Caritas Oberhausen

Jahrgang 2015

22. Dezember
Solidarität mit benachteiligten Menschen
Caritas dankt für Spenden und ehrenamtliches Engagement

„Die Sensibilität der Bürgerinnen und Bürger für soziale Notsituationen ist ganz stark ausgeprägt – und dafür sind wir sehr dankbar.“ Caritasdirektor Werner Groß-Mühlenbruch weiß um die Bedeutung gesellschaftlicher Solidarität. „Die Zahl sozial benachteiligter und armutsgefährdeter Familien ist weiterhin überdurchschnittlich hoch. Zudem brauchen die Schutz vor Verfolgung suchenden Flüchtlinge unsere Hilfe und Aufmerksamkeit.“ Vor allem das ehrenamtliche Engagement setze hier deutliche Zeichen. „Nachhaltige Hilfe von Mensch zu Mensch, das unmittelbare Da-Sein für andere ist eine nachhaltige Form der Unterstützung und der gesellschaftlichen Integration“, bilanziert Groß-Mühlenbruch. Aber auch die finanzielle Hilfe durch Spenden sei ein wichtiges Element. Über sie würde eine Vielzahl von Hilfsprojekten ermöglicht, die ansonsten nicht zum Tragen kämen. Allein durch die diesjährigen Tannenbaumaktionen hat die Caritas rund 560 Kinder und ihre Familien beschenken können. Gesamtwert: rund 14.000 Euro. Kleider- und Hausratspenden sorgen dafür, dass Kinder und Erwachsene ergänzend versorgt werden können. Eine Vielzahl von Geldspenden wiederum ermöglicht auch im Bereich der Flüchtlingsberatung viele konkrete Hilfen. So hat zuletzt die deutsch-australische Songwriterin Jean Pearl im Rahmen eines Konzerts mit ihrer Band Dynavibes  im Kölner Club „Blue Shell“ 1.200 Euro gesammelt und der Caritas Oberhausen für die Betreuung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge übergeben. Der Männergesangverein Cäcilia  und der Kolpingchor Sterkrade stellten eine Spende von 200 Euro ebenfalls aus einem Konzert zur Verfügung. Die Vielzahl der Hilfen fasziniert Werner Groß-Mühlenbruch: „Unser Dank und Respekt gilt den vielen Menschen in Oberhausen, die sich nicht nur zu Weihnachten für benachteiligte Mitmenschen interessieren und sich für sie einsetzen. Das ist gelebte Solidarität, auf die wir in Oberhausen stolz sein können.“   

16. Dezember
Gleis 51 lädt zum Feiern ein
Offene Treffs und Angebote an und zwischen den Festtagen

Auch in diesem Jahr stehen die Türen im "Gleis 51" an den bevorstehenden Feiertagen wieder weit offen und laden zu den verschiedensten Angeboten ein. Das Caritas-Team hat für Heiligabend, die folgenden Weihnachtstage und Silvester ein buntes Programm zusammengestellt, das sich besonders an Menschen richtet, die diese Tage  nicht allein verbringen möchten. Ob Brunch, Frühstück, Mittagessen oder Spieleabend - immer geht es vor allem um das Zusammensein, um Gespräche und gute Unterhaltung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Öffnungszeiten und Programm gibt es hier.

5. Dezember
Toller Zulauf und sehr guter Verkauf
"Arbeit & Beschäftigung" auf dem Lichtermarkt im Landschaftspark

Rund um den Meidericher Landschaftspark ging nichts mehr. Statt der erwarteten 10.000 Besucher waren es letztlich mehr als 24.000, die am vergangenen Wochenende den erstmals veranstalteten Weihnachtsmarkt besuchten. Für den Caritas-Bereich "Arbeit & Beschäftigung" bedeutete das jede Menge Kunden am schön hergerichteten Stand, an dem die liebevoll hergestellten Produkte immer wieder Abnehmer fanden. Über mangelnden Zulauf konnte man sich jedenfalls nicht beklagen. Aufgrund der tollen Resonanz soll der Markt im kommenden Jahr wieder stattfinden. Auch die Caritas wird dann mit ihrem Beschäftigungsbereich natürlich mit dabei sein.

1. Dezember
Geschenke vom Nikolaus lassen Kinderaugen strahlen
Adventfeier des Pflegekinderdienstes in Liebfrauen / Sterkrade

Auch in diesem Jahr platzte das Gemeindezentrum Liebfrauen wieder aus allen Nähten. Fast dreihundert Kinder und Erwachsene nahmen den großen Saal in Beschlag und ließen sich vom Team des Caritas-Pflegekinderdienstes verwöhnen. Caritas-Vorstandsmitglied Reinhard Messing dankte auch im Namen von Caritasdirektor Werner Groß-Mühlenbruch für das tolle Engagement der Pflegeltern: "Sie geben Kindern ein neues Zuhause - und dafür sind wir Ihnen von Herzen dankbar." Anschließend bespaßte Buddy Olly die Kinder mit seinen fetzigen Mitmach-Liedern, bei denen sich die kleinen Gäste auch verkleiden durften. Höhepunkt war der Besuch von Bischof Nikolaus, aus dessen Leben viele Kinder Interessantes zu berichten wußten. Dafür bedankte sich dieser wiederum mit gut gefüllten Tüten - zur Freude von Kindern und Eltern gleichermaßen.

28. November
Bestes Winterwetter zum Adventmarkt in Osterfeld
Tolles Programm und schöne Stände

Die Arbeit hat sich für die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer mal wieder gelohnt. Nach stundenlanger Aufbauarbeit am Freitag und heftigem Regen in der Nacht strahlte zum Start des Osterfelder Adventmarkts am Samstag die Wintersonne vom Himmel. Die gemeinsam von Werbegemeinschaft und Caritas organisierte Veranstaltung fand dann auch das Interesse der Osterfelder, die an den Ständen entlang bummelten oder sich bei einem Glühwein aufwärmten. Unterhalten wurden sie durch ein buntes Programm auf der Live-Bühne. Mehrere hundert Gäste waren dann auch schließlich dabei, als Weihnachtsbeleuchtung und Tannenbaum angeschaltet wurden. Am Vorabend des 1. Advent hatte das schon fast was Weihnachtliches.  Auch für das kommende Jahr haben die Verantwortlichen den Markt wieder fest in ihrem Kalender.

