Caritas Oberhausen

Jahrgang 2014

18. Dezember
Beratungsdienste haben zwischen den Feiertagen geöffnet
Hier können Sie sich bei Fragen oder Problemen melden

Allgemeine Sozialberatung
(werktags außer Samstag 8-16 Uhr)
Oberhausen-Mitte, Mülheimer Straße 188, Telefon 0208.9404414
Osterfeld, Westfälische Straße 6, Telefon 0208.940420
Sterkrade, Bahnhofstraße 62, Telefon 0208.940430
Erziehungsberatung
Annastraße 65, Telefon 0208.9404920
Suchtberatung (werktags außer Samstag 8.30-12 Uhr / 14-16 Uhr)
Mülheimer Straße 202, Telefon 0208.94040650
Schuldner- und Insolvenzberatung (werktags außer Samstag 8-16 Uhr)
Bahnhofstraße 62, Telefon 0208.940430

16. Dezember
Engagement für Menschen mit Beeinträchtigung
Bezirksbürgermeister zeichnen Ehrenamtliche aus

Das Caritas-Bistro "Jederman" am Osterfelder Markt war jetzt Schauplatz einer besonderen Feier: Die Bezirksbürgermeister Thomas Krey (Osterfeld), Ulrich Real (Sterkrade) und Dorothee Radtke zeichneten im Namen von Oberbürgermeister Klaus Wehling 37 Ehrenamtliche aus, die sich im bereich der Hilfen für menschen mit Beeinträchtigung engagieren. Als sichtbares Zeichen des Dankes gab es Urkunde und Ehrennadel dazu. Die Caritas freut sich, dass aus ihrem Bereich neun ehrenamtlich Tätige unter den Ausgezeichneten waren: Cornelia Schröder, Annegret Hinsen (Bistro Jederman), Agneta Plätz, Nina Woydeck (Förderverein Regenbogenland), Lothar Ladwig, Bea Vittinghoff (Förderverein CLAUDIA) sowie Brigitte Müthing (Gleis 51 - Caritas am Bahnhof) und Gomez Hayati (Schildkröte). Auch von dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für das tolle Engagement.

2. Dezember 2014
Plätzchenduft und Mitmach-Programm
Pflegekinderdienst feiert mit Kindern und Eltern

Vorweihnachtlich ging es jetzt im Gemeindezentrum Liebfrauen Sterkrade zu. 116 Familien mit 132 Kindern waren einer Einladung des Caritas-Pflegekinderdienstes gefolgt und verbrachten einen gemütlichen Nachmittag bei Plätzchen, Kakao und einem bunten Programm mit Buddy Ollie und seinem Tanztheater „Wundertüte“. Dass es dabei nicht nur ruhig und besinnlich zuging, versteht sich von selbst. Höhepunkt war der Besuch des Bischofs Nikolaus, der für die kleinen Gäste jede Menge vollgepackter Tüten dabei hatte. Ein dickes Dankeschön aber galt den Pflegeltern, die Kindern ein „Zuhause auf Zeit“ bieten und bei dieser wichtigen Aufgabe im Auftrag des Jugendamtes von der Caritas begleitet werden. Pflegeeltern werden übrigens auch weiterhin gesucht. Informationen gibt es im Bereich „Familie, Bildung & Beratung“ unter Telefon 940440.

 

1. Dezember 2014
Weihnachtsbaumaktionen gestartet
Kunden packen Päckchen für benachteiligte Kinder.
Spendenaufruf für Kinderhilfsfonds
Kinder im Blick - so heißt nicht nur der Hilfsfonds der Caritas, mit dem Oberhausener Kids aus sozial benachteiligten Familien gefördert und unterstützt werden. Kinder im Blick haben auch Oberhausener Unternehmen, die mit ihren Aktionen dafür sorgen, dass Kinder noch vor Weihnachten ein schönes Geschenk bekommen. Mit von der Partie sind das Modehaus Adler in Sterkrade, die AOK mit ihren Zweigstellen in Alt-Oberhausen und Sterkrade, die Lokalredaktion der NRZ und das CentrO. in der Neuen Mitte. Gepackt werden mit Hilfe der jeweiligen Kunden rund 500 Pakete, die direkt an Kinder aus Familien gehen, die von den Diensten der Caritas begleitet und betreut werden. Gesamtwert der Aktion: rund 11.000 Euro. Gleichzeitig rufen die Beteiligten zu Sepnden für den Hilfsfonds "Kinder im Blick - ich mach mit" auf, damit auch unterjährig Kinder unterstützt werden können. Die Caritas dankt schon jetzt allen Unterstützern und Spendern ganz herzlich für ihr Engagement, ohne das so manche konkrete Hilfe nicht möglich wäre.

