Caritas Oberhausen

Jahrgang 2013

19. Dezember
Beitragsrückstände-Gesetz
Schuldenerlass von Krankenversicherungsbeiträgen nur noch bis Ende des Jahres möglich. Caritas bietet Beratung an.

Wer bisher nicht bei einer Krankenversicherung gemeldet war, hat Schulden bei der Krankenkasse angesammelt. Hintergrund ist die seit 2007 eingeführte Pflicht, sich bei einer Krankenkasse zu versichern. Dies bedeutet die Zahlung monatlicher Beiträge, auch wenn keine Leistungen der Krankenkasse in Anspruch genommen werden. Menschen, die sich bisher nicht bei einer Krankenkasse gemeldet haben und somit auch keine Beiträge gezahlt haben, können noch bis Ende des Jahres einen Schuldenerlass beantragen. Dazu müssen die Betroffenen einen formlosen Antrag bei der Krankenkasse stellen, bei der sie zuletzt versichert waren. Die Anträge müssen bis zum 31. Dezember 2013 eingehen. Ab 2014 werden die Beitragsschulden nicht mehr erlassen, sondern nur noch ermäßigt. Betroffene können bei der Schuldner- und Insolvenzberatung der Caritas kostenlos prüfen lassen, ob sie unter die Regelung fallen. Kontakt: Caritas-Zentrum Sterkrade, Kantstraße 17 (Kleiner Markt), Telefon 94 04 30.

Foto: Caritasverband Oberhausen e. V.

9. Dezember
Wortgottesdienst im Weihnachtswald zur Jahreskampagne
Familie schaffen wir nur gemeinsam
Gut besucht war der Mitarbeiter-Gottesdienst am 9. Dezember 2013 im Oberhausener Weihnachtswald. An dem eher ungewöhnlichen Ort stand die Familie thematisch im Mittelpunkt – quasi als Abschluss der Jahreskampagne 2013, die in Oberhausen mit einer Vielzahl von öffentlichkeitswirksamen Aktionen ab Mitte des Jahres gelaufen war. Nach dem bistumsweiten Kampagnentag im Rheinischen Industrie-museum standen auch beim von Stadtdechant Dr. Peter Fabritz gefeierten Wortgottesdienst Gedanken und Bitten zur Familie im Mittelpunkt. Einen Auszug finden Sie hier.
In einem Interview machte Guido Ernek darüber hinaus auf die vielfältigen Sorgen und Probleme von Familien in Ballungsräumen aufmerksam und skizzierte konkrete Hilfen sowie familienpolitische Forderungen der Caritas. Musikalisch umrahmt wurde der Wortgottesdienst von den „Heulern“, der Musikgruppe der KOBS, die im Anschluss mit ihren modernen Adventliedern noch für jede Menge guter Laune auf dem Altmarkt sorgten. Und dort hatten es sich die Mitarbeitenden – darunter auch viele Ehrenamtliche – bereits bei Lebkuchen, Glühwein, Kakao oder alkoholfreiem Punsch so richtig gemütlich gemacht.
Ein schöner Ausklang der Jahreskampagne!

6. Dezember
Nikolaus läßt Kinderaugen strahlen
Caritas feiert mit Pflegekindern und Eltern

In diesen Tagen hat der „heilige Mann“ alias Bischof St. Nikolaus alle Hände voll zu tun. Das konnte den besonders bei Kindern beliebten Wohltäter aber nicht davon abhalten, mal wieder im Gemeindezentrum Liebfrauen vorbeizuschauen und dort rund 140 Pflegekinder zu beschenken. Die hatte der Pflegekinder-dienst der Caritas gemeinsam mit 130 Pflegeeltern eingeladen, einen adventlichen Nachmittag bei Plätzchen, Kaffee oder  Kakao und einem kleinen Bühnenprogramm zu verbringen. Zunächst dankte Reinhard Messing im Namen des Caritas-Vorstandes allen Eltern für deren wichtige Aufgabe, die sie mit der Aufnahme eines Pflegekindes übernehmen: „Sie bieten Kindern ein geschütztes Zuhause und eine neue, tragfähige  Perspektive.“ Der adventliche Nachmittag sei dabei eine der Gelegenheiten im Jahr, mit denen man auch ein Stückchen „Danke“ sagen wolle. Danach kamen die Kinder zu ihrem Recht, die schon ungeduldig auf die „Struwelköpfe“ mit ihrem Theaterstück „Das hässliche Entlein“ warteten. Waren da noch Ruhe und  Aufmerksamkeit gefragt, brachen beim Auftritt von Musikus Olaf Wiesten und seinen Mitmach-Liedern alle Dämme. Da wurde im Rhythmus geklatscht, gesungen und gelacht. Hit Nr. 1 war einmal mehr „In der Weihnachtsbäckerei“. Die Kids kannten fast jede Strophe - und zumindest beim Refrain bebte das ganze Gemeindezentrum. Als sich dann Bischof Nikolaus ankündigte, musste der den Saal erst mal wieder zur Ruhe bringen, was ihm wegen der gut gefüllten Nikolaustaschen auch nicht schwerfiel. Und so erfüllte der „heilige Mann“ schlussendlich so manchen Wunsch und ließ die Kinderaugen strahlen. Übrigens: auch die Caritas hat einen Wunsch. Der im Auftrag der Stadt Oberhausen tätige Pflegekinderdienst sucht weitere Personen und Familien, die an der Übernahme dieser wichtigen Aufgabe interessiert sind. Informationen hierzu gibt es im Caritas-Zentrum Oberhausen unter Telefon 9404-40.    