19. November
Caritasrat wird einstimmig entlastet
Delegiertenversammlung tagt im Katholischen Stadthaus
Auf Antrag von Stefan Reichert, Leiter des Vinzenzhauses in Styrum, erteilte die Delegiertenversammlung des Caritasverbandes am 19. November 2015 dem Aufsichtsgremium die einstimmige Entlastung und dankte für die geleistete Arbeit im Jahr 2014. Zuvor hatte Caritasrats-Vorsitzende Marie Luise Notthoff über die inhaltlichen Akzente berichtet, in deren Mittelpunkt insbesondere die Befassung mit den verbandlicherseits erstellten Quartalsberichten, der Jahreshaushaltsplanung sowie dem Bericht der Witschaftsprüfungsgesellschaft Confidaris standen. Anhand ausgewählter Zahlen stellte Caritasrats-Mitglied Dr. Klaus Schulte dem Satzungsgremium die betriebswirtschaftliche Entwicklung vor, die insbesondere durch die gestiegenen Lohnkosten bei relativ stagnierenden Refinanzierungssystemen gekennzeichnet ist. Analog zur Feststellung der Wirtschaftprüfer sei der Caritasverband jedoch wirtschaftlich gesund, was insbesondere auf die vorsichtige Haushaltsplanung des Vorstands sowie die gute Auslastung der stationären Einrichtungen zurückzuführen sei. Inhaltlich befasste sich die Versammlung abschließend mit der Situation des Flüchtlingszuzugs. Guido Ernek, Leiter des Caritas-Bereichs Familie, Bildung & Beratung" sowie Inga Kellermann, Flüchtlingsberaterin, stellten dem Gremium die aktuelle Situation sowie die Akzente der Caritas vor.

16. November
Kindern ein Zuhause auf Zeit geben
Caritas sucht Pflegeltern. Informationsveranstaltung gibt ersten Einblick in die Aufgaben.

Die Ursachen für eine außerhäusliche Unterbringung von Kindern sind vielfältig. Meist geraten Eltern an Grenzen und fühlen sich in der Erziehung ihrer Kinder überfordert. In diesen oder vergleichbaren Fällen können sie beim Jugendamt „Hilfe zur Erziehung“ beantragen. Eine Hilfeform ist die Unterbringung des Kindes in einer Pflegefamilie, die im Auftrag der Stadt durch den Pflegekinderdienst der Caritas organisiert wird. Das dortige Fachteam übernimmt Schulung, Begleitung und Unterstützung der aufnehmenden Familien und Einzelpersonen.
Wer sich für diese wichtige gesellschaftliche Aufgabe interessiert, kann sich am Montag, 16. November (11 Uhr), im Caritas-Haus an der Mülheimer Straße 188 unverbindlich über Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für eine Kindesaufnahme informieren. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zum Thema gibt es beim Caritas-Bereich „Familie, Bildung & Beratung“ unter Telefon 9404-40.


9. November
Eine Million Sterne
Bundesweite Aktion am 15. November auch in Oberhausen

Mit einem Gottesdienst und einer anschließenden Lichteraktion beteiligt sich der Oberhausener Caritasverband auch in diesem Jahr wieder an der bundesweiten Aktion von Caritas International. In diesem Jahr steht thematisch die weltweite Flüchtlingssituation im Mittelpunkt. In der Herz-Jesu-Kirche in Alt-Oberhausen wird Stadtdechant Dr. Peter Fabritz am kommenden Sonntag um 18.30 Uhr einen Gottesdienst gestalten, im Anschluß (ca. 19.30 Uhr) werden auf dem Vorplatz der Kirche Kerzen als symbolische Mahnmale entzündet. Dabei gibt es Gelegenheit zu informellem Austausch, das Caritas-Bistro Jederman schenkt dazu kostenlos heiße Getränke aus. Herzliche Einladung zur Teilnahme.


9. November
Novemberlichter leuchten in Sterkrade
Handwerkermarkt am Franziskus-Haus erfolgreich gelaufen

Am Ende sah man allerseits zufriedene Gesichter: die umfangreiche Vorarbeit hatte sich gelohnt. Die fünften Novemberlichter gingen am Sonntag zu Ende. Wie in den Vorjahren war der Besucherzulauf gut bis sehr gut, vor allem der Martinszug der KITA St. Antonius zum Auftakt erwies sich als wahres "Zugpferd". Aber auch die Liveauftritte der Caritas-Allstars brachten so richtig Schwung ins Festzelt. Besonders zufrieden zeigten sich die Dienste und Einrichtungen mit dem Verkauf der selbst hergestellten Produkte, die hervorragenden Absatz fanden. Der von Pastor Arun Jan Mathur gestaltete Gottesdienst am Sonntag Vormittag stand ganz im Zeichen des Lichterfestes. Er nahm Bezug auf Allerheiligen und bezog ganz besonders zwei kürzlich verstorbene Bewohner ein. Mit Auftritten der KITA Regenbogenland und der Liricher Gospel Voices schloss der dreitägige Handwerkermarkt ab, der wieder einmal Menschen mit und ohne Beeinträchtigung zusammengebracht hat.


6. November
Tolle Vater-Kind-Aktion
Neue Terrasse für das Regenbogenland

Ende Oktober sah es auf dem Außengelände an der KITA Waisenhausstraße doch ganz nach "Bob, der Baumeister" aus. Kleine und große Arbeiter legten sich zwei Tage so richtig ins Zeug, um der dortigen Schmetterlingsgruppe zu einer schönen Terrasse zu verhelfen. Schon der Bodenaushub war bei den fast schon sommerlichen Temperaturen eine schweißtreibende Angelegenheit für die Kinder, die mit ihren Vätern die Aktion gemeinsam stemmten. So richtig ans Eingemachte ging es dann beim Plattenlegen. Da war aber nicht nur Muskelkraft gefragt, sondern auch ein ganz exaktes Verlegen. Schließlich soll die neu entstandene Fläche auch als Spielmöglichkeit genutzt werden. Und das Ergebnis konnte sich wirklich sehen lassen. Dabei waren die Kids mindestens genauso stolz auf die neue Schmetterlingsterrasse wie ihre Väter. Bedanken konnten sich Bautruppe und das Caritas-Erzieherteam bei den Müttern, die ihre Bauarbeiter mit Essen und Trinken arbeitsfähig gehalten hatten, vor allem aber beim Förderverein rund um Frau Reimann, der diese Aktion erst ermöglicht hatte.


30. Oktober
Tolle Idee, tolle Unterstützung
GMVA-Mitarbeitenden spenden für Flüchtlingskinder

Eine tolle Idee hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der GMVA Niederrhein GmbH an der Liricher Straße. Sie wollten etwas für die in Oberhausen lebenden Flüchtlingskinder tun und sammelten zu  verschiedenen innerbetrieblichen Anlässen Spenden. Mit im Boot war die GMVA-Geschäftsführung, die die Mitarbeiteridee sofort unterstützte und den gesammelten Betrag aufstockte. So konnte GMVA-Mitarbeiter und Spenden-Initiator Uwe Reich jetzt letztlich einen Betrag in Höhe von 1.500 Euro an Caritas-Vorstandsmitglied Reinhard Messing überreichen, der sich für das „tolle Zeichen der Solidarität“ mit Flüchtlingskindern bedankte.   