29. November 2014
Zweiter Adventmarkt am "Bistro Jederman"
Tolle Aktion mit der Osterfelder Werbegemeinschaft

Noch größer, noch schöner, noch besser besucht - so lässt sich der zweite Osterfelder Adventmarkt zusammenfassen. Bei herrlichem Herbstwetter hatten die Organisatoren keine Mühe gescheut und in der Fußgängerzone einen bunten Markt aufgebaut, der keine Wünsche offen ließ. Mit am Start waren unter anderem die Katholische Frauengemeinschaft St. Pankratius, die Lebenshilfe, das Ambulante Hospiz, evangelische Auferstehungsgemeinde, die Diakonie und die Lebenshilfe, die den Besucherinnen und Besuchern selbst Hergestelltes zum kauf anboten. WEGO und Caritas hatten zudem ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm auf die Beine gestellt, dass den ganzen Tag über viele hundert Interessierte anzog. Georg Gosda führte nicht nur locker durch das Programm, sondern versteigerte gemeinsam mit Stefan Zimkeit einen großen Holz-Elch aus der Ergowerkstatt der Caritas. Der Zuschlag ging bei sage und schreibe 230 Euro an Daniel Lübbe von der Cardoc-Klinik in Osterfeld und der Betrag an den Caritas-Hilfsfonds "Kinder im Blick".

19. November
Infos nur für Frauen
"Familie, Bildung & Beratung" präsentiert sich in "Altenberg"

Die vielfältigen und miteinander vernetzten Angebote des Caritasbereiches "Familie, Bildung & Beratung" stellten jetzt Mitarbeitende im Rahmen einer Infobörse im "Zentrum Altenberg" vor. Gemeinsam mit rund dreißig weiteren Anbietern erhielten interessierte Frauen auf der unter anderem von der städtischen Gleichstellungsstelle und der Arbeitsagentur organisierten Veranstaltung jede Menge Infos über konkrete Hilfs- und Beratungsangebote von der Schwangerenberatung über Tagesstättenplätze bis hin zu Mutter-Kind-Kurberatung.

17. November 2104
Offener Ganztag verschönert Schulhof
Tolle Aktion an der Overberg-Grundschule

Schmuddelig sah sie aus - die alte Mauer auf dem Schulhof der Overberg-Schule in Osterfeld. Nicht nur Schulleiterin Nirgit Karetta war sie ein Dorn im Auge. Auch die Schülerinnen und Schüler fanden sie häßlich. Mit Unterstützung des Lions-Clubs und der Jugendkunstschule machten sie sich deshalb jetzt unter Anleitung des Oberhausener Graffiti-Künstlers Damian Bautsch an die Arbeit und installierten vier großflächige Arbeiten, die jetzt von der häßlichen Mauer ablenken. Stefan Schulz, Schulsozialarbeiter der Caritas, resümierte: "wir wollten damit einerseits das Gemeinschaftsgefühl stärken, aber auch das kreative Potenzial der Schüler fördern." Und über das Ergebnis freute sich schlußendlich nicht nur Birgit Karetta, sondern die ganze Schule.

14. November
Kostenlose Traumreisemit Lex van Someren
Verein "Simayom" sponserte Menschen mit Beeinträchtigung Besuch der Show

Theaterkarten sind richtig teuer - und viele Menschen können sich deshalb den Besuch nicht erlauben. Dies galt eigentlich auch für das Bühnenkunstwerk "Traumreise" von Lex van Someren, der jetzt mit seinem Opus in der Luise-Albertz-Halle gastierte - nach Auftritten in Zürich, Berlin und München. Aber wieder einmal meldete sich ein großzügiger Sponsor. In diesem Fall der Verein "Shimayom", der sich zur Aufgabe gemacht hat, gerade sozial benachteiligten Menschen den Besuch einer solchen Show zu ermöglichen. Und so konnten zwanzig Betreute und Begleiter die Veranstaltung in Oberhausen besuchen und einen unvergesslichen Abend erleben. Abwechslung und Lichtblick im Alltag zugleich. Herzlichen Dank an "Shimayom" und sein soziales Engagement.

10. November
Bestes Herbstwetter lockte viele hundert Besucher
"Novemberlichter" erstrahlten am Franziskus-Haus

Mittlerweile hat sich wohl herumgesprochen, dass die "Novemberlichter" eine attraktive Veranstaltung im Jahreskreislauf sind. Darauf läßt jedenfalls die hohe Zahl an Besucherinnen und Besuchern schließen, die in diesem Jahr über den Handwerkermarkt schlenderten und sich von den angebotenen Produkten begeistert zeigten. Zum vierten Mal präsentierten Einrichtungen der Caritas sowie einige weitere soziale Einrichtungen selbst Hergestelltes von der Grußkarte über Holzartikel bis hin zu gedrechselten Kugelschreibern. Hier konnte man sogar zuschauen, wie so ein kunstvoller Stift an der Drechselbank entsteht. Eingerahmt wurde der Markt durch ein buntes Musikprogramm sowie den mit Lichterketten und offenen Feuerstellen erleuchteten Park. Am Samstag stand dann die bundesweite Aktion "Eine Million Sterne" im Mittelpunkt. Kinder und Erwachsene entzündeten 300 Kerzen als Zeichen der Solidarität mit benachteiligten Menschen. Am Sonntag gab es zur Eröffnung der "Novemberlichter" zudem einen Gottesdienst im Zelt, den Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam feierten.

