haushaltsführung erhalten und hier Unterstützung brauchen. Wer spenden möchte, kann dies zu den Öffnungszeiten des ehrenamtlich geführten Depots tun. Kontakt: Kapellenstraße 126, OB-Osterfeld, geöffnet jeweils dienstags, donnerstags und samstags von 10 - 12 Uhr.

25. April
Schloss öffnet wieder seine Pforten
Tag der offenen Tür am 30. April in Rees

Am kommenden Samstag, 10 - 16 Uhr, sind wieder Besucher aus nah und fern zum Tag der offenen Tür im Schloss Bellinghoven eingeladen. Die Veranstaltung erfreut sich seit vielen Jahren großer Beliebtheit - auch wegen des Blumenverkaufs im schlosseigenen Zierpflanzenbau. Aber auch die Produkte aus den Ausbildungswerkstätten finden immer wieder guten Absatz. In diesem Jahr gibt es zudem Bogenschießen, Schmieden, einen Graffiti-Workshop und die Möglichkeit zur Turmbesteigung mit herrlicher Aussicht über den Niederrhein. Einrichtungsleiter Klaus-Jürgen Monz und sein Team freuen sich jedenfalls auf viele interessierte Gäste. Zu finden ist die Caritas-Einrichtung an der Bellinghovener Straße 6 in 46459 Rees-Mehr. Herzlich Willkommen!

23. April
Inklusion im Blickpunkt
Aktionstag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

Ganz im Zeichen von Menschen mit Behinderung stand eine Veranstaltung im Kulturzentrum Altenberg. Eingeladen hatte eine Veranstaltergemeinschaft unter Federführung des städtischen Büros für Chancengleichheit. Mit von der Partie war auch wieder die Caritas mit dem ambulant betreuten Wohnen, dem Bistro Jederman sowie der "Schatzkiste". Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister Daniel Schranz gab es Tanz und Musik sowie eine Ausstellung der verschiedenen Anbieter im Bereich der Behindertenhilfe. Den Abschluss bildete die integrative Disco, die ihren fünften Geburtstag feiern konnte und regelmäßig in Altenberg stattfindet.

22. April
Katholisches Familienzentrum Rothebusch feiert Zertifizierung
Musik, Spiel und Spaß auf Rothebusch

Die Wettervorhersage war miserabel - und dennoch schien die Sonne vom Himmel, als Birgit Mehnert hunderte Kinder und Eltern auf dem gemeinsamen Außengelände an der Waisenhausstraße begrüßte. Gemeinsam mit Maria Hellmann (Leiterin KITA St. Marien) hatte sie zur Feier aus Anlass der Zertifizierung beider Einrichtungen zum Familienzentrum eingeladen. Die KITAs St. Marien (Zweckverband Essen) und "Regenbogenland" (Caritasverband) bilden nun das katholische Familienzentrum Rothebusch. Die Kinder hatten ein buntes Programm vorbereitet, gemeinsam wurde ein Baum gepflanzt und die Eltern boten Kuchen und einen Imbiss an. Propst Christoph Wiechmann (St. Pankratius) schnitt das Absperrband zur neuen Vogelnestschaukel durch, die sofort von den Kindern in Beschlag genommen wurde. Ermöglicht wurde die Anschaffung durch die Unterstützung von Sparkassen-Bürgerstiftung, Förderverein KITA Waisenhaus, Gemeindecaritas St. Marien und dem dortigen Kaffeestübchen. Dank des guten Wetters und eines attraktiven Programms wurde die Feier zu einem gelungen Event im Stadtteil Rothebusch, für dessen Bürgerinnen und Bürger sich das Familienzentrum als Ansprechpartner versteht.

20. April
Aktionstag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung
Caritas-Einrichtungen sind am 24. April wieder mit am Start

Trotz aller Aufklärungsarbeit und Inklusionsbemühungen sind Menschen mit Behinderung immer noch in vielen Lebensbereichen benachteiligt. Hier setzen seit Jahren Oberhausener Vereine und Verbände mit einem gemeinsam organisierten Aktionstag ein deutliches Zeichen. In diesem Jahr - am Sonntag, 24. April, ab 15 Uhr - findet diese Veranstaltung erstmalig im Kulturzentrum Altenberg (Hansastraße, direkt hinter dem Hauptbahnhof) statt. Mit von der Partie sind auch wieder Einrichtungen der Oberhausener Caritas. Die Besucher erwartet ein buntes Programm mit Musik, Information und leckerem Essen. Ab 17 Uhr läuft die integrative Diso, die in diesem Jahr ihren 5. Geburtstag feiern kann.