27. Oktober
"Novemberlichter" rücken näher
Bühnenprogramm und Verkaufsangebote stehen

Für die Organisatoren der "Novemberlichter" geht es aktuell auf die Zielgerade. Der letzte Feinschliff läuft - und der hat es meistens in sich. Noch schöner und größer soll der Handwerkermarkt in diesem Jahr werden, damit die Gäste an den drei Tagen möglichst viel Interessantes vorfinden und sich gut unterhalten fühlen. Denn die zum fünften Mal stattfindenden "Novemberlichter" sind auch Gelegenheit, um sich in gemütlicher, lockerer Atmosphäre mal wieder zu treffen. Herzliche Einladung zum Besuch am Wochenende vom 6. bis 8. November. Das Programm und die Angebote an den Handwerkerständen finden Sie hier.


9. Oktober
Tolle Veranstaltungen bis zum Jahresende
Bistro Jederman mit einem bunten Programm in Osterfeld
Ob Kneipenabend, Erzählcafé oder Livemusik - das "Jederman" hat wieder jede Menge Events bis Dezember 2015 zusammengestellt. Und natürlich gibt es auch wieder das schon traditionelle "Bürgermeisteressen", das seinerzeit vom leider viel zu früh verstorbenen Bezirksbürgermeister Karl-Heinz Pflugbeil ins Leben gerufen worden war. Da sollte man sich generell fürhzeitig um eine Reservierung bemühen - denn meist heißt es im Bistro "ausverkauft". Das Programm gibt es zum Herunterladen als PDF. Herzliche Einladung!


16. September
Vorbereitungen laufen auf Hochtouren
Caritas-Einrichtungen laden wieder zu "Novemberlichtern" ein

Im Hintergrund und damit fast unbemerkt sind derzeit viele fleißige Helfer damit beschäftigt, den bereits zum vierten Mal stattfindenenden Handwerkermarkt vorzubereiten. In diesem Jahr wird es auf dem Parkgelände am Sterkrader Franziskus-Haus noch einige Stände mehr geben, an denen selbst hergestellte Produkte aus den verschiedenen Diensten und Einrichtungen präsentiert werden. Wie immer wird auch für das leibliche Wohl sowie für ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm im beheizten Zelt wieder bestens gesorgt sein. Vormerken sollte man sich deshalb schon heute die Öffnungszeiten: Freitag (6.11.) 17-21 Uhr, Samstag (8.11.) 15-20 Uhr sowie Sonntag (9.11.)  11-17 Uhr. Weitere Informationen folgen. 


3. September
Tag der offenen Tür am 19. September in der Schildkröte
Einblick in die Tagesstruktur-Angebote und Verkauf

Da wird wieder für jeden etwas dabei sein - beim Tag der offenen Tür in der "Schildkröte", einem Angebot im Rahmen der Tagesstruktur für Menschen mit Beeinträchtigung. Denn am Samstag, 19.9.2015 (13 - 18 Uhr), gibt es in der Einrichtung an der Dorstener Straße 200 nicht nur viel zu sehen, sondern vor allem zu kaufen - alles natürlich aus eigener Herstellung. Dazu ist für das leibliche Wohl eine Auswahl an verschiedenen Suppeneintöpfen hergerichtet. Gerne gibt es aber auch einen frischen Kaffee für die Besucher, die sich dabei über die inhaltliche Arbeit der Schildkröte informieren können. Herzliche Einladung! 


3. September
Mannschaftlich geschlossen und technisch versiert 
Caritas-Fußball-Team aus dem BEWO ist erfolgreich

Der Fußball spielt im Ruhrgebiet traditionell eine große Rolle. So hat sich auch im ambulant betreuten Wohnen der Oberhausener Caritas ein Team gebildet, das in der Fuba.Net-Liga spielt. Hier nehmen Mannschaften aus Köln, Solingen, Essen, Mülheim und Oberhausen teil, tragen Turniere aus und spielen um die Qualifikation zur Landesmeisterschaft des Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes NRW. Bei den Turnieren im August des Jahres hat das Oberhausener Team um Trainer Mike Weiske hervorragend abgeschnitten und sich für die Landesendrunde qualifiziert. Jetzt hofft man natürlich auf den Titel - und dafür wird aktuell fleißig trainiert. Das Sportangebot ist Teil der Angebote im Bereich der Tagesstruktur und soll auf vielfältige Weise die Interessen und Fähigkeiten der Menschen mit Beeinträchtigung fördern.


24. August
Kindern ein Zuhause auf Zeit geben
Caritas sucht Pflegeltern. Informationsveranstaltung gibt ersten Einblick in die Aufgaben.

Die Ursachen für eine außerhäusliche Unterbringung von Kindern sind vielfältig. Meist geraten Eltern an Grenzen und fühlen sich in der Erziehung ihrer Kinder überfordert. In diesen oder vergleichbaren Fällen können sie beim Jugendamt „Hilfe zur Erziehung“ beantragen. Eine Hilfeform ist die Unterbringung des Kindes in einer Pflegefamilie, die im Auftrag der Stadt durch den Pflegekinderdienst der Caritas organisiert wird. Das dortige Fachteam übernimmt Schulung, Begleitung und Unterstützung der aufnehmenden Familien und Einzelpersonen.
Wer sich für diese wichtige gesellschaftliche Aufgabe interessiert, kann sich am Montag, 31. August (11 Uhr), im Caritas-Haus an der Mülheimer Straße 188 unverbindlich über Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für eine Kindesaufnahme informieren. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zum Thema gibt es beim Caritas-Bereich „Familie, Bildung & Beratung“ unter Telefon 9404-40.


20. August
Caritas Runners wieder in Duisburg erfolgreich
Lauf-Team mit durchweg sehr guten Ergebnissen beim TARGObank-Lauf

Zum zweiten Mal war das Laufteam um Kai Räker-von Eicken in Duisburg am Start - und zum zweiten Mal gab es hervorragende Ergebnisse. Das Zwölfer-Team der Oberhausener Caritas fand sich auch dieses Mal im oberen Drittel der insgesamt 6.500 Läuferinnen und Läufer wieder. Genauso wichtig: mit ihren leuchtend roten Laufshirts und dem Caritas-Logo liefen die Mitarbeitenden Werbung für die Oberhausener Caritas. Allen nochmals einen herzlichen Glückwunsch für den tollen Erfolg.

12. August
Immer im Dienst am Nächsten
Ehrenamtliche Gemeindecaritas-Mitarbeiterinnen ausgezeichnet
Insgesamt 280 Jahre ehrenamtliches Engagement kamen zusammen, als in der Gemeindekirche St. Antonius Klosterhardt elf engagierte Gemeindecaritas-Mitarbeiterinnen für ihren Dienst am Nächsten ausgezeichnet wurden. Deshalb stellte Diakon Ewald Hillmann auch Elisabeth von Thüringen in den Mittelpunkt seines Wortgottesdienstes - die Adelige, die sich zu den Ärmsten, den am Rande Stehenden zuwendete und ihnen konkret half. Armut, Isolation und Krankheit zu erkennen und Menschen in existenziellen Lebensituationen zu helfen, das sei heute Aufgabe der ehrenamtlichen gemeindlichen Caritas. Den Dank des Verbandes überbrachte Vorstandsmitglied Reinhard Messing, der gemeinsam mit Diakon Hillmann, Sabine Köther und Andreas Klein-Reesink die Ehrungen vornahm. Ausgezeichnet wurden Ria Oswald, Margarete Teigelkamp (10 Jahre), Rosemarie Sowa, Waltraud Tschamler, Elisabeth Brands, Änne Rogall (20 Jahre), Anneliese Becker, Hanni Werner, Monika Kattler (30 Jahre) sowie Henny Aigner (40 Jahre) und Elisabeth Hagen für 50 Jahre. Allen ein herzliches Dankeschön für ihren tollen Einsatz und einen herzlichen Glückwunsch!