30. Oktober
Ausgezeichnet: ehrenamtliches Engagement in der Gemeindecaritas.
Insgesamt 540 Jahre ehrenamtliches Engagement für die Gemeindecaritas kamen zusammen, als jetzt in der Sterkrader Pfarrei St. Clemens vierundzwanzig Frauen und Männer aus neun katholischen Kirchengemeinden für ihren wichtigen Dienst ausgezeichnet wurden. Im Einzugsgebiet ihrer Gemeinden sind die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in verschiedensten sozialen Feldern aktiv. Neben Kleiderkammern oder Mittagstischen gibt es Besuchsdienste für alte oder kranke Menschen. Darüber hinaus werden konkrete Hilfen für benachteiligte Familien und Kinder zur Verfügung gestellt. Zweimal im Jahr wird eine Haussammlung durchgeführt, um die vielfältigen Aufgaben und Hilfen zu finanzieren. Gefeiert wurde mit einem Gottesdienst und einem anschließenden Frühstück in der Gemeinde Herz-Jesu. Als Zeichen des Dankes erhielten die Jubilare Urkunden, das Elisabethkreuz bzw. eine Ehrennadel des Deutschen Caritasverbandes. Geehrt wurden: Christel Dahmen, Doris Klüsener, Monika Passmann, Helga Dickhoff, Anne Bodengesser-Zimmermann, Rita Fox, Ulrike Görnert, Susanne Graß-Langenfurth, Dieter Niehls, Ellen Neumann (jeweils 10 Jahre), Regina Buhren, Anneliese und Hermann Renger, Gisela Strietholt, Helmut Klingbeil, Monika Steinkamp (20 Jahre), Willi Klüsener, Kitti Basier, Iris Krombach, Marie Luise Notthoff, Ursula Scholz, Monika Zitzelsberger, Waltraud Wiechert und Klara Böck (30 Jahre). Besonders geehrt wurden Marlies Jansen (Herz-Jesu) und Margret Zbick (Liebfrauen), die für ein jeweils 40-jähriges Engagement ausgezeichnet wurden. Auch von dieser Stelle nochmals einen herzlichen Glückwunsch!

 

7. Oktober
Gemeinsam für Kinder mit Beeinträchtigung
Erster Spatenstich auf dem Außengelände des Regenbogenlandes

Nina Woydeck, erste Vorsitzende des Fördervereins "Regenbogenland", freute sich sichtlich: "Endlich geht es los. Da haben wir intensiv drauf hingearbeitet." Gemeinsam mit einigen Sponsoren steht sie auf dem Spielgelände am Hausmannsfeld und beobachtet die ersten Arbeiten am Außengelände, die gerade gestartet sind. Noch behindertengerechter soll es werden - und vor allem schattig. "Wenn es im Sommer so richtig heiß war, konnten wir das Spielgelände kaum nutzen", schildert Kristina Meinerz-Jansen, Leiterin der  KITA, die an drei Standorten in Oberhausen heilpädagogische und integrative Gruppen sowie eine Sprachheil- und eine Regelgruppe vorhält. Das Ganze aber auch finanziell zu stemmen, war nur über eine vom Förderverein initiierte Aktion möglich. "Da haben sich Oberhausener Unternehmer mit attraktiven Aktionen beteiligt und so ganz entscheidend zur Umsetzung beigetragen", berichtet Nina Woydeck. Die Caritas als Träger der Einrichtung stellte 10.000 Euro zur Verfügung, weitere 13.000 Euro kamen über die Aktion zusammen. Jetzt freuen sich die Kinder auf die Fertigstellung "ihres" Spielgeländes, für dessen weiteren Ausbau noch Sponsoren gesucht werden. "Wer unsere wichtige Arbeit für Kinder mit Behinderung unterstützen möchte, kann sich jederzeit bei unserem Förderverein melden", ermuntert Nina Woydeck interessierte Unternehmer und dankt im Namen von Förderverein und Caritas allen, die sich an der aktuellen Aktion beteiligten haben - und dies waren: Dr. Klaus Kevenhörster, E-Bike Oberhausen, Berges Gesellschaft für Energieeffizienz mbH, Architekturbüro Hausmann, Wolfgang Prechler, Autohaus Plätz, Velser Bürokommunikation, Gartencenter Dobirr & Blotz, Heide-Apotheke, Fa. tresohr.
Lesen Sie hierzu auch den Bericht von WAZ-Redakteurin Barbara Hoynacki.