6. Dezember
Café Carl öffnet seine Pforten
Mit einer kleinen Feierstunde wurde heute im Carl-Sonnenschein-Haus das hausinterne "Café Carl" eingeweiht. Geplant und gestaltet von Bewohnerinnen und Bewohnern der Caritas-Einrichtung an der Bebelstraße, wird es ab sofort auch von ihnen betrieben. Zur Einweihung gab es gleich ein passendes Geschenk aus der Nachbarschaft: das Alstadener QUILT-Werk überreichte einen selbst gefertigten Wandschmuck.

29. November
Wunschbaum-Aktionen lassen Kinderaugen strahlen
Wieder einmal stellen sich Unternehmen in den Dienst an der guten Sache und verhelfen Kindern aus benachteiligten Familien zu einem schönen Weihnachtsgeschenk. Mit im Boot: die AOK mit ihren Zweigstellen in Oberhausen und Sterkrade, das CentrO., die NRZ und das Modehaus Adler. Auf diesem Weg können auch in diesem Jahr wieder rund 500 Kinder beschenkt werden, die durch die sozialen Dienste der Caritas begleitet und gefördert werden. Durch die direkten Kontakte zu den entsprechenden Familien wird sichergestellt, dass alle Präsente auch dort ankommen, wo sie wirklich benötigt werden. Gleichzeitig wirbt die Caritas für ihren Hilfsfonds "Kinder im Blick - ich mach mit", der auch unterjährig konkrete Hilfen für Oberhausener Kinder bereithält.

Kinder im Blick - ich mach mit
Stadtsparkasse Oberhausen
BLZ 365 500 00
KTO 135 319

12. November
„Alte Oberhausener Karnevalsgesellschaft“ (AOK) unterstützt Caritas-Kinderhilfe
Tolle Aktion der AOK: mit einem Verkaufsstand im Oberhausener Weihnachtswald und dem dortigen Verkauf selbst hergestellter Produkte unterstützt der traditionsreiche Karnevalsverein den Kinderhilfsfonds „Kinder im Blick – ich mach mit“. Organisatorin Marlies Balke und ihr Team werden vom 6. bis 10. Dezember auf dem Weihnachtsmarkt stehen und auf gute Verkaufserlöse hoffen. Denn die gehen in voller Höhe an den Caritas-Fonds, der Sozial benachteiligte Kinder in Oberhausen unterstützt. Die Caritas freut sich über das tolle Engagement und dankt schon heute auch im Namen der vielen Oberhausener Kinder, denen konkret geholfen werden kann.

12. November
Gut besuchte „Novemberlichter“ am Franziskus-Haus
Zum dritten Mal fand vom 8. bis 10. November der große Caritas-Handwerkermarkt statt. Im Parkgelände des Franziskus-Hauses präsentierten die Einrichtungen des Verbandes selbst hergestellte Produkte von Holzschnitzereien über Taschen, Schmuck oder Kerzen bis hin zu wertigen Kugelschreibern. Hier konnten die zahlreichen Besucher den Handwerkern beim Drechseln sogar über die Schulter schauen. Umlagert waren auch die kulinarischen Stände, die für jeden Geschmack etwas auf der Karte hatten. Höhepunkt waren daneben sicherlich Illumination des Geländes bei Anbruch der Dunkelheit. Hunderte Lichter und zahlreiche offenen Feuerstellen schafften da eine ganz besondere Atmosphäre. Für Stimmung und gute Laune sorgte auch die „Caritas-Allstar-Band“, die mit ihren Coverversionen das Veranstaltungszelt zum Brodeln brachte. Selbst das typische Novemberwetter mit dem einen oder anderen Regenguss konnte da der guten Stimmung keinen Abbruch tun.

29. Oktober 2013
Herz-Jesu unterstützt „Gleis 51“
Zum wiederholten Mal unterstützen Förderverein und Gemeinderat der katholischen Kirchengemeinde Herz-Jesu (Altmarkt) die Arbeit von „Gleis 51 – Caritas am Bahnhof“. Die niederschwellige Anlaufstelle an der Mülheimer Straße steht an sieben Tagen der Woche Menschen offen, die beispielsweise einsam oder psychisch krank sind. Neben Möglichkeiten zum Gespräch wird in dem Kontaktcafé auch ein kleiner Mittagsimbiss angeboten. Gemeinderatsvorsitzender Christian Weber sowie Margret und Klaus Frericks vom Förderverein informierten sich jetzt vor Ort über aktuelle Entwicklungen im „Gleis 51“. Gleichzeitig übergaben sie Caritas-Mitarbeiter Gino Dresen eine Spende in Höhe von 500 Euro für die sozialen Aufgaben des Caritas-Dienstes, der ohne öffentliche Förderung auskommen muss und allein über Kirchensteuermittel sowie Spenden finanziert wird.