11. August
Das Regenbogenland ist als Familienzentrum zertifiziert
Standort Waisenhausstraße kooperiert mit KITA St. Marien

Zwei Träger - ein Familienzentrum! Nach einer intensiven Zeit der Planung und Konzeptionierung ist es endlich soweit: die Anerkennung als so genanntes Verbundfamilienzentrum Rothebusch liegt nun vor. Gerade ging das Schreiben aus Berlin ein - und die Freude bei den Mitarbeitenden war natürlich riesengroß. Die KITAs Regenbogenland (Caritas) und St. Marien (KITA-Zweckverband) sind damit offiziell zertifiziert. Rund achzig Kinder werden hier gefördert, viele mit großem Förderbedarf. Gleichzeitig gibt es eine Vielzahl von Angeboten für Eltern und damit einen Mehrwert für das Wohnquartier. Besonderheit ist auch das gemeinsam genutzte Außengelände, das das Miteinander noch verstärkt. Herzlichen Glückwunsch an alle, die zu diesem tollen Erfolg beigetragen haben.

6. August
Flüchtlingsbetreuung: Kostenlose Fortbildung für Ehrenamtliche
Kooperation mit der Familienbildungsstätte Oberhausen/Mülheim

(cde)  Die Caritas im Bistum Essen und das Bistum Essen starten eine Fortbildungsreihe für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit. In einem vierteiligen Programm können sich Interessierte in Themen wie Asylrecht, Möglichkeiten und Grenzen der ehrenamtlichen Hilfe und Projektarbeit qualifizieren. Ein weiteres Modul wird sich mit Fragen der Prävention von sexualisierter Gewalt beschäftigen. Die Reihe startet am 3. September. Die kostenlosen Schulungen finden an vier Abenden im September und Oktober in der Katholischen Familienbildungsstätte, Elsa-Brändström-Str. 11, 46045 Oberhausen statt. Anmeldungen sind ab sofort möglich. "Inzwischen gibt es eine ganze Reihe von ehrenamtlichen Initiativen, Projekten und Aktivitäten für und mit Flüchtlingen. Mit den Schulungen unterstützen wir Menschen, die sich bereits engagieren oder noch auf der Suche einer Hilfsmöglichkeit sind", erklärt Andreas Meiwes, Direktor der Caritas im Bistum Essen. Die Teilnehmenden lernen Ehrenamtsprojekte der Flüchtlingsarbeit kennen und können Kontakte knüpfen. Die Schulungen sind kostenfrei und können auch einzeln besucht werden. Eine Anmeldung ist erforderlich und ab sofort möglich bei der KEFB Oberhausen, Tel. 0208 8599641, fbs.muelheim-oberhausen@bistum-essen.de. Weitere Infos unter www.caritas-essen.de und www.bistum-essen.de

Schulungsprogramm "Fit für Flüchtlinge" 
Modul 1 Asylrecht - eine Einführung
Donnerstag, 3. September 2015, 18.00 - 21.00 Uhr
Modul 2 "Der Flüchtling und ich" - Aufgaben und Grenzen
Donnerstag, 10. September 2015, 18.00 - 21.00 Uhr
Modul 3 Die Präventionsordnung für das Bistum Essen (Basisschulung)
Donnerstag, 24. September 2015, 18.00 - 21.00 Uhr
Modul 4 "Was kann ich tun?" - Beispiele und Initiativen im Bistum Essen
Donnerstag, 1. Oktober 2015, 18.00 - 21.00 Uhr

23. Juli
Sommerfest im Carl-Sonnenschein-Haus
Am 6. September wird mit Gottesdienst und Tag der offenen Tür gefeiert

Mitten im Oberhausener Stadtteil Alstaden liegt seit vielen Jahren das Carl-Sonnenschein-Haus, das Männer und Frauen in schwierigen sozialen Lebenslagen fördert. Das Team um Einrichtungsleiter Marc Wroblewski lädt auch in diesem Jahr wieder Nachbarn, Freunde, Kollegen und alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zum großen Sommerfest in die Einrichtung an der Bebelstraße 205 ein. Los geht es um 11 Uhr mit einem Gottesdienst in der Gemeindekirche St. Antonius. Um 12 Uhr startet dann das Sommerfest mit seinem bunten Programm. Kinderspiele, Imbiss-Stände, Kuchenbüffet, Cocktailbar und Livemusik mit der Coverband "Anhaltender MISSerfolg" sorgen für jede Menge Abwechslung. Ebenfalls mit der von der Partie: Schauspieler Roland von Rauxel, der Lesungen halten wird. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, an einer Begehung des Hauses teilzunehmen und sich über die inhaltliche Arbeit der Caritas-Einrichtung zu informieren. Herzliche Einladung zum Vorbeischauen und Mitmachen!

22. Juli
Spenden für die Caritas - wichtige Förderung sozialer Aufgaben
Auch während der Sommerzeit laufen die Angebote der Caritas auf vollen Touren. Unterstützung und Hilfe sind immer gefragt. In vielen Fällen wären aber gerade flankierende und ergänzende Angebote, die Kindern und Erwachsenen zugute kommen, nicht realisierbar - wenn nicht immer wieder Spender die Caritas in diesen Aufgaben fördern würden. So stellt die Pax-Bank Essen 1.000 Euro für die Arbeit mit Kindern psychisch kranker Eltern zur Verfügung. Die Stadtsparkasse Emmerich-Rees fördert die Freizeitpädagogik in Schloss Bellinghoven ebenfalls mit 1.000 Euro. Von dem Betrag werden Wanderschuhe und Tourenräder finanziert. Die Volksbank Rhein-Ruhr wiederum stellt der Kindertagesstätte "Regenbogenland" 500 Euro aus einem Ballonwettbewerb zur Verfügung - dies auf Vorschlag der Gewinnerin beim Sterkrader Spiel- und Sportfest. Besonders gefreut hat die Caritas eine Privatspende in Höhe von 1.000 Euro für die Flüchtlingsarbeit - eine wichtige soziale Aufgabe gerade in Zeiten des starken Zuzugs von Menschen, die ihre Heimat wegen Krieg, Verfolgung und Not verlassen mussten. Alle Gelder kommen der inhaltlichen Arbeit und den betreuten Menschen unmittelbar zugute. Sie helfen dabei, soziale Schieflagen anzugehen. Vorstand und Mitarbeitende der Caritas danken daher allen Spendern ganz herzlich für ihre Unterstützung, mit der sie ein deutliches Zeichen der Solidarität mit benachteiligten Menschen setzen.