6. Oktober 2014
Lernen trotz Herbstferien
Caritas startet Sprachcamps an zwei Grundschulen

Während andere Kinder lange ausschlafen oder sich beim Spielen vergnügen, besuchen einige Kinder der St. Martin- und der Osterfelder Heideschule während der Ferien Sprachcamps der Caritas. Täglich von 9 bis 16 Uhr heißt es, die vorhandene Sprachkompetenz zu verbessern. Wer aber glaubt, dass hier trockene Theorie vermittelt wird, hat sich jedoch zu hundert Prozent geirrt. Alles wird spielerisch erarbeitet - zum beispiel anhand eines Theaterstücks, in dem die Kinder verschiedene Rollen übernehmen. Da wird Text gelernt, die Rolle eingeübt und auf die Premiere hingefiebert, die am 14. Oktober in der Luisenschule stattfindet und zu der Eltern, Verwandte und Lehrerkollegium eingeladen sind. So macht Lernen einfach Spaß - Ferien einmal ganz anders.

25. September 2014
Delegiertenversammlung erteilt Caritasrat einstimmig Entlastung
Satzungsorgan tagt
im katholischen Stadthaus
32 Delegierte aus den katholischen Kirchengemeinden, den Fachverbänden und den korporativen Mitgliedern trafen sich jetzt zur turnusgemäßen Delegiertenversammlung im Katholischen Stadthaus. Nach einem geistlichen Impuls mit Stadtdechant Dr. Peter Fabritz stellte die Vorsitzende des Caritasrates, Marie Lusie Notthoff, den Tätgikeitsbericht für das Jahr 2013 vor. Dieser wurde von Dr. Klaus Schulte um den Wirtschaftsbericht für das entsprechende Geschäftsjahr ergänzt. Auf Antrag von Stefan Reichert, Leiter des Vincenzhauses, wurde dem Caritasrat einstimmig Entlastung erteilt und für die sorgfältige Arbeit gedankt. Im fachlich-inhaltlichen Teil erhielten die Delegierten Informationen zum "Fachkonzept Ehrenamtskoordination" sowie zu aktuellen Entwicklungen im Caritas-Bereich "Wohnen & Beschäftigung", in dem mehr als 600 Menschen mit Beeinträchtigung begleitet und gefördert werden.

18. September 2014
Ehrenamtliche im Mittelpunkt
Impuls, Gespräche und Musik im Rahmen der "Woche des ehrenamtlichen Engagements".

In der Schul- und Sozialkirche St. Jakobus (Tackenberg) veranstaltete die Oberhausener Caritas jetzt ihren Ehrenamtstag 2014. Da ging es einmal nicht um die Behandlung inhaltlicher oder organisatorischer Fragen, sondern um Geselligkeit und Austausch. Nach einem spirituellen Impuls von Diakon Ewald Hillmann zur Caritas-Jahreskampagne „Weit weg ist näher als Du denkst“ gab es dem Thema entsprechend Plätzchen und Kaffee aus fairem Handel. Für die musikalische Untermalung sorgte die Musikgruppe der Kontakt- und Beratungsstelle für psychisch Erkrankte, die jede Menge Oldies im Gepäck hatte. Hauptamtlich Mitarbeitende der Caritas verwöhnten die Ehrenamtler schließlich mit Leckereien aus dem Osterfelder „Jederman“. Menschen mit und ohne Beeinträchtigung sind hier in Küche und Service tätig und finden so eine sinnvolle Tagesstruktur. Der Ehrenamtstag der Caritas soll auf die Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements hinweisen, auf das unsere Gesellschaft nicht verzichten kann. Gleichzeitig ist er ein kleines Zeichen des Dankes für die ehrenamtlich Engagierten und ihren wichtigen Dienst am Nächsten. 

5. September 2014
Werkwoche für Ehrenamtliche erfolgreich
Mitarbeiterinnen aus der Gemeindecaritas befassten sich mit aktuellen Themen

Vom 1. bis zum 4. September lief in Paderborn die diesjährige Werkwoche für Ehrenamtliche aus den Oberhausener Caritasgruppen. Rund dreißig Teilnehmerinnen behandelten tagesaktuelle Fragen wie die Entwicklung eines Hilfsfonds für Senioren oder die konkrete Vorbereitung einer Aktion für den Caritas-Opfertag 2015. Zum Thema "Not entdecken" berichtete eine Referentin der CKD Paderborn über das dortige Projekt "Armutskundschafter". Dabei geht es vor allem um die Frage, wie Ehrenamtliche in Gemeinden individuelle Notsituationen entdecken und auf sie angemessen reagieren können. Neben den quartalsweisen Pfarrcaritaskonferenzen sowie weiteren themenbezogenen Treffen (Jahreskampagne, Planungstreffen u. a.) bildet die Werkwoche ein wichtiges Element der Fort- und Weiterbildung sowie des stadtweiten Informationsaustausches.

