Caritas Oberhausen

Jahrgang 2011

25. November
Vielen Kindern Freude schenken
Partner unterstützen Oberhausener Caritas – erstmals Schwerpunktaktion
„Ich heiße Bastian und bin 6 Jahre alt. Ich hätte gerne Spielzeug von Playmobil. Dankeschön, dass ich mir was wünschen darf.“ Schwarz auf weiß und mit einem liebevoll gemalten Adventskranz verziert, hängt einer von insgesamt 80 Wunschengeln am Tannenbaum in der AOK-Geschäftsstelle Sterkrade. Hier und im Haupthaus an der Marktstraße hat die Gesundheitskasse bereits zum fünften Mal einen Wunschbaum aufgestellt, von dem Kunden, Mitarbeiter und Oberhausener Bürger einen Kinderwunsch „pflücken“ und diesen erfüllen können – wie den Wunsch von Bastian. „Wir wollen so einen kleinen Beitrag leisten, damit auch Kinder aus benachteiligten Familien ein schönes Weihnachtsfest haben“, erläutert Marketingleiter Manfred Gregorius das Engagement der Oberhausener AOK. Über 5 Jahre gewachsen ist dabei auch die Kooperation mit dem Caritasverband, der mit seinen differenzierten Angeboten von der Schwangerenberatung über die Erziehungsberatung bis hin zur Allgemeinen Sozialberatung direkte Kontakte zu betroffenen Familien hat. Das überzeugt auch andere Partner. So kooperieren der Caritas-Pflegekinderdienst, die Integrative & Heilpädagogische Tagesstätte und das Caritas-Zentrum Nord mit dem CentrO. und der Westdeutschen Allgemeinen. 250 Kindern aus benachteiligten Familien wird auf diesem Weg ein sehnlicher Weihnachtswunsch erfüllt.  Die gute Zusammenarbeit mit der NRZ spiegelt sich ebenfalls in einer Wunschbaumaktion wieder. 100 Kinder aus Oberhausener Familienzentren, in denen die Caritas im Rahmen der mobilen Erziehungsberatung tätig ist, konnten hier Wunschzettel an den Baum hängen, die nun von NRZ-Lesern erfüllt werden. Damit aber nicht genug: die „Alte Oberhausener Karnevalsgesellschaft“ verkauft an drei Tagen im Oberhausener Weihnachtswald (Altmarkt) selbst Gebackenes zugunsten der Caritas-Tagesstätte. Hier kamen im vergangenen Jahr rund 1.200 Euro zusammen. An der bistumsweiten Päckchen-Aktion beteiligt sich wieder die Oberstufe des Elsa-Brändström-Gymnasiums. Sie packen 350 Weihnachtspakete für Kinder in Rumänien, wo die Schule unter Federführung von Dr. Sabine Felbecker seit Jahren mit ihrem Projekt „Pupils fort he poor“ aktiv ist und hierfür im letzten Jahr den Preis der Essener Caritas-Stiftung erhielt. Abgerundet werden diese Initiativen durch die Aktion „Kinder im Blick – ich mach mit“. Mit einem Aufruf wendet sich die Oberhausener Caritas in einem Mailing an rund 600 Geschäftsfreunde, Förderer und Partner und bittet um Unterstützung für Kinder in Notsituationen. Wir freuen uns über das große Engagement unserer Partner, die uns immer wieder unterjährig unterstützen", dankt Caritasdirektor Werner Groß-Mühlenbruch den Akteuren. Dies zeige nachhaltig, dass der Caritas-Slogan "für eine soziale Stadt" von vielen mitgetragen würde. "Und das macht unsere Stadt liebens- und lebenswert."

18. November
Adventliche Arche
Selbst Hergestelltes imKinderhaus

Mittwoch und Donnerstag (23. / 24.11.) öffnet das Kinderhaus „Die Arche“ wieder seine Türen für den traditionellen Advents-markt. Von 14 bis 17 Uhr können sich kleine und große Besucher in der Montessori-Einrichtung an der Danziger Straße 35 umschauen, Weihnachtsschmuck oder Adventskränze erstehen und sich über aktuelle Kinderbücher informieren. Das „Arche-Café“ lockt mit heißen Waffeln, Kakao und orientalischen Leckereien. Der Eintritt ist frei.

18. November
Pfändungsschutz nur noch über das „P-Konto“
Neuregelung ab 2012: Sozialgelder sind auf dem Girokonto nicht mehr geschützt

Nicht nur die Stadt Oberhausen ist hoch verschuldet. Auch die Zahl verschuldeter Privathaushalte ist erheblich. Dabei kann man schneller als gedacht in die Schuldenfalle geraten: Scheidung, Arbeitslosigkeit oder eine schwere Erkrankung sind nur einige Auslöser für eine finanzielle Zwangslage. Mit Einführung des Pfändungsschutzkontos (P-Konto) im Juli 2010 verschaffte der Gesetzgeber Betroffenen ein gewisses Maß an Planungssicherheit – insbesondere zur Sicherstellung des Lebensunterhaltes. „Damit bleibt ein Girokonto trotz vorliegender Pfändung weiter nutzbar, beispielsweise für Mietzahlungen oder vergleichbare Verpflichtungen“, erläutert Dagmar Ghaffari von der Insolvenzberatung der Caritas. „Denn neben einem Grundfreibetrag können dort auch weitere Freibeträge z. B. für etwaige Unterhaltszahlungen eingerichtet werde.“ Die hierfür erforderlichen Bescheinigungen könne man bei der Beratungsstelle der Caritas erhalten. „Mit der ab Januar 2012 greifenden Gesetzesänderung gibt es diesen Pfändungsschutz aber nur noch allein über das P-Konto“, macht Rita Piroth von der Caritas-Schuldnerberatung deutlich. „Der bisher gültige vierzehntägige Schutz von Sozialgeldern oder ein durch das Amtsgericht gewährter Vollstreckungsschutz sind dann auf dem normalen Girokonto nicht mehr wirksam.“ Folge: die auf dem Konto liegenden Gelder können gepfändet werden. Die Caritas rät daher allen von einer Pfändung Betroffenen, sich möglichst rasch um die Einrichtung eines P-Kontos zu bemühen. Beratung und Informationen zum Thema gibt es nach Terminabsprache im Caritas-Zentrum Sterkrade, Kantstraße 17, Telefon 9404-30.

18. November
Immer im Dienst am Nächsten
Gemeindecaritas im Bereich St. Clemens zeichnet Ehrenamtliche aus

255 Jahre ehrenamtliches Engagement kamen jetzt zusammen, als die Caritas ihre diesjährigen Jubilare aus den gemeindlichen Caritasgruppen der Pfarrei St. Clemens auszeichnete. Stadtdechant Dr. Peter Fabritz und Sabine Köther (Caritas-Zentrum Nord) übergaben nach einem Gottesdienst in der Gemeindekirche St. Josef Schmachtendorf die Urkunden und Ehrennadeln an Anneliese Breuckmann, Brigitta Laczny, Resi Meinderts, Eva-Maria Lievenbrück, Beatrix Straube, Martina Weiand, Sybille Biermann, Ingrid Kühsel, Annelie Wörner (je 10 Jahre), Katharina Menz (15), Elmar Döring, Resi Telege (je 20), Christel Köster (30) sowie Anneliese Schmitz und Monika Kwiaton für je 40 Jahre.  Die ehrenamtlichen Caritasgruppen kümmern sich im Einzugsgebiet ihrer jeweiligen Gemeinde um Menschen in Notsituationen, unabhängig von Herkunft oder Konfession. Ein Schwerpunkt sind Besuchsdienste für alte und kranke Menschen.

12. November
"Novemberlichter" strahlen am Franziskus-Haus
Großer Kunsthandwerkermarkt mit vielen Aktionen - 1 Million Sterne

Als voller Erfolg zeigten sich die erstmals durchgeführten "Novemberlichter" am Franziskus-Haus, Caritas-Einrichtung für Menschen mit Behinderung. Handwerkermarkt, Festzelt und Imbiss-Stände zogen an insgesamt drei Tagen viele hundert Besucher an. Ungezählte Licherketten und Holzfeuer sorgten dabei unter klarem Himmel für ein heimeliges Ambiente, in dem sich die Besucher sichtlich wohl fühlten. Die in Ergotherapie, Gesundheitszentrum oder Tagesstruktur der Caritas-Einrichtungen hergestellten Produkte fanden ebenso ihre Käufer wie das PiccobellO.-"Schneegestöber", ein Glühwein mit Sahne und Zimt. Gemeinsam mit 71 weiteren Städten in Deutschland beteiligte sich die Caritas am Samstag an der Aktion "1 Million Sterne", die die Situation von Menschen mit Behinderung weltweit in den Blick nimmt und sich für eine gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe einsetzt. Hierfür legten die Besucher in