 

23. Oktober 2013
„Nacht der offenen Kirchen“ war gut besucht
Die Schul- und Sozialkirche St. Jakobus (Tackenberg) war am 18. Oktober ein Standort im Rahmen der „Nacht der offenen Kirchen“, zu der der "Arbeitskreis christlicher Kirchen eingeladen hatte. Förderverein, Kirchengemeinde St. Franziskus, türkische Gemeinde Tackenberg und Caritas boten insbesondere Besucherinnen und Besuchern ohne finanzielle Möglichkeiten ein umfassendes Wellnessprogramm für Körper und Seele – und das kostenlos. Im Angebot: Haarstyling und Make-Up, Nagelmodellage, Portaitfotos, Secondhand-Kleidermarkt sowie ein mobiler Sehtest. Zudem gab es bis 21 Uhr eine begleitende Kinderbetreuung. Jeweils zur vollen Stunde bestand die Möglichkeit zu Meditation und Gebet. Für das leibliche Wohl sorgten Currywurst, Kartoffelsalat & Co. solange der Vorrat reichte. Insgesamt gut 100 Besucherinnen und Besucher nahmen die Angebote in Anspruch, auch die geistlichen Impulse waren gut frequentiert. Aus diesem Grund sollen weitere vergleichbare Angebote in der Schul- und Sozialkirche folgen.

 

20. September 2013
Engagiert und menschennah
„Not sehen und handeln“ - das ist das Motto der Pfarrcaritaskonferenz St. Clemens, die sich mit insgesamt neun Gemeindecaritasgruppen und rund zweihundert Ehrenamtlichen für Menschen im Norden der Stadt einsetzt. Im Fokus stehen dabei vor allem sozial benachteiligte Familien sowie alte und kranke Menschen. Aber auch die zweimal jährliche Haussammlung ist eine wichtige Aufgabe, bei der die Ehrenamtlichen immer wieder auf soziale Not und Isolation treffen. Sechzehn von ihnen wurden jetzt in der Kirchengemeinde Liebfrauen für ihre langjährige Tätigkeit ausgezeichnet. Nach einem Gottesdienst mit Pastor Jan Arun Mathur (geistlicher Begleiter der Pfarrcaritaskonferenz St. Clemens) ging es ins benachbarte Gemeindeheim. Dort machte Caritas-Vorstandsmitglied Reinhard Messing deutlich, dass das Ehrenamt eine ganz eigenständige Bedeutung und keine Ersatzfunktion habe: „Die Hilfe von Mensch zu Mensch, im direkten Umfeld einer Gemeinde und ohne Rücksicht auf sozialen Status, Nationalität oder Religionszu-gehörigkeit, ist unverzichtbar.“ Durch die vorbildhafte Zusammenarbeit mit der hauptamtlichen Caritas könne man zudem ein breit gefächertes Netz von Hilfen zur Verfügung stellen. Gemeinsam mit Sabine Köther (Caritas & Gemeinde), den Pastoren Gosselke und Mathur sowie Koordinatorin Anette Brautmeier (St. Johann Holten) galt der Dank an diesem Tage natürlich in erster Linie den für ihr langes Engagement Ausgezeichneten: Elfriede Barchanski, Gisela Nottenkämper, Michaela Lütjes, Margret Spies (10 Jahre, Urkunde), Inge Schulz, Marianne Barthel, Hildegard Gangfuss, Elisabeth Winters, Annama Schmitz, Josefine Pelikan (20 Jahre, Elisabeth-Plakette), Agnes Kothe, Wilma Effenberger, Irmgard Freymuth, Sieglinde Bär und Ursula Molsbeck (30 Jahre, Ehrenzeichen in Silber). Mathilde Buschmann aus der Gemeindecaritas Liebfrauen erhielt das Ehrenzeichen des Deutschen Caritasverbandes in Gold für ihr 40jähriges Engagement.

 

17. September 2013
Gegen den Wegfall der Schulsozialarbeit
Die Bundesregierung lehnt nach zwei Jahren eine weitere Förderung der Schulsozialarbeit aus Mitteln des Bildungs- und Teilhabe-Paketes ab und überträgt die Verantwortung auf die Länder und Kommunen. In Oberhausen fallen damit zwanzig Sozialarbeiterstellen weg. Dies hätte fatale Folgen für Schülerinnen und Schüler, für Eltern und Schulen. Dieser wichtige Förderbereich und die in zwei Jahren guter Zusammenarbeit erzielten Erfolge dürfen nicht im politischen Gerangel um Zuständigkeiten zerrieben werden. Wir fordern daher die uneingeschränkte Weiterführung der Schulsozialarbeit in unserer Stadt im Sinne einer zukunftsorientierten Förderung unserer Kinder und Jugendlichen, so wie es der Gesetzgeber als Ziel formuliert hat.

Werner Groß-Mühlenbruch                                Guido Ernek
Caritasdirektor, Vorstandsprecher                          Leiter „Familie & Schule“

14. September 2013
"Famiie schaffen wir nur gemeinsam" - Politik trifft auf Realität
Kampagnentag der Caritas im Rheinischen Industriemuseum

Mit den Sorgen, Fragen und Positionen von Familien sahen sich Politiker der verschiedenen Parteien konfrontiert, die auf Einladung von Bistumscaritas sowie der Ortsverbände Oberhausen und Mülheim zu einem Frühstück mit 120 kleinen und großen Gästen ins Rheinische Industriemuseum gekommen waren. Unter Moderation von Susanne Wieseler (WDR-Fernsehen) ging es um Themen wie Betreuungsgeld, Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder Inklusion. Schnell wurde deutlich, wo der Schuh drückt. Bärbel Höhn (Bündnis 90 / Die Grünen), Dirk Vöpel (SPD), Marie-Luise Dött (CDU), Dr. Dorothea Dresenkamp (FDP), Niema Movassat (Die Linke) und Andreas Ronig (Piraten) hatten hier Gelegenheit, sich hautnah mit den realen Lebensituation von Familien auseinanderzusetzen. "Ich habe heute hier viel Neues gelernt und erfahren, das ich mitnehmen werde," fasste beispielsweise Bundestagsmitglied Bärbel Höhn den Vormittag zusammen. Jede Menge Spaß hatten Kinder und Eltern mit dem anschießenden Programm: Familiengerechte Spiele, Kurzfilme im Walzenlagerkino oder Bewegungsspiele mit demk Team vom "Dicken Brummer" fanden ebenso großen Anklang wie der Auftritt des OGS-Chors aus Mülheim, der Lieder aus seiner aktuellen CD präsentierte. Sieger des Heckmeck-Turniers wurde übrigens der 14jährige Leon, der von Diözesancaritasdirektor Andreas Meiwes die Siegerurkunde erhielt und nun an der Wetmeisterschaft 2014 in München teilnehmen darf. Und um das zu ermöglichen, sponsert die Caritas die Reisekosten mit einem Betrag von 200 Euro. 