29. August 2014
Drei Jahre "Jederman"
Caritas-Bistro in Osterfeld feiert kleinen Geburtstag

Die Zeit verging wie im Flug - das war jedenfalls einhelliger Tenor der Gäste, die sich jetzt im integrativen Bistro am Osterfelder Markt zu einer kleinen Geburtstagsfeier trafen. Seit Juli 2011 ist der attraktive Treff im Stadtteil nun bereits am Start und erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit. Ob Banker, Handwerker, Rentner, Arbeitssuchender oder Hausfrau - hier trifft sich der Stadtteil. Mit regelmäßigen Veranstaltungen oder dem WAZ-Lesercafé trägt das Bistro, das von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung geführt wird, zudem zum kulturellen Leben in Osterfeld bei.

21. August 2014
Das Schuljahr 2014 / 15 hat begonnen
Nach den Sommerferien starten auch wieder die Angebote im offenen Ganztag und in der Schulsozialarbeit

Für tausende Schülerinen und Schüler hat wieder eine neue Zeitrechnung begonnen. Statt ausschlafen, chillen oder Schwimmengehen heißt es jetzt wieder morgens früh raus und in die Schule, Mathe und Englisch büffeln und Hausaufgaben erledigen. An den Grundschulen laufen wieder die interessanten Angebote im offenen Ganztag und auch die Schulsozialarbeiter sind wieder unterwegs. Sie kümmern sich um die kleinen und großen Fragen und Probleme von Schülerinnen und Schülern. Allen Schulstartern und deren Eltern wünschen wir ein erfolgreiches neues Schuljahr!

19. August 2014
Caritas Runners beteiligen sich erfolgreich am TARGO-Unternehmenslauf
Silvia Beckmann wird 17. bei den Damen
Mit einem 14köpfigen Team beteiligte sich die Oberhausener Caritas am Unternehmenslauf der TARGObank Duisburg. Insgesamt gingen dort rund 5.600 Starterinnen und Starter auf die 5,9 km lange Strecke. Das Caritas-Team belegte allesamt dreistellige Plätze und erzielte so ein hervorragendes Ergebnis. Silvia Beckmann schaffte in der Damenwertung sogar einen herausragenden 17. Platz. Einen herzlichen Glückwunsch allen Caritas-Läufern, die mit ihren Trikots auch noch tolle Werbung für unseren Verband machten.

2. Juli 2014
So schön ist unsere Stadt
Regenbogenland-Kinder auf Entdeckungstour

Das war schon eine richtige Karawane, die sich vom Rothebuscher Regenbogenland auf ihren Weg quer durch Oberhausen machte. 54 Kinder, 46 Erwachsene, zwei Gästeführer und eine Dolmetscherin waren einen Tag lang mit zwei Reisebussen in ihrer Heimatstadt unterwegs, um sie ein bisschen besser kennenzulernen. Denn – so hatten die Erzieherinnen der Caritas-Kindertagesstätte und die Integrationsagentur festgestellt - viele von ihnen waren noch nie über ihren Stadtteil hinausgekommen. Das sollte sich mit der Entdeckungstour nun grundlegend ändern. Und so lernten Kinder mit und ohne Zuwanderungsgeschichte, mit und ohne Behinderung und ihre Eltern schöne Plätze und Orte in „ihrer Stadt“ gemeinsam kennen: Kanal und Marina mit Gasometer, Antonypark und so manchen tollen Spielplatz oder das Rathaus mit seinen umliegenden Parks. Höhepunkt war aber vor allem für die kleinen Stadttouristen der Besuch des Kaisergartens und der neuen Naturerlebnisschule. Da war natürlich Tiere füttern und streicheln angesagt. Dazu gab es jede Menge interessanter und kindgerecht aufgearbeiteter Informationen über die Tiere und ihre Lebenswelt. „Wir finden das hier superklasse“, fanden denn auch Sebastian, Camilla und Pedro aus dem Regenbogenland. „Da wollen wir mit unseren Eltern noch mal hin.“ Und die zeigten sich fast genauso begeistert wie ihre Sprösslinge. „Jetzt können wir noch weniger verstehen, dass Menschen Oberhausen so schlecht reden – wo es hier so schöne Möglichkeiten für Familien gibt.“