23. Juni
Caritas unplugged - Was ist noch drin?
Bochum. Die Caritas im Ruhrgebiet und im Märkischen Sauerland erfährt einen verstärkten Zuspruch bei ihren Diensten und Hilfen, der sie herausfordert. Gleichzeitig aber hat der wirtschaftliche Druck zugenommen und auch kirchliche Veränderungsprozesse fordern die verbandliche Caritas. Denn die Verbände der Caritas im Bistum sollen künftig mit weniger Kirchensteuermitteln auskommen. „Caritas unplugged – Was ist noch drin?“ fragte deshalb die Arbeitsgemeinschaft der Ortscaritasverbände im Bistum Essen bei einem Studientag in Bochum.

„Wie kann es uns gelingen, die spirituellen Grundlagen und Quellen unserer Arbeit zum Eckpunkt des Engagements zu machen, und die „Dynamis“, die Kraftfelder des Glaubens zu identifizieren und zu heben“, formulierte Dr. Andreas Trynogga (Bottrop), Sprecher der Ortscaritasverbände im Bistum Essen die Leitfrage für die Veranstaltung. Wie könne es gelingen, „zu ,berühren’ und ‚berührt’ zu sein, wenn Kirche sich einschränken muss“?

Rund 100 Experten aus Pfarreien und Caritasverbänden aus Städten und Kreisen waren der Einladung gefolgt, um gemeinsam mit Domkapitular Dr. Klaus Winterkamp, dem bis März 2015 amtierenden Caritas-Vorsitzenden im Bistum Münster, und mit Professor Dr. Hermann Steinkamp, emeritierter Professor für Pastoralsoziologie in Münster, als Gastreferenten sowie weiteren Gesprächspartnern im Podium über den zukünftigen Weg der verbandlichen Caritas im Bistum Essen nachzudenken.

Steinkamp beklagte eine „fehlerhafte Arbeitsteilung“ zwischen Gemeinden und Caritasverbänden. Gottes- und Nächstenliebe seien „nicht trennbar“. Steinkamp: „Wenn der Gottesdienst ausfällt, kommt Panik auf. Wenn eine Gemeinde nicht diakonisch wirkt, fällt das kaum auf“. Die Gemeinden überließen vielfach „die caritative Sorge dem Verband“. Der Religionssoziologie betonte, die Caritas müsse „berührbar bleiben“ und aufpassen, „dass die Antennen für die Mitmenschen nicht kaputtgehen“. Caritas müsse Menschen mehr „zur Selbstorganisation und Selbsthilfe befähigen und Hilfsangebote vernetzen“. Zugleich kritisierte Steinkamp, „dass die Kirche sich einschwätzen lässt, sie sei ein Unternehmen und bräuchte eine Unternehmensberatung“.

Winterkamp betonte die hohe Bedeutung institutionalisierter und professioneller Träger sozialer Arbeit für die Kirche, „um gesellschaftliches Mitspracherecht zu behalten“. Dies zeige der Blick ins Ausland, in die Niederlande oder nach Großbritannien, wo die Kirchen sich aus dem Schul- und Krankenwesen zurückgezogen hätten. Winterkamp sieht Caritas und Kirche vor denselben Zukunftsentwicklungen. „Wir werden kleiner, vielfältiger und flexibler“, sagte er. Die Caritas werde sich „noch lokaler, dezentraler und vernetzter mit den Pfarrei- und Gemeindestrukturen aufstellen müssen“. Zugleich kritisierte er, dass die Orientierung an Refinanzierungsmöglichkeiten der Caritas-Arbeit Kräfte binde und damit die Möglichkeit behindere, in die Zukunft zu blicken.

In der Diskussion stellte Diözesan-Caritasdirektor Andreas Meiwes sich die Frage, „ob wir nicht noch kleinteiliger werden müssen“, nicht zuletzt „wegen des Rückzug der Pfarreien aus der Fläche“. Die Caritas müsse noch stärker in den Stadtteilen „denken und handeln und lokal ansprechbar bleiben“. Meiwes betonte, wie wichtig der Einsatz von Kirchensteuermitteln sei, „weil es die finanzielle Basis gibt, um vor Ort zu agieren“. Andere Wohlfahrtsverbände orientierten sich in ihrer Arbeit sehr eng an Refinanzierungsvorgaben durch die öffentliche Hand „und entfalten wenig Aktivitäten außerhalb“. Die Caritas habe „das große Pfund, die Struktur der katholischen Kirche insgesamt zu nutzen, damit wir als Kirche auch in der säkularisierten Welt gesellschaftliche Relevanz entwickeln“.

Der Essener Sozialdezernent Peter Renzel bestätigte aus kommunalpolitischer Sicht die Bedeutung lokaler und stadtteilnaher Caritas-Arbeit. „Wir brauchen die professionelle Caritas. Wir brauchen sie als Sozialverbände vor Ort, so nah wie möglich bei den Menschen“, sagte Renzel. Gleichzeitig sieht er einen größer werdenden Wettbewerb mit kleinen und privaten Anbietern. Deshalb forderte der Essener Sozialdezernent die Ortscaritasverbände auf, sich in ihren Kommunen stärker Gehör verschaffen. Allgemein sei es fatal, „wenn Kirchenvertreter keine Kontakte in ihre Kommunalverwaltung pflegen“.

Auch Dr. Michael Dörnemann, der Seelsorgeamtsleiter des Bistums Essen, betonte die Bedeutung kirchlich-caritativer Arbeit. Kindergärten, Caritas-Treffpunkte oder Gemeindezentren seien kirchliche Orte. „Diese Formen kirchlicher Präsenz müssen wir auch als solche darstellen.“ Der Bottroper Propst Paul Neumann appellierte: „Wir dürfen kein Angst haben vor Veränderung.“

Im Anschluss an Vorträge und Podiumsdiskussion berieten die Teilnehmer in sechs Arbeitsgruppen darüber, welche Inhalte künftig unverzichtbar seien. Hierbei kristallisierten sich die Themen „Demographischer Wandel“, „Zuwanderung“, „Armut“, „Vereinsamung“, „Inklusion“ und „Neue Medien“ und „Vereinsamung“ als Kernpunkte heraus.

„Das war ein guter Auftakt“, sagte Dr. Andreas Trynogga (Bottrop), Sprecher der Ortscaritasverbände im Bistum. „Wir werden unsere Vergangenheit nicht als Sofa, sondern als Sprungbrett nutzen, und uns den Zukunftsfragen selbstbewusst und selbstkritisch stellen. Wir wissen dabei um unsere Stärken, die wir in den kirchlichen Veränderungsprozess einbringen können.“ Wie der nun angestoßene Selbstverständigungs- und Zukunftsprozess weiterentwickelt und vertieft werden kann, wird die Arbeitsgemeinschaft der Ortscaritasverbände im Bistum Essen in den nächsten Tagen beraten.