11. September 2013
Gewinnbringende Erkenntnisse und Einblicke
Werkwoche 2013 für Ehrenamtliche in Freiburg / Breisgau
35 Ehrenamtliche aus den Gemeindecaritasgruppen nehmen an der traditionellen Arbeitswoche teil, die derzeit in Freiburg stattfindet. In diesem Jahr steht insbesondere die Arbeit des Deutschen Caritasverbandes sowie von Caritas International im Blickpunkt. Eine Exkursion führte die Teilnehmer nach Heitersheim und damit rund 23 Kilometer vor die Tore Freiburgs. Dort betreibt die lokale Caritas auf dem Gelände einer römischen Ausgrabungsstätte (Villa Urbana) mit dem Café Artis ein inklusives Café sowie die Franz-Köberle-Kunstakademie, die im Kreativbereich Menschen mit und ohne Beeinträchtigung zusammenführt. Zum Gesamtprojekt gehört darüber hinaus eine Werkstatt für Menschne mit Behinderung, die im benachbarten Malteserschloss untergebracht ist. Mit einer Kurzinformation über die stark mit der pastoralen Ebene vernetzten Ehrenamtlichenarbeit schloss die Exkursion ab. Zwischenfazit der Teilnehmer: spannende Projekte,  interessante Einsichten und inhaltliche Anrfegungen aus und für die Arbeit der Caritas.

26. August 2013
Fünf Jahre Notinseln in Oberhausen
2008 auf Initiative der Osterfelder Polizei entstanden, hat sich das Notinsel-Projekt zwischenzeitlich rasant entwickelt. Waren es in den ersten Monaten ausschließlich Geschäfte und Einrichtungen in Osterfeld, die Kindern Schutz vor möglicher Bedrohung bieten wollten, so mehrten sich in der Folgezeit auch Anfragen aus anderen Stadtteilen. Mittlerweile gibt es 228 Notinseln im gesamten Stadtgebiet. Mit den Fahrzeugen der OGM verfügt Oberhausen darüber hinaus über mobile Standorte. Neben der konkreten Hilfe, die die Notinseln bieten, geht es auch um ein gesellschaftliche Signal. Mit dem gut sichtbaren Notinsel-Logo wird unmißverständlich klar macht: wir haben ein Auge auf Kinder und ächten jede Form der Bedrohung.
"Notinseln geben Kindern Schutz" - Bericht in der WAZ/NRZ vom 24. August 2013

22. August 2013
Falsche Rechnungen bei Privatinsolvenz
Auf eine aktuell grassierende Betrugsmasche macht die Caritas aufmerksam. Betroffen sind verschuldete Personen, die sich im Insolvenzverfahren befinden. Viele von ihnen erhalten derzeit Gebührenbescheide, die angeblich von einem Kasseler Regis-tergericht versendet werden und zur Zahlung von 79,- Euro an eine Justizzahlstelle innerhalb einer Woche verpflichten. „Diese Bescheide werden von Kriminellen in betrügerischer Absicht versendet und verunsichern die Betroffenen“, so Dagmar Kampmann von der Schuldner- und Insolvenzberatung der Caritas. Ein von ihr beratener Schuldner hatte einen entsprechenden Bescheid erhalten und sich glücklicherweise an sie gewendet. Die Fachfrau bittet Betroffene, sich bei vergleichbaren Schreiben vorsorglich an die Beratungsstelle zu wenden.
Kontakt: Dagmar Kampmann, Caritas-Zentrum Sterkrade, Kantstraße 17, 46145 Oberhausen, Telefon 9404-322.

22. August 2013
Förderverein sucht weitere Mitglieder
Seit vielen Jahren leistet der Förderverein am "Regenbogenland" eine unverzichtbare Aufgabe. Dabei hat er sich insbesondere die Förderung von Maßnahmen für Kinder mit Behinderung / Entwicklungsverzögerung auf die Fahne geschrieben. So manche Maßnahme, die ansonsten wegen fehlender Finazierungsmöglichkeiten nicht hätte umgesetzt werden können, wurde so dank der Hilfe des ehrenamtlichen Vereins doch noch realisiert. Gleichzeitig will der Förderverein mit seiner Arbeit zur Umsetzung des Inklusionsgedankens beitragen, in dem er das Miteinander von Kindern mit und ohne Beeinträchtigung bereits im frühkindlichen Alter fördert. Wer die Arbeit unterstützen möchte, findet hier weitere Informationen.