2. Juli 2014
NRZ-Leserin spendet 100 Euro für Fußballcamp
Zwei Kinder aus sozial benachteiligter Familie können jetzt trainieren gehen

Sie will ungenannt bleiben. Die Rede ist von einer treuen NRZ-Leserin, die von einer Aktion der Funke-Mediengruppe erfahren hatte und das eine tolle Idee auch und gerade für Kinder fand, denen es nicht so gut geht. Schließlich lebt in Oberhausen jedes dritte Kind in einer Armustsituation. Über die Sozialberatung und den Migrationsdienst der Caritas wurde eine Familie gesucht und gefunden. Allein: der bedachte Junge hat einen Bruder. Über den Hilfsfonds der Caritas Kinder im Blick konnte auch ihm die Teilnahme ermöglicht werden. Und so freuen sich jetzt zwei Kinder dank der engagierten NRZ-Leserin auf ein tolles Fußballcamp bei Arminia Klosterhardt. Kinder und Caritas sagen ganz herzlich "Danke"!
 

25. Juni 2014
Freiwilligendienste stark gefragt
Auch 2014 / 2015 alle Stellen besetzt

Die Freiwilligendienste bei der Oberhausener Caritas sind weiterhin stark gefragt. Die sechzehn zur Verfügung stehenden Stellen für Bundesfreiwilligendienst (BFD) und Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) sind bereits vergeben. Entsprechende Stellen gibt es in allen stationären Einrichtungen. Besonders gefragt sind Einsatzplätze im Bereich "Familie, Bildung & Beratung". Derzeit besteht eine Warteliste, falls aktuelle Stelleninhaber kurzfristig einen Studienplatz oder eine Ausbildungsstelle erhalten. Neben der Überbrückung entsprechender Wartezeiten nutzen die meisten jungen Menschen den Freiwilligendienst, um sich nach der Schulzeit persönlich und beruflich zu orientieren. Viele tendieren auch zu einem sozialen Beruf, sind sich aber nicht sicher, ob dieser ihren Erwartungen entspricht oder sie den dortigen Anforderungen gewachsen sind. Ca. 30% der Freiwilligen nutzen zudem die Option auf eine Vertragsverlängerung, die bis zu 18 und in Ausnahmefällen bis zu 24 Monaten möglich ist. Die Oberhausener Caritas freut sich über die positive Resonanz der jungen Menschen, die sich engagiert in die Arbeit mit benachteiligten Menschen einbringen.

9. Mai 2014
Pfarrcaritaskonferenzen Osterfeld und Sterkrade haben getagt
Ganz im Zeichen der Vorbereitung auf die Mitte Mai beginnende Haussammlung standen die Treffen der Pfarrcaritaskonfernzen Osterfeld und Sterkrade. Weiteres Thema war der Rückblick auf die Auftaktveranstaltung zur aktuellen Jahreskampgane der Caritas "Weit weg ist näher als Du denkst". Zur möglichen Umsetzung von thematischen Aktionen wird es in Kürze eine Arbeitsgruppe geben. Ausgehend von der Werkwoche 2012 in Paderborn liegt nun eine erster Entwurf für einen Hilfsfonds für Senioren vor, der sich aus Einzahlungen der Gemeindecaritasgruppen speisen und Ende des Jahres an den Start gehen soll. Nach "Kinder im Blick" mit seinen Hilfen für benachteiligteFamilien soll auf diesem Wege den Erfahrungen der Haupt- und Ehrenamtlichen Rechnung getragen werden, dass die Altersarmut auch in Oberhausen stark zugenommen hat und immer mehr ältere Menschen von der Grundsicherung leben müssen.

2. Mai 2014
Caritas trauert um Prälat Emil Breithecker
Am 26. April verstarb Monsignore Emil Breithecker im Alter von 75 Jahren. Die Beisetzung erfolgte am vergangenen Freitag auf dem Gemeindefriedhof St. Barbara Königshardt. Unter großem Anteil der Öffentlichkeit nahmen Freunde, Verwandte und Gemeindemitglieder Abschied von dem beliebten und engagierten Seelsorger, der in seiner Zeit als Stadtdechant Mitglied des Caritasrates und des Vorstandes war. Stets lag ihm das Wohlergehen der Menschen am Herzen, für die er immer ansprechbar war und für die er sich einsetzte. Herkunft, sozialer Status oder Religionszugehörigkeit spielten dabei für ihn keine Rolle - allein die Notlage oder Hilfsbedürftigkeit zählte. Auf diese Weise hat Emil Breithecker tiefe Spuren des Glaubens hinterlassen. Die Caritas ist dankbarf ür alles, was er für die Menschen in Oberhausen getan hat und wird ihn nicht vergessen.