 

22. Juni
Kindern ein Zuhause auf Zeit geben
Caritas sucht Pflegeltern. Informationsveranstaltung gibt ersten Einblick in die Aufgaben.

Die Ursachen für eine außerhäusliche Unterbringung von Kindern sind vielfältig. Meist geraten Eltern an Grenzen und fühlen sich in der Erziehung ihrer Kinder überfordert. In diesen oder vergleichbaren Fällen können sie beim Jugendamt „Hilfe zur Erziehung“ beantragen. Eine Hilfeform ist die Unterbringung des Kindes in einer Pflegefamilie, die im Auftrag der Stadt durch den Pflegekinderdienst der Caritas organisiert wird. Das dortige Fachteam übernimmt Schulung, Begleitung und Unterstützung der aufnehmenden Familien und Einzelpersonen.
Wer sich für diese wichtige gesellschaftliche Aufgabe interessiert, kann sich am Montag, 22. Juni (11 Uhr), im Caritas-Haus an der Mülheimer Straße 188 unverbindlich über Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für eine Kindesaufnahme informieren. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zum Thema gibt es beim Caritas-Bereich „Familie, Bildung & Beratung“ unter Telefon 9404-40.


13. Juni
Rohlandshof bietet zwei weitere Appartements
Wohngemeinschaften für Senioren weiterhin sehr beliebt

Sie waren einsam und leben jetzt in Gemeinschaft. Sie hatten niemanden, mit dem sie mal reden konnten und treffen sich jetzt im gemeinsamen Wohnzimmer oder im Sinnesgarten. Die Rede ist von den Bewohnerinnen und Bewohnern des "Rohlandshofs" am Alstadener Ruhrpark. WG statt Pflegeheim heißt hier die Devise für die Mieterinnen und Mieter, die hier selbstbestimmt ihr Leben verbringen. Durch den Umbau eines Doppelappartements schafft die Caritas jetzt nochmals einen weiteren Platz. Interessenten können sich jetzt gerne hierum bewerben. Ansprechpartner ist A. Klein-Reesink, Tel. 0208.9404-212.


12. Juni
Gemeindefeste in Sterkrade
Ehrenamtliche Caritas stellt sich vor

Kurz vor den Sommerferien beginnt wieder die Hochsaison der Gemeindefeste. Vielerorts mit am Start: die lokalen Gemeindecaritasgruppen. Wie jetzt am 13. und 14. Juni in den Sterkrader Gemeinden St. Josef Schmachtendorf und Herz-Jesu. Neben jeder Menge Informationen aus der sozialen Arbeit gibt es an den Ständen attraktive Angebote bis hin zur Tombola. Eine gute gelegenheit also, sich in lockerer Form über die wichtige ehrenamtliche Arbeit in den Gemeinden zu informieren.


13. Mai
Stadtkirche gedenkt der Opfer von Fluchtkatastrophen
Gottesdienst am 17. Mai in der Herz-Jesu-Kirche

In der Stadtkonferenz am 27. April war es noch gerade Thema: die Situation der Flüchtlinge in Oberhausen und die Überlegung zu konkreten Hilfen durch die katholischen Kirchengemeinden. Dabei auch im Fokus: die schrecklichen Bilder aus dem Mittelmeerraum und das Schicksal der vielen Frauen, Männer und Kinder, die dort auf der Flucht vor Verfolgung und Krieg zu tausenden ihr Leben lassen. Mit einem Gedenkgottesdienst am Sonntag, 17. Mai 2015, 18.30 Uhr, soll ihrer in der Herz-Jesu-Kirche (Altmarkt) gedacht und damit ein Zeichen der Solidarität mit den Flüchtlingen weltweit gesetzt werden. Herzliche Einladung!

12. Mai
Integrative Disco in Altenberg lädt ein
"Schatzkiste" ist am 17. Mai wieder mit am Start

Fast schon Tradition ist sie geworden - die integrative Disco "Nobody is perfect" im Kulturzentrum Altenberg. Am Sonntag, 17. Mai, 17 Uhr, gibt es wieder jede Menge tolle Musik. Ebenfalls dabei: die inklusive Partnerbörse "Schatzkiste", die mittlerweile rund 250 Interessierte in ihrer Kartei hat, die Kontakte suchen. Bei preiswerten Getränken läßt es sich in Altenberg aber nicht nur gut tanzen. Da kann man auch nette Leute kennenlernen und sich prima unterhalten. Herzliche Einladung an jung und alt - mit und ohne Beeinträchtigung.


12. Mai
Pfarrhaus an St. Jakobus neu gestaltet
Wohnungen für Menschen mit Beeinträchtigung

In Zusammenarbeit mit der Osterfelder Pfarrei St. Pankratius entstanden jetzt kleinere Wohneinheiten im ehemaligen Pfarrhaus an der Schul- und Sozialkirche St. Jakobus auf dem Tackenberg. Betreut werden dort nun junge Erwachsene durch das "Ambulant betreute Wohnen". Nach dem Normalitätsprinzip schließen die Bewohner ihren Mietvertrag mit der Pfarrei, die auf einem Hilfeplan basierende Begleitung der Menschen übernimmt die Caritas. So entstand ein weitere Baustein in der breiten Angebotspalette der Schul- und Sozialkirche, an der die Caritas eng mit dem Förderverein kooperiert.


28. April
Gemeinsam feiern und sich kennenlernen
Kath. Familienzentrum Rothebusch veranstaltet interkulturelles Fest

Ein interkulturelles Fest unter dem Titel "Markt der Kulturen" feierte jetzt das Katholische Familienzentrum Rothebusch (Caritas-Kindertagesstätte Regenbogenland und der katholischen Kindertagesstätte St. Marien). Kinder aus elf Nationen besuchen das Familienzentrum. Und hinter den Kinder stehen engagierte Eltern, dank deren Unterstützung das Fest ein voller Erfolg wurde: an Ständen aus Marokko, Polen, Russland, der Türkei und Deutschland konnten sich die Besucher über kulturelle Bräuche informieren oder beispielsweise marokkanischen Tee und frisch gebackene türkische Pizza genießen. Weiterhin gab es ein internationales Buffet, das von den Eltern ausgerichtet wurde. Große und kleine Besucher konnten zudem in Büchern unterschiedlicher Sprachen schmökern, die in einer umfangreichen Buchausstellung von der Stadtbücherei Oberhausen zusammengestellt  worden waren. Neben tollen Spiel- und Malangeboten war dann aber sicherlich die Aufführung eines orientalischen Tanzes Höhepunkt des Tages. Hierfür hatten zwei Mütter gemeinsam mit der Physiotherapeutin und den Mädchen der Kindertagesstätte „Regenbogenland“ über mehrere Wochen geübt. Kleine und große Tänzerinnen waren so begeistert, dass weitermachen wollen. Den Abschluss bildete schließlich ein gemeinsamer Singkreis unter Leitung von Frau Hellmann (KITA St. Marien Rothebusch).  Im Mittelpunkt standen dabei Lieder in den unterschiedlichsten Sprachen. Ein toller Abschluss eines multikulturellen Festes, an dem sich kleine und große Gäste problemlos und wunderbar verstanden.