14. August 2013
Zwanzig Stellen im Freiwilligendienst besetzt
Trotz Stellenausbau übersteigt Zahl der Anfragen das Angebot

Bundesfreiwilligendienst (BFD) und Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) haben sich bei der Oberhausener Caritas als "Renner" erwiesen. Alle Stellen sind bis August 2014 besetzt, und das trotz aktueller Aufstockung des Kontingents von 17 auf 20 Stellen. Die Zahl tatsächlich anfragender junger Menschen liegt aber etwa doppelt so hoch. Zu der hohen Zahl konkreter Anfragen kommt die Tatsache, dass einige Freiwillige ihren Dienst verlängern, was problemlos bis zu 6 Monaten möglich ist. Hierdurch ergibt sich dann für BewerberInnen allerdings auch unterjährig die Möglichkeit, eine Stelle zu bekommen. Ansonsten starten die Dienste im August / September. Die Caritas freut sich über die große Resonanz und das gute Echo bei den jungen Erwachsenen, die in den verschiedenen Diensten und Einrichtungen eine ergänzende, aber auch wichtige Funktion übernehmen.

 

13. August 2013
Und der der Gewinner ist.......
Auszubildender aus Schloss Bellinghoven gewinnt ersten Preis

Martin Spindler strahlt über das ganze Gesicht. Nicht nur, dass er seine Ausbildung zum Schreiner als Jahrgangsbester vor der Handwerkskammer abschließen konnte. Jetzt gewann er auch noch den ersten Preis beim Wettbewerb "Die gute Form" im Kreis Kleve. Sein Gesellenstück, ein außergwöhnliches Sideboard mit LED-Beleuchtung, sorgte bei den Juroren geradezu für helle Begeisterung. Mit Recht ist der seit Jahren in Bellinghoven lebende junge Mann stolz auf seine Leistung. Aber auch Christian Seidel, Schreinermeister und mit seinem Team verantwortlich für die Ausbildung im Bereich Schreinerei, freut sich gemeinsam mit Einrichtungsleiter Andreas Klein-Reesink über die tolle Leistung des frisch gebackenen Gesellen: "Hier zeigt sich einmal mehr die hohe Qualität unserer Ausbildungsgänge und die Sinnhaftigkeit der Verzahnung zwischen Wohnen und Arbeiten." Neben der Schreinerei werden in Bellinghoven Ausbildungsgänge in den Bereichen Schlosserei, Garten- und Zierpflanzenbau / Garten- und Landschaftsbau, Hauswirtschaft sowie Maler- und Lackiererei angeboten.

 

24. Juli 2013
Familie schaffen wir nur gemeinsam

Im Mittelpunkt der aktuellen Caritas-Jahreskampagne steht die Familie. Sie ist das Fundament jedweder gesellschaftlichen Weiterentwicklung und positives Lernfeld für nachwachsende Generationen. Das belegt nicht zuletzt die Shell-Studie 2010. Demnach wünschen sich rund 69 % der 12- bis 25Jährigen für ihr späteres Leben eine Familie. Sogar 90 % der Befragten beschreiben die eigenen familiären Erfahrungen als positiv. Also gilt Familie auch heute noch als erstrebenswertes Lebensmodell. Allerdings stellen wir fest, dass sich die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für Familien trotz durchaus erkennbarer politischer Bemühungen sukzessive verschlechtert haben. Dies lässt sich unter anderem an entsprechend gestiegenen Beratungsanfragen in unseren Diensten und Einrichtungen ablesen. Die Hintergrundsituationen gleichen sich vielfach. Oft sind es materielle Schieflagen, die aus prekären Beschäftigungsverhältnissen oder Arbeitslosigkeit resultieren. Oder aber Partnerkonflikte und Erziehungsprobleme, bei denen Betroffene unsere Beratung suchen. Die hohe Zahl gescheiterter Ehen (bundesweit kommt eine Scheidung auf zwei Eheschließungen) ist hier ebenfalls ein Symptom für die immense innere und äußere Belastung, unter der viele Betroffene stehen. Gleichwohl ist und bleibt die Familie unverzichtbare Keimzelle unserer Gesellschaft. Zu ihr gibt es keine Alternative. Damit aber Familien ihre wichtige Aufgabe angemessen wahrnehmen können, müssen nochmals verbesserte Rahmenbedingungen geschaffen werden – vor allem in der Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Sozialpolitik. Neben der Politik sind aber auch wir gefragt. Unsere Bemühungen müssen darauf ausgerichtet sein, Familien zu begleiten, zu fördern und zu unterstützen – nur in diesem Gleichtakt können wir „Familie gemeinsam schaffen“.   

"Familien unter Druck": NRZ-Serie zum Jahresthema:

16. Juli 2013
Haushaltsjahr 2012 verabschiedet und Vorstand einstimmig entlastet
Am 11. Juli 2013 fand die Caritasratssitzung im Gemeindehaus St. Marien Rothebusch statt. Unter Vorsitz von Diplom-Ökonomin Marie-Luise Notthoff nahm das Gremium den Bericht von Wirtschaftsprüfer Dr. Gerhard Maus (Confidaris AG, Osnabrück) entgegen, der ein positives Gesamtbild der wirtschaftlichen Verhältnisse zeichnete.

Den kompletten Zeitungsartikel als pdf-Download.

1. Juli 2013
Verdeckte Armut - Caritas fordert ehrliche Diskussion zur Regelsatzhöhe
Die offizielle Positionierung des Deutschen Caritasverbandes als pdf-Download.