15. April 2014
Keine Angst vor großen Tieren
ASB-Hundestaffel besucht Regenbogenland

Da staunten die Kids im Regenbogenland an der Waisenhausstraße nicht schlecht, als sieben ausgewachsene Suchhunde des Essener Arbeiter-Samaritas-Bundes vor der Tür standen - nebst sechs Hundeführern. Ihre eigentliche Aufgabe: vermisste Menschen suchen und retten. Heute ging es aber darum, den Regenbogen-Kindern die Angst vor den Tieren zu nehmen und zu zeigen, wie intelligent die speziell ausgebildeten Hunde sind. Die erste Skepsis verflog dann auch schnell, vor allem beim Streicheln und Versteckspiel, bei dem die Hunde mal so richtig zeigen konnten, was sie so im Ernstfall drauf haben. Dabei durften sich Kinder auf dem weitläufigen KITA-Gelände verstecken und vion den Hunden suchen lassen. Mittels eines persönlichen Kleidungsstücks nahmen die Tiere dann die Witterung auf und verfolgten die Spur bis zum Versteck. Riesenapplaus gabs dafür von den Kindern, die jetzt wissen: Hunde können nicht nur Spielgefährten, sondern auch Lebensretter sein.

4. April 2014
Buntes Fest am Niederrhein
Tag der offenen Tür auf Schloss Bellinghoven

Seit 1984 ist die Oberhausener Caritas Träger einer stationären Einrichtung für psychisch erkrankte junge Erwachsene bei Rees am Niederrhein. Die REHA-Einrichtung, zu der eine Außenwohngruppe in Wesel sowie das ambulant betreute Wohnen gehören, fördert die jungen Erwachsenen (18 - 28 Jahre) auch beruflich. Ausbildungen sind hier in den Bereichen Maler und Lackierer, Schreiner, Schlosser, Zierpflanzen- / Garten- und Landschaftsbau sowie Hauswirtschaft möglich. Der jährliche "Tag der offenen Tür" ist auf Schloss Bellinghoven bereits Tradition. Besonderes Interesse finden dabei Blumenmarkt und Werkstattverkauf, die jedes Jahr hunderte von Interessenten aus dem nahen und weiten Umfeld anziehen. Aber auch Turmbesteigung, Besichtigung der Werkstätten, Cafeteria oder buntes Programm für Kids verlocken zu einem Samstagstrip an den Niederrhein. Die herrliche Umgebung tut übrigens das Ihre dazu. Herzlich Willkommen am Samstag, 3. Mai 2014, 10-16 Uhr.

7. März 2014
Gleis 51 - Caritas am Bahnhof an den Kar- und Ostertagen geöffnet
Gerade an  Feiertagen sind die Menschen nicht gerne allein. Kontakt- und Beratungsstelle für psychisch Erkrankte (KOBS, Mülheimer Straße 202) sowie Gleis 51 (Mülheimer Straße 111) stehen an den Kar- und Feiertagen wechselweise für Gäste offen. Die Zeiten im einzelnen:
Gründonnerstag
13 - 17 Uhr: Mittagstisch / Kaffee im Gleis 51
16 - 19 Uhr: vorösterliche Zusammenkunft in der KOBS
Karfreitag, Karsamstag, Ostersonntag/-montag
11 - 14 Uhr: Mittagstisch / Kaffee im Gleis 51
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Caritas-Einrichtungen freuen sich über Ihren Besuch.

26. Februar
Schulhefte zum Nulltarif
Was haben industrielle Automatisierungssysteme und soziale Arbeit gemeinsam? Auf den ersten Blick nichts. Aber Egbert Bregar, Geschäftsführer der „Bregar Systemtechnik“ aus Königshardt, wollte hier im wahrsten Sinne des Wortes eine Verbindung herstellen. Im Rahmen der Düsseldorfer Druck- und Papiermesse hatte er eine von seiner Firma entwickelte Steuerung für eine Buchbindemaschine vorgestellt und dabei zu Demonstrationszwecken rund 2.000 Schul- und Malhefte produzieren lassen. Und die wollte er nach der Messe einem sozialen Zweck zuführen. Auf der Suche nach einem geeigneten Partner stieß er auf die Oberhausener Caritas, die sich natürlich über das Angebot freute. Und so übergab der rührige Unternehmer jetzt gemeinsam mit seiner Mitarbeiterin Kathrin Martens die Hefte an Guido Ernek, Bereichsleiter „Familie, Bildung & Beratung“ und den Teamleiter des dort angesiedelten Schulbereiches, Stephan Lensing. „Das ist eine ganz tolle Idee und eine bemerkenswerte Unterstützung“, bedankten sich beide für die auch äußerlich liebevoll gestalteten Hefte, die jetzt Oberhausener Kindern insbesondere aus sozial benachteiligten Familien zugute kommen.   