20. April
Chinesische Kultur zu Gast im "Jederman"
Märchen-, Musik- und Menüabend am 29. April

Harald Jüngst ist längst kein Unbekannter mehr im Caritas-Bistro am Osterfelder Markt. Der weitgereiste Erzähler fesselt seine Zuhörer immer wieder mit spannenden Erlebnisgeschichten rund um fremde Kulturen. Dieses Mal er traditionelle chinesische Märchen voller Poesie. Als Gast mit am Start: die chinesische Musikerin Zhao Hui, die traditionelle Musik aus dem chinesischen Kulturkreis vorstellt - gespielt auf der 7-saitigen Zither. Dazu zaubert das team vom "Jederman" wieder ein passendes Menü. Eintritt inklusive Menü: 17 Euro. Das "Jederman"-Team bittet um rechtzeitige Reservierung.

24. März
Erfolgreicher Abschluss und neuer Baustein
Erziehungsberatung steigt in Haushaltstraining ein

Mit einem weiteren inhaltlichen Baustein unterstützt die Erziehungsberatung der Oberhausener Caritas ab sofort belastete Familien im Bereich der Haushaltsführung. Das "HaushaltsOrganisationsTraining" (HOT) basiert auf einem Konzept des Deutschen Caritasverbandes und einer zweijährigen berufsbegleitenden Fortbildung für pädagogische Fachkräfte, die durch die Bistumscaritas durchgeführt wurde. An dem im Ruhrgebiet einmaligen Projekt beteiligte sich auch die Oberhausener Caritas mit ihrer Erziehungsberatung. Erika Süselbeck und Dagmara Piasecki schlossen die Ausbildung zur HOT-Trainerin erfolgreich ab und nahmen jetzt ihr Prüfungszertifikat in Essen entgegen. Einen herzlichen Glückwunsch auch von dieser Stelle und viel Erfolg für die wichtige Arbeit in Oberhausener Familien.

24. März
Gleis 51 hat an den Kar- und Ostertagen geöffnet
Gäste herzlich willkommen

Auch an den bevorstehenden Feiertagen öffnen sich im Gleis 51 an der Mülheimer Straße 111 die Türen. "Not macht an Wochenenden und Feiertagen keine Pause", weiß Sozialpädagoge Gino Dresen, der mit seinem Team an 365 Tagen im Jahr zu verlässlichen Zeiten für die Gäste da ist. So öffnet das "Gleis" am Gründonnerstag von 13 bis 16 Uhr, anschließend werden die Gäste zu einem vorösterlichen Treffen ins Altfridhaus (Mülheimer Straße 202) eingeladen. Von Karfreitag bis Ostermontag stehen die Türen im Gleis jeweils von 11 bis 14 Uhr offen. Ab Dienstag, 29. März, gelten wieder die normalen Öffnungszeiten.

23. März
Carl-Sonnenschein-Haus und Regenbogenland sorgen für Sauberkeit
Beide Caritas-Einrichtungen beteiligen sich an der Aktion "Super-Sauber-Oberhausen"

Seit vielen Jahren sorgen Mitarbeitende und Bewohner des Carl-Sonnenschein-Hauses an der Alstadener Bebelstraße dafür, dass es im Viertel sauber bleibt. So reinigen sie regelmäßig die Bushaltestellen im Einzugsgebiet der Einrichtung sowie den Alstadener Grenzstein. In diesem Monat nahm ein Team darüber hinaus wieder an der städtischen Aktion "Super-Sauber-Oberhausen" teil. Es nahm sich einen Abschnitt der Bebelstraße vor und sammelte kiloweise achtlos weggeworfenen Müll. Vor allem mit seinem ganzjährigen Engagement will die Caritas-Einrichtung um Leiter Marc Wroblewski einen sichtbaren Beitrag für den Stadtteil leisten.
Das gilt auch für die Kinder des "Regenbogenlandes" an der Osterfelder Waisenhausstraße. Gemeinsam mit ihren Erzieherinnen machten sie sich auf den Weg durch die Straßen und Wege rund um die Kindertagesstätte auf dem Rothebusch. Ganze fünf Säcke voll Müll, Dosen und Altpapier trugen sie zusammen. Das größte Fundstück mussten sie aber separat transportieren. In einem Grüngürtel fanden sie im Unterholz einen verrosteten Buggy. Lob gab es für die Aktion der KITA-Kinder vom städtischen Maskottchen "Theo Tonne", von dem die fleißigen Helfer als Dankeschön eine Butterbrotdose bekamen.