18. Juni 2013
Resolution des Stadtrates zur Schulsozialarbeit
Stellungnahme des Caritasverbandes Oberhausen
Der Caritasverband Oberhausen unterstützt nachdrücklich die von der Ratsmehrheit verabschiedete Resolution zur Weiterfinanzierung der  Schulsozialarbeit durch den Bund über das Jahr 2013 hinaus. Die Einstellung des für Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrer gleicher-maßen hilfreichen Angebotes käme einer Bankrotterklärung gleich: Mittlerweile erzielte Teilerfolge würden zunichte gemacht, gelungene Vernetzungsarbeit zurückgefahren und Hilfebezüge gekappt. Am Ende gäbe es nur Verlierer und keine alternative Perspektive. Mehr noch: die bisher investierten Millionen wären ohne Nachhaltigkeit verpufft und damit das Ziel echter Teilhabe in weite Ferne gerückt. Wir begrüßen daher den politischen Vorstoß des Rates und würden uns wünschen, dass sich alle Parteien für einen Erhalt der Schulsozialarbeit einsetzen würden. Das Bildungs- und Teilhabegesetz bietet dazu alle Möglichkeiten. In keinem Fall darf dieses sozialpolitische Anliegen im Zuständigkeitsgerangel zwischen Bund und Land aufgerieben werden. Das wäre angesichts der vielen Betroffenen – unter ihnen die um ihre Arbeitsplätze bangenden Schulsozialarbeiter – nicht hinnehmbar.

Werner Groß-Mühlenbruch
Vorstandssprecher/ Caritasdirektor 

10. Juni 2013
Ein Regenbogen in Rothebusch
Caritas-Kindergarten offiziell eingeweiht
Ein bisschen versteckt liegt er noch – der neue Kindergarten der Caritas im Osterfelder Bezirk Rothebusch. Aber mit Hilfe bunter Luftballons fanden die zahlreichen Besucher dann doch den Weg zur Einweihung – immer am im Umbau befindlichen ehemaligen Waisenhaus vorbei auf das großzügige Außengelände der neuen Einrichtung. Und die ist mit ihren hell und freundlich gestalteten Räumen ein echtes Schmuckstück geworden. Kein Wunder also, dass die zur Verfügung stehenden Plätze bereits nach kurzer Zeit vergeben waren und mittlerweile eine Warteliste existiert. Innerhalb von nur fünf Monaten hatte der Osterfelder Investor Heinz Reimann den Bau realisiert, der mit Photovoltaikanlage und Wärmepumpe ausgestattet ist. Das Thema „Energie & Natur“ steht deshalb auch im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit. An einer kindgerechten „Energie-Uhr“ können die Kinder ablesen, wie viel Strom das Regenbogenland produziert. Das Rothebuscher Wäldchen und der nahe Revierpark bieten weitere Möglichkeiten, Kinder mit ihrer Umwelt vertraut zu machen und an einen schonenden Umgang mit ihr heranzuführen. Kinder und Eltern fühlen sich in ihrem „Regenbogenland“ sichtlich wohl. Das merkte man an der familiären Stimmung während des Einweihungsfestes, an dessen Vorbereitung sich die Eltern mit einem internationalen Büffet beteiligt hatten. Caritasdirektor Werner Groß-Mühlenbruch dankte Heinz Reimann für die gute Zusammenarbeit und den Eltern für das Vertrauen, was diese in die Caritas als Träger der neuen Einrichtung setzen. Kristina Meinerz, Leiterin des Regenbogenlandes, skizzierte das Konzept, der Einrichtung, die an drei Standorten in Oberhausen Kinder mit und ohne Beeinträchtigung fördert. Neben jeder Menge Spiel und Spaß gab es dann auch noch eine tolle Nachricht für den Förderverein der Einrichtung: 4.000 Euro spendeten die Osterfelder Oldtimer-Freunde für die Anschaffung von Lern- und Spielmaterial.

13. Mai
Claudia e. V. stellt sich in der Stadtsparkasse vor
Mit einer Ausstellung selbst hergestellter hochwertiger Produkte informiert der Förderverein „Claudia e. V.“ über seine Aufgaben. Mit dem Verkaufserlös und aus Spenden unterstützt der Verein die Arbeit der Kontakt- und Beratungsstelle der Caritas für psychisch erkrankte Menschen. Die  bestehenden Angebote sollen so aufrechterhalten und zeitnahe Beratungsangebote sichergestellt werden. Gleichzeitig will der Verein zusätzliche Hilfen zur Tagesstruktur ermöglichen und neue Betreuungs- und Wohnformen fördern. Darüber hinaus soll die gesellschaftliche Teilhabe psychisch erkrankter Menschen durch Freizeiten, Ausflüge sowie Kreativ- und Kulturangebote ermöglicht werden. Eine bessere Integration psychisch Erkrankter in die Gesellschaft. Zu sehen ist die Informationsausstellung vom 13. bis 25. Mai 2013 in den Räumen der Stadtsparkasssenfiliale am Sterkrader Tor.

11. Mai 2013
Tag der offenen Tür in Schloss Bellinghoven

Besuchermagnet war wieder einmal der traditionelle Blumenverkauf. Doch der Tag der offenen Tür hat sich mittlerweile zu einem richtigen Familientag entwickelt. So wurde das Fussballtunier der F-Jugend am Schloss Bellinghoven ausgetragen und beim freien Bogenschießen konnte jeder sein Können testen. Natürlich wurde auch für das leibliche Wohl gesogrt. Trotz des durchwachsenen Wetters war die Resonanz sehr gut. Vielleicht lag das auch an der neu sanierten Fassade, in der sich das Schloss präsentierte.