 

27. April
Unterstützung für Flüchtlingsarbeit
KAB Heilig Geist spendet 1.000 Euro

Regelmäßig treffen sich die KAB-Aktiven aus der katholischen Kirchengemeinde Heilig-Geist (Pfarrei St. Marien) in "ihrer" Tagungskirche im Bezirk Bermensfeld. Neben der Bildungsarbeit fördern die KAB´ler immer wieder soziale Projekte und kurbeln damit wichtige Projekte in dieser Stadt an. Aktuell unterstützen sie die Arbeit für Flüchtlinge mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro. Bei der Übergabe an Flüchtlingshilfe-Koordinatorin Sabine Köther und Vorstandsmitglied Reinhard Messing erläuterte der KAB-Vorsitzende Heinz Bernd Diepmanns die Zielsetzung der Unterstützung: "Wir wollen die Aktivitäten der Pfarreien, Gemeinde und vieler Ehrenamtlicher unterstützen, die sich um Flüchtlinge in dieser Stadt kümmern. Gerade in der Anlaufphase bedarf es gemeinsamer Anstrengungen, um konkrete Hilfe für Betroffene an den Start zu bringen - so wie das Hausratdepot an der Kapellenstraße." Mit der Spende wolle man hierzu konkret beitragen. Auch von dieser Stelle aus nochmals einen herzlichen Dank an die Mitglieder der KAB Heilig Geist für ihre tolle Unterstützung.


24. April
Hausrat für Flüchtlinge dringend gesucht
Depot öffnet am Dienstag, 28. April an der Kapellenstraße

Die Initiative "Ich bin da" sammelt ab sofort gebrauchten und gut erhaltenen Hausrat für Flüchtlinge. Jeweils dienstags, donnerstags und samstags (10-12 Uhr) nehmen Ehrenamtliche die Sachspenden im ehemaligen Pfarrhaus der evangelischen Auferstehungsgemeinde an der Kapellenstraße 126 entgegen. Gleichzeitig können sich Interessierte über die Arbeit der Initiative informieren. Hierzu wurde von "Ich bin da" auch ein Info-Telefon geschaltet, über das man unter der Rufnummer 0157.38114577 Informationen erhält. Die von der Caritas koordinierte Initiative organisiert konkrete Hilfen für Flüchtlinge - insbesondere beim Wechsel vom Heim in eine Privatwohnung. Mittlerweile haben sich bereits rund fünfzig Bürgerinnen und Bürger gemeldet und in den verschiedensten Bereichen ihre ehrenamtliche Unterstützung angeboten.

20. April
Ringen, Rangeln, Raufen

Seminar für Eltern & Kinder am 13. Mai
Kinder sind aktiv, wollen sich bewegen und ihre Kräfte messen. Schnell ist da mal die Grenze des Erlaubten überschritten. Aber wo ist diese Grenze überhaupt? Wie kann ich als Vater oder Mutter mein Kind in seinem Bewegungsdrang positiv fördern und begleiten? Am Mittwoch, 13. Mai, 14.30 Uhr, bietet das Familienzentrum Rothebusch (Kita Regenbogenland, Waisenhausstraße 80) einen Eltern-Kind-Nachmittag zum Thema an. Eltern haben hier die Möglichkeit, mit ihren Kindern zu toben und neue Bewegungserfahrungen zu machen. Unter fachlicher Anleitung werden Möglichkeiten gezeigt, friedlich gegeneinander und kämpferisch miteinander in Kontakt zu kommen. Die Teilnahme ist kostenlos.
Interessierte Mütter und Väter können sich unter Telefon 69679901 oder per E-Mail FamilienzentrumRothebusch(at)caritas-oberhausen.de anmelden.

 

15. April
Caritas trauert um Wilhelm Miera
Langjähriges Vorstandsmitglied am 11. April verstorben

Im hohen Alter von 95 Jahren verstarb Wilhelm Miera, der über viele Jahre Mitglied im seinerzeitigen ehrenamtlichen Vorstand des Caritasverbandes Oberhausen war. Sein besonderes Augenmerk galt dabei sozial benachteiligten Menschen, unabhängig von Herkunft, Status oder Religionszugehörigkeit. Unter seiner Mitwirkung entstanden neue Dienste und Einrichtungen, insbesondere für Menschen mit Beeinträchtigung. Sein gesamtes Handeln war dabei von einer christlichen Grundhaltung geprägt. Die Oberhausener Caritas ist dankbar für das, was Wilhelm Miera für die Caritas und vor allem für die Menschen in Oberhausen geleistet hat. Sie wird ihn nicht vergessen.

9. April
Haushaltslager geht Ende April an den Start
Hilfen für Flüchtlinge werden ausgedehnt

Die ökumenische Flüchtlingsinitiative der katholischen Pfarreien St. Clemens und St. Pankratius sowie  einiger evangelischer Kirchengemeinden bekommt einen weiteren Baustein. Aktuell laufen konkrete Planungen zur Einrichtung einer Annahmestelle für Haushaltswaren - unmittelbar im Umfeld der geplanten Unterkunft an der Osterfelder Kapellenstraße. Die entsprechenden Räume wird die evangelische Auferstehungsgemeinde zur Verfügung stellen. Zu festen Zeiten sollen dort zunächst gebrauchte Haushaltswaren gesammelt werden, anschließend erfolgt einer Weitergabe an Flüchtlinge. Am 28. April soll hier der Startschuß sein. Öffnungs- und Abgabezeiten sowie Kontaktdaten werden in Kürze veröffentlicht. Schon jetzt ruft die Initiative dazu auf, nicht mehr benötigte Haushaltswaren zu sammeln. Auch mit dieser Aktion soll ein deutliches Zeichen für eine Willkommenskultur gesetzt werden.

3. April
Spende für Gleis 51
Eigentümergemeinschaft lobt tolles Caritas-Angebot

Begeistert zeigte sich die Eigentümerversammlung des Wohn- und Geschäftshauses an der Mülheimer Straße 109-111 über die Arbeit im Gleis 51. Im Rahmen einer Eigentümerversammlung ließen sich die Teilnehmenden bei einer Besichtigung die alltägliche Arbeit der Caritas-Einrichtung erläutern, die ihren Gästen an sieben Tagen der Woche offensteht - also auch an Wochenenden und Feiertagen. Mit einer Spende in Höhe von 500 Euro untermauerte nun die Eigentümergemeinschaft ihre Wertschätzung für diesen Dienst, der sich rein aus Spenden und Kirchensteuermitteln und damit ohne Drittmittel finanzieren muss. Auch von dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön für die tolle Unterstützung.