7. März
Vorösterlicher Basar in der "Schildkröte"
Buntes Angebot für kleine und große Besucher

Am Donnerstag, 24. März, lädt das Team des Caritas-Beschäftigungsprojekts "Die Schildkröte" in seine Räumlichkeiten an der Dorstener Straße 200 ein. Von 13 bis 17 Uhr können Besucher dort kleine Ostergeschenke erwerben, die von Menschen mit Beeinträchtigung hergestellt wurden. Eine gemütliche Leseecke lädt zum Stöbern und Bucherwerb ein, Kinder können Ostereier bemalen. Dazu gibt es Kakao, Kaffee und Kuchen. Herzliche Einladung!

3. März
Volles Haus an der Marina
Kulturabend der Flüchtlingshilfe-Initiative "Ich bin da"

Der Begegnungsraum an der Marina platzte aus allen Nähten. Bis vor die Tür standen Trauben von Besuchern, um dem von Andreas Klein-Reesink (Caritas) moderierten Programm mit Musik und Kunst aus aller Welt zu folgen. Lieder aus Afghanistan, Akkordeon-Musik aus Syrien oder Gemälde von Künstlern vom afrikanischen Kontinent boten einen abwechslungsreichen Abend. Zudem gab es für die Gäste jede Menge Gelegenheit zu Austausch beim gemeinsamen Essen und Trinken. Ein tolles Fest der Begegnung und ein weiteres Zeichen für die Willkommenskultur in Oberhausen.

22. Februar
Aktuelles aus der Caritasarbeit
Neue Ausgabe der "Sozialcourage" mit interessanten Themen

In einer Auflage von 3.000 Exemplaren erscheint die Caritas-Zeitschrift "Sozialcourage" viermal jährlich in Oberhausen und berichtet über aktuelle Themen aus dem Sozialbereich. In der aktuellen Ausgabe steht überregional das Thema "Flüchtlingshilfe" im Fokus. Anhand praktischer Beispiele werden unter anderem gelingende Integrationsbemühungen beschrieben. Im lokalen Teil stelt sich Flüchtlingsberaterin Inga Kellermann den Fragen der Redaktion. Daneben gibt es ein Bericht über die Osterfelder Schul- und Sozialkirche. Die "Sozialcourage" wird an Caritas-Ehrenamtliche und Mitglieder verteilt. Sie ist kostenlos bei der Caritas in Osterfeld, Westfälische Straße 6, oder in der Caritas-Geschäftsstelle an der Lothringer Straße 60 erhältlich.

19. Februar
Schnuppertage im Regenbogenland
Neues Angebot für Flüchtlingsfamilien

Die Bilder wiederholen sich. Kinder, Jugendliche, Männer und Frauen fliehen vor Krieg, Gewalt und Unterdrückung, suchen Schutz vor Verfolgung und nach einer tragfähigen Perspektive. Hier angekommen ist alles fremd. Das Klima, die Kultur, die Menschen. Für die zum großen Teil traumatisierten Flüchtlinge eine schwierige Situation. Da steht der gewonnenen Sicherheit auf der einen die Frage nach den wirklichen Perspektiven auf der anderen Seite gegenüber. Caritas, Kirche und unzählige Ehrenamtliche bauen hier mit unterschiedlichsten Hilfsprojekten Brücken in die neue Welt. Zu diesen unterstützenden Hilfen zählt seit Februar auch das „Regenbogenland“ mit seinen Brücken-KITAs. Einmal pro Woche werden Familien mit ihren bis zu fünf Jahre alten Kindern in die Kindertagesstätte an den Standorten Waisenhaus- und Arndtstraße eingeladen. Unter Anleitung können sie dort gemeinsam spielen und das Erzieherteam kennenlernen. Hemmschwellen werden abgebaut, im Gegenzug kann Vertrauen in die kinderpädagogische Arbeit wachsen. Das Angebot hat sich unter den Flüchtlingsfamilien rasch herumgesprochen und trifft dort auf reges Interesse. „Ziel des niederschwelligen Angebotes ist die spätere Aufnahme von Flüchtlingskindern, die dann schon auf das Leben in unserer KITA vorbereitet sind“, erläutert KITA-Mitarbeiterin Birgit Mehnert. Die vielfältigen Hilfen von haupt- und ehrenamtlicher Caritas konnten damit um einen wichtigen Baustein erweitert werden 