Wir freuen uns, dass die lokale Presse über unsere Veranstaltung berichtet:
Lokalkompass Emmerich - Schubkarren waren sehr gefragt
Rheinische Post - Neue Ideen kommen gut an

10. Mai
Zehn Jahre Sozialcourage lokal – neue Ausgabe liegt vor
Seit 2003 gibt es die bundesweit publizierte Fachzeitschrift „Sozialcourage“ mit einem optionalen Lokalteil. Gemeinsam mit dem Caritasverband Mannheim war die Caritas Oberhausen seinerzeit der erste Verband, der diese Möglichkeit nutzte. „Sozialcourage lokal“ berichtet über aktuelle Entwicklungen aus der Caritasarbeit und löste das bis dahin produzierte „Caritas-Aktuell“ ab. In Verbindung mit Informationen aus der Bistums- und Bundesebene erhält der Leser ein breites Bild über die Arbeit der Caritas vor Ort, in der Region und in Deutschland. Die nun vorliegende 40. Ausgabe liegt in allen katholischen Kirchengemeinden aus und ist darüber hinaus in den Caritas-Zentren sowie der Geschäftsstelle an der Lothringer Straße 60 kostenlos erhältlich.

5. Mai
Caritas beteiligt sich am Europäischen Protesttag für Menschen mit Behinderung
Mit einer großen Veranstaltung auf dem Friedensplatz zeigte Oberhausen Flagge für Menschen mit Behinderung. Mit am Start: Bistro „Jederman“, Kindertagesstätte „Regenbogenland“ und die „Schatzkiste“ mit ihrer Partnerbörse. Während das Bistro und sein Team hunderte Besucher mit kulinarischen Highlights versorgte, konnte man am Stand der Schatzkiste das Glücksrad drehen oder sich für eine Partnersuche eintragen lassen. Gut frequentiert war auch das Regenbogenland mit seinen Angeboten für die kleine Besucher des Festes, das nicht nur des guten Wetters wegen sehr gut besucht war.

12. April
Die Schildkröte erstrahlt im neuen Glanz
Seit 2000 bietet die Schildkröte an der Dorstener Straße 200 Tagesstruktur für Menschen mit einer psychischen Erkrankung. Über all die Jahre ist das Angebot der Schildkröte ein unverzichtbarer Bestandteil der psychosozialen Versorgungsstruktur in Oberhausen geworden. Um das bestehende Angebot qualitativ für die Zukunft zu sichern und weiter auszubauen, wurde das Raumangebot erweitert. Am 12 April haben Mitarbeiter und Klienten, die an dem Ausbau tatkräftig mitgewirkt haben, mit vielen Besuchern des psychosozialen Netzwerks, die Fertigstellung gefeiert. In Anwesenheit des Vorstandssprechers, Herrn Groß-Mühlenbruch, wurde in Beiträgen auf die Bedeutung des Angebots eingegangen, miteinander Musik gemacht und gesungen. Zurzeit besuchen 14 Klienten die Schildkröte, 2 kommen im Juni dazu. Mit der räumlichen Erweiterung sind für jeden dieser Klienten Beschäftigungsmöglichkeiten deutlich verbessert worden und das Leistungsangebot ergänzt worden. Nun können sie in kleinen Arbeitsgruppen und unterschiedlichen Arbeitsbereichen noch individueller gefördert werden. Über diese positive Entwicklung freuen wir uns sehr.

Das ausführliche Angebot der Schildkröte steht Ihnen hier als PDF-Download zur Verfügung.

 

23. März 2013
Bistro "Jederman" mit renovierter Küche
SPARDA-Bank machte es möglich
Eine Woche hatte das Osterfelder Bistro geschlossen - und schon kursierten Gerüchte um eine mögliche Schließung! Weit gefehlt. Vielmehr wurde die einwöchige Schließungszeit genutzt, um dringend erforderliche Arbeiten in der Küche durchzuführen, die im Kontext der Eröffnung nur minimal ausgestattet werden konnte. Den Anstoß für die Umgestaltung gab eine großzügige Spende der Osterfelder SPARDA-Bank. Endlich konnte ein leistungsfähiger Herd samt Abzugshaube angeschafft werden. Gleichzeitig wurde mit Hilfe des Vermieters der Küchenboden arbeitssicher und rutschfest erneuert. Kein Wunder, dass sich das Küchenteam um Uwe Klein riesig freut, die vielen erleichterten Gäste wieder mit Leckerem aus der neuen Küche zu versorgen.

22. März 2013
Gleis 51 - Caritas am Bahnhof hat auch an den Feiertagen geöffnet

Die niederschwellige Anlaufstelle des Psychosozialen Gesundheitszentrums an der Mülheimer Straße 111 hat auch an den Kar- und Ostertagen geöffnet. Karfreitag bis Ostermontag finden Besucher jeweils in der Zeit von 11 bis 14 Uhr einen Ansprechpartner. Natürlich gibt es wie gewohnt eine kleine Mahlzeit und Getränke. Das an sieben Tagen der Woche geöffnete "Gleis" will damit ein Zeichen für eine soziale Stadt setzen, in der Menschen auch an Wochenenden und Feiertagen eine Anlaufstelle finden können.

25. Februar
Wegweiser zu ehrenamtlichen Hilfen aktualisiert
Der im Rahmen der Werkwoche für Ehrenamtliche 2007 erstellte und im Folgejahr veröffentlichte Wegweiser zu sozialen Diensten der ehrenamtlichen Caritas ist nun in einer zweiten aktualisierten Fassung erschienen. Er bietet einen Überblick über die Bandbreite sozialer Dienste in den katholischen Kirchengemeinden. Ergänzt werden die Informationen um die Dienste und Einrichtungen der verbandlichen Caritas im jeweiligen Pfarr-/Gemeindebezirk sowie ein Schlagwortverzeichnis „Caritas von A-Z“.