31. März
Lions Club "Oberhausen Glückauf" unterstützt Caritas
Mit einem Betrag in Höhe von 2.500 Euro fördert der Lions Club im Rahmen seiner Activities die sozialen Aufgaben der Oberhausener Caritas. Der Förderbetrag wird im Bereich "Familie, Bildung & Beratung" und dort in den Feldern "Mutter-Kind-Kurberatung" sowie "Schulsozialarbeit" eingesetzt. Die Caritas dankt dem Lions Club ganz herzlich für diese Unterstützung, mit der zusätzliche Hilfen und Angebote zur Verfügung gestellt werden können.

27. März
Gleis 51 ist wieder über die Kar- und Ostertage geöffnet
Gäste sind herzlich willkommen

Auch an den Kar- und Ostertagen suchen viele Menschen eine Anlaufstelle, wo sie nicht allein sind, sich unterhalten und in Ruhe etwas essen oder eine Tasse Kaffee trinken können. Das Gleis-51-Team lädt auch in diesem Jahr wieder hierzu in seine Räume an der Mülheimer Straße 111 ein. Die Zeiten sind Gründonnerstag, 13 bis 16 Uhr sowie Karfreitag bis Ostermontag, jeweils 11 bis 14 Uhr. Darüber hinaus bietet die Kontakt- und Beratungsstelle der Caritas im Altfridhaus (Mülheimer Straße 202) am Gründonnerstag von 16 bis 19 Uhr ein vorösterliches Treffen an. Herzliche Einladung an alle Interessierten.

2. März
Pfarreien engagieren sich in der Flüchtlingshilfe
St. Clemens und St. Pankratius wollen konkret helfen

In Zusammenarbeit mit dem Bereich "Caritas & Gemeinde" haben sich in Oberhausen zwei Pfarreien auf den Weg gemacht, um Flüchtlinge zu konkret zu unterstützen. In der Osterfelder Propstei St. Pankratius wird Hausrat gesammelt. Zudem haben engagierte Ehrenamtliche unter Federführung von Diakon Ewald Hillmann einen Flyer entwickelt und verteilt, in dem Fakten zum Thema vorgestellt und weitere Ehrenamtliche als Dolmetscher, Begleiter bei Arzt- / Behördenbesuchen oder Sprachlehrer gesucht werden. Im Einzugsgebiet der Propstei St. Clemens liegen die Wohnheime Gabel-, Bahn- und Weierstraße. Ehrenamtliche bemühen sich hier, gemeinsam mit den bereits Aktiven vor Ort, ergänzende Hilfen zur Verfügung zu stellen.

24. Februar
"Weit weg ist näher als Du denkst"
Caritas feiert Gottesdienst zum Thema "Flucht & Vertreibung"
Rund 51 Millionen Menschen weltweit befinden sich derzeit nach Schätzungen der UN auf der Flucht vor Krieg, Terror und Gewalt. Dass allein 33 Millionen als Binnenflüchtlinge im eigenen Land verbleiben und weitere 16 Millionen in armen Nachbarländern vorläufigen Schutz finden, ist den meisten unbekannt. Ein Gottesdienst für Mitarbeitende der Oberhausener Caritas befasste sich deshalb genau mit diesem Thema und der Frage, wie hier gerade Christen gefordert sind. Denn auch in Oberhausen finden vertriebene Menschen eine Zuflucht - und so wird das "Weit weg" der Krisenherde auch in unserer Stadtgesellschaft konkret, präsent und nah. Pastor Hans-Jürgen Vogel verwies dabei in seiner Predigt auf die unverhältnismäßig hohe Bedeutung von Reichtum und Status in unserer Gesellschaft. Die Frage, was wirklich zu einem "guten" Leben nötig und was darüber hinaus mit anderen teilbar sei, würde zu oft mit einem "Mehr für mich" beantwortet. Hintergrundtexte wie "Gerade jetzt" hinterfragten diese jahrtausende alte Haltung mit dem Auftrag, sich an der Botschaft Jesu und seiner konkreten Solidarität mit den Schächsten zu orientieren. Der von Mitarbeitenden des Psychosozialen Gesundheitszentrums musikalisch gestaltete Gottesdienst schloss mit einem "Come together" im Refektorium des Liebfrauen-Klosters ab.

23. Februar
Caritas bietet Tagesstruktur für Menschen mit Beeinträchtigung
Teilnahme an Infobörse in Altenberg

"Menschen mit Behinderungen im Beruf - Potentiale, Herausforderungen, Perpsektiven" lautete der Titel einer Veranstaltung, die jetzt im Zentrum Altenberg stattfand. Unter Beteiligung von Arbeitsagentur, Stadt, LVR und freien Trägern gab es neben Vorträgen und Podiumsdiskussionen jede Menge Informationen über die Angebote für Menschen mit Beeinträchtigung. Mit am Start: das Bistro "Jederman" und sein Team, das für die kulinarische Versorgung der Besucherinnen und Besucher sorgte. Für den inhaltlichen Caritas-Input sorgte der Bereich "Ambulant betreutes Wohnen und Beschäftigung", der sich mit seinen Angeboten an einem Infostand präsentierte. Neben Fachinformationen wurde hier ein kleiner Querschnitt über die im Rahmen tagesstrukturierender Maßnahmen gefertigter Produkte vorgestellt.

7. Januar
Caritas setzt erfolgreiche Sammelaktion fort
Zweihundert ausgediente Handys in nur vier Wochen. Geräte werden sachgerechtem Recycling zugeführt. Erlös für Sozialprojekte.
Ende November hatte die Caritas im Rahmen ihrer Jahreskampagne „Weit weg ist näher, als du denkst“ dazu aufgerufen, ausgemusterte Handys und Smartphones zur Verfügung zu stellen. Diese werden über ein Partnerunternehmen einer Weiterverwendung oder aber einem sachgerechten Recycling zugeführt. Zum einen soll auf diesem Weg der illegale Export von Elektronikschrott in Drittländer ausgeschlossen werden. Zum anderen enthalten die Telekommunikationsgeräte wertvolle Metalle wie Kupfer, Gold, Aluminium und Coltan, die für den Produktionskreislauf wiedergewonnen werden können. Der Erlös aus diesem Recycling fließt zu 100% in Caritas-Sozialprojekte. Bisher landeten in Oberhausen bereits mehr als 200 Geräte in der „Caritas-Box“, in der auch leere Tonerkartuschen und Tintenpatronen umweltschonend entsorgt werden können. Aufgrund der guten Resonanz wird die Aktion nun auch in 2015 weitergeführt. Abgabepunkte gibt es in Oberhausen-Mitte (Mülheimer Straße 188), Osterfeld (Westfälische Straße 6) und Sterkrade (Bahnhofstraße 62), weitere Information gibt es unter Telefon 9404-211. 

2. Januar
Ein neues Jahr beginnt
Alles Gute, Gesundheit, Glück und Gottes Segen für das neue Jahr wünschen Ihnen Vorstand sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Caritasverbandes Oberhausen.