8. Februar
Jecke Töne in der Schul- und Sozialkirche
Ambulant betreutes Wohnen feiert Karneval

Buntes Treiben herrschte am Rosenmontag auf dem Osterfelder Tackenberg. Im Saal der dortigen Schul- und Sozialkirche St. Jakobus feierten  Menschen mit und ohne Beeinträchtigung eine ausgelassene Karnevalsparty. Da konnte man den Alltag mal gut vergessen, schunkeln, kölsche Lieder singen und sich prima unterhalten. Und so wurde die "SchuSoKi" zum Laufsteg für so manches ausgefallene Kostüm und Ort der guten Laune mitten im Tackenberger Veedel.

26. Januar
Eröffnung in der alten Mitte
"Kleiderkaue" bietet Secondhand zum kleinen Preis

Seit 2002 ist "PiccobellO." mit seinem Secondhand-Laden an der Bottroper Straße 167 (Osterfeld) erfolgreich am Start. Ab sofort gibt es einen etwas kleineren Ableger in der Oberhausener City. An der Stöckmannstraße 76 stehen die Türen montags bis freitags (9 - 18.30 Uhr) sowie samtags (9 - 13.30 Uhr) interessierten Kunden offen. Bisher wurde hierfür der Informationspavillon der Caritas vor der Herz-Jesu-Kirche (Altmarkt) genutzt. Vermehrte Anfragen von Kunden ließen den für eine breite Nachfrage nicht geeigneten Raum schnell zu klein werden. Mit dem Ladenlokal an der Stöckmannstraße und damit direkt neben Kirche und Altmarkt konnte jetzt eine passende Lösung gefunden werden. Weitere Informationen im Bericht von NRZ-Redakteurin Martina Nattermann auf derwesten.de

18. Januar
Kindern ein Zuhause auf Zeit geben
Caritas sucht Pflegeltern. Informationsveranstaltung gibt ersten Einblick in die Aufgaben.

Die Ursachen für eine außerhäusliche Unterbringung von Kindern sind vielfältig. Meist geraten Eltern an Grenzen und fühlen sich in der Erziehung ihrer Kinder überfordert. In diesen oder vergleichbaren Fällen können sie beim Jugendamt „Hilfe zur Erziehung“ beantragen. Eine Hilfeform ist die Unterbringung des Kindes in einer Pflegefamilie, die im Auftrag der Stadt durch den Pflegekinderdienst der Caritas organisiert wird. Das dortige Fachteam übernimmt Schulung, Begleitung und Unterstützung der aufnehmenden Familien und Einzelpersonen.
Wer sich für diese wichtige gesellschaftliche Aufgabe interessiert, kann sich am Donnerstag, 28. Januar (11 Uhr), im Caritas-Haus an der Mülheimer Straße 188 unverbindlich über Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für eine Kindesaufnahme informieren. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zum Thema gibt es beim Caritas-Bereich „Familie, Bildung & Beratung“ unter Telefon 9404-40.

11. Januar
Spracherwerb intensiv fördern
"Regenbogenland" erhält Fördermittel und übernimmt Fachberatung

Die Sprachförderung in der Caritas-Kindertagesstätte an der Waisenhausstraße kann weiter ausgebaut werden. Das machen Mittel aus einem Bundesprogramm möglich, die jetzt auf vier Jahre bewilligt wurden. Gleichzeitig übernimmt die Caritas die Fachberatung für weitere Einrichtungen in Oberhausen, Gladbeck und Bottrop, die innerhalb eines Fachverbundes kooperieren. Weitere Informationen zum Thema in einem Bericht der WAZ.

5. Januar
Ein neues Jahr beginnt
Vorstand sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Caritasverbandes wünschen Ihnen ein gesegnetes Jahr 2016.