13. Februar
2.100 Euro für soziale Einrichtungen in Osterfeld
Strahlende Gesichter im Caritas-Bistro-Jederman am Osterfelder Markt. Der Vorsitzende der dortigen Werbegemeinschaft, Hans-Georg Gosda, überreichte den Erlös aus dem Benefizessen im Dezember an drei Organisationen, die sich zum Teil seit Jahren im Stadtteil engagieren. Jeweils 600 Euro gingen an Bernd Böcker vom Hospiz St. Vinzenz Palotti, an Michaela Leyendecker für ihre Arbeit mit dem Mädchenmobil "Flotte Lotte" und an Josef Stemper von der "Tafel", die seit Jahren einen Ausgabepunkt an der Tackenberger Schul- und Sozialkirche St. Jakobus hat. Damit jedoch nicht genug: Oliver Mebus, Vorstandsmitglied der Oberhausener Stadtsparkasse und ebenfalls Teilnehmer am Benefizessen, erhöhte den Spendenbeitrag für die Organisationen nochmals um je 100 Euro. Wie wichtig die Arbeit der zum größten Teil ehrenamtlich geleisteten und auf Spenden angewiesenen Dienste ist, wurde im anschließenden Gespräch deutlich. Für einen angemessenen Rahmen sorgte einmal wieder Sandra Arslan mit ihrem Bistro-Team, das die Gäste liebevoll bewirtete. Feste Zusage des WEGO-Vorsitzenden zum Schluss: auch 2014 wird es das vor drei Jahren vom verstorbenen Bezirksbürgermeister Karl-Heinz Pflugbeil initiierte Benefizessen  wieder in Zusmmenarbeit mit dem "Jederman" geben.

28. Januar
Katastrophenopfer auf den Philippinen nicht aus dem Blick verlieren. Gemeinderat St. Antonius unterstützt Caritas International
Die stolze Summe von 2069 Euro konnte jetzt der Gemeinderat St. Antonious (Alstaden) der weltweit agierenden Hilfsorganisation „Caritas International“ überreichen. Das Geld stammt aus dem Erlös des traditionellen Advents-Basars der Gemeinde und ist für die Opfer der furchtbaren Wirbelsturm-Katastrophe auf den Philippinen bestimmt. „Wir wollen ein Zeichen der Solidarität setzen für die Ärmsten der Armen - gerade jetzt, wo diese Katastrophe aus dem Blickfeld der Medien geraten ist“, begründet Vorstandsmitglied Peter Alferding das Engagement der Alstadener Gemeinde. Die Not vor Ort sei weiterhin riesengroß und die Bevölkerung auf nachhaltige Unterstützung angewiesen. Das bestätigte Reinhard Messing vom hiesigen Caritasverband, der im Namen von Caritas International (Freiburg) die Spende entgegennahm: „Noch immer sind Menschen obdachlos, fehlt es an Infrastruktur und an individuellen Hilfen – gerade in entlegenen Regionen, die nicht so im Blick sind“. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Caritas vor Ort könne  man zudem sicherstellen, dass Spenden zielgenau dort eingesetzt würden, wo sie am dringendsten benötigt werden. Für das Engagement in St. Antonius sei man auch deshalb so dankbar, weil es neben der konkreten Spende an die schwere, aber in breiten Teilen vergessene Katastrophe erinnere.

27. Januar
Caritas-Zentrum Sterkrade zieht um

Auf Hochtouren laufen derzeit die Arbeiten zur Fertigstellung der neuen Räumlichkeiten für das Sterkrader Caritas-Zentrum, das seinen bisherigen Standort am Kleinen Markt verlässt und ab 5. Februar in der Bahnhofstraße 62 (Zugang Steinbrinkstraße) zu finden ist. Allgemeine Sozialberatung, Schuldner- und Insolvenzberatung sowie das Büro der Außenwohngruppen des Wilhelm-Knappmann-Hauses stehen dann in der 2. Etage (Aufzug) des dortigen Ärztehauses den Bürgerinnen und Bürgern offen. Telefonisch ist das Zentrum weiterhin unter 9404-30 zu erreichen.    

20. Januar
Schuldner- und Insolvenzberatung stark angefragt
Im Caritas-Zentrum Sterkrade geben sich Ratsuchende die Klinke in die Hand. Neben der Allgemeinen Sozialberatung besonders gefragt: Dagmar Kampmann von der verbandlichen Schuldner- und Insolvenzberatung. "Eigentlich müsste der Tag 48 Stunden haben", stellt die Fachfrau fest - denn beraterische Hilfen seien im Rahmen der gesetzlich geregelten Privatinsolvenz zwingend erforderlich und würden von den Betroffenen auch gerne angenommen. Mehr zum Thema im Bericht der lokalen NRZ (Marcel Sroka).