22. Februar
Neue Sozialcourage wird verteilt
Die erste Ausgabe 2013 der Caritas-Fachzeitschrift liegt druckfrisch vor und wird derzeit verteilt. Themenschwerpunkt im aktuellen Heft ist die Jahreskampagne „Familie schaffen wir nur gemeinsam“. Im Lokalteil wird dazu passend der Caritas-Bereich „Familie & Schule“ vorgestellt. Hierzu gehört auch ein Spendenaufruf für den Hilfsfonds „Kinder im Blick – ich mach mit“. Entsprechende Überweisungsvordrucke sind dort beigelegt. Interessenten können die Sozialcourage auch unter Telefon 91107-331 bestellen.

21. Februar
Gemeindecaritasgruppen informieren sich über Jahreskampagne 2013
Im Pfarrzentrum St. Johannes Evgl. Trafen sich jetzt rund sechzig ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Oberhausener Gemeindecaritasgruppen, um sich über die Jahreskampagne 2013 „Familie schaffen wir nur gemeinsam“ informieren zu lassen. Sabine Köther, Leiterin des Bereiches „Caritas & Gemeinde“ stellte hierzu eine Präsentation des Deutschen Caritasverbandes vor. Leitthesen, Hintergrundinformationen und sozialpolitische Forderungen wie die Umwidmung des Betreuungsgeldes in Förderprogramme zum Ausbau von frühkindlicher Bildung standen dabei ebenso im Fokus wie die Vorstellung der Kampagnenstrategie und der zur Verfügung stehenden Materialien. Geerdet wurden die Ausführungen durch Beispiele aus der Praxis. Wolfgang Winter, Dipl. Psychologe und Leiter der Erziehungsberatungsstelle sowie Katharina Bruhn, Dipl. Sozialpädagogin und Mitarbeiterin des Pflegekinderdienstes, stellten die alltäglichen Belastungen vor, mit den Familien vielfach zu kämpfen haben. Gleichzeitig zeigten sie Hilfen der Caritas auf, die in Diagnostik, Therapie Beratung und fördernder Begleitung möglich sind. Reinhard Messing, Mitglied des Caritas-Vorstandes, stellte hierzu den Hilfsfonds „Kinder im Blick – ich mach mit“ vor. Seit 2011 werden hier über Spenden Familien und Kinder konkret unterstützt, die sich in einem begleiteten Hilfeprozess befinden.

8. Januar
Kindergarten am Waisenhaus startet erfolgreich
Einen guten Start hat unser neuer Kindergarten am Stadtort Rothebusch am ehemaligen Waisenhaus hingelegt. Die ersten zehn Kinder erkundeten am Montagmorgen das neue Gebäde, das in den vergangenen Monaten aufwändig umgebaut wurde und jetzt eine Gesamtfläche von etwa 340 Quardratmetern hat. Hier werden zwei Betreuungsgruppen, die ersten Regelkindergartengruppen des "Regenbogenlandes", angeboten. Somit konnten wir unsere Standtorte in Oberhausen auf drei erweitern. Aufgrund der großen Nachfrage waren die Plätze bereits vor der Eröffnung vergeben. "Endlich haben wir Leben in der Bude", sagt Kristina Meinerz, Leiterin des Regenbogenlande. 47 Kinder werden in Rothebusch künftig betreut, stufenweise bis Ende Januar wird sich der Kindergarten füllen. Jede Woche kommen nun zehn Kinder hinzu. Vier neue Arbeitsplätze konnten durch den Rothebuscher Kindergartenstandort geschaffen werden. Mit der Eröffnung des Kindergartens ist auch der erste Schritt zur Belebung des Geländes am ehemaligen Waisenhaus getan. (Quelle: WAZ, 08.01.2013, stew) 

2. Januar
Lions und REWE Schmachtendorf fördern "Kinder im Blick - ich mach mit"
Mit einer großzügigen Spende in Höhe von 1.500 Euro unterstützt der Lionsclub "Glück auf" den Caritasfond für benachteiligte Kinder in Oberhausen. Die Club-Mitglieder hatten auf dem Oberhausener Weihnachtswald selbst hergestellte Konfitüren, Plätzchen und Trüffel verkauft. Der Erlös sollte sozialen Projekten in der Kinder- und Jugendhilfe zur Verfügung gestellt werden. Im Rahmen eines weihnachtlichen Clubtreffens in der Luise-Albertz-Halle überreichte Prof. Dr. Hjalmar Nekarda jeweils 1.500 Euro an die Vertreter der AOK, Diakonie, Caritas und Kinderschutzbund.
Mit einer Losaktion zugunsten benachteiligter Kinder engagierte sich in der Adventszeit auch der REWE-Markt Schmachtendorf für Kids in Oberhausen. Durch eine ehrenamtliche Caritas-Mitarbeiterin wurde Marktleiter Willi Kox auf den Hilfsfond der Caritas aufmerksam und stellte diesem den Erlös in Höhe von 555 Euro zur Verfügung.
Ein herzliches Dankeschön auch an dieser Stelle für die tolle Unterstützung, die unmittelbar benachteiligten Kindern in Oberhausen zugute kommt. Über die Weiterentwicklung des Fonds sowie über die Verwendung der Gelder werden wir weiter regelmäßig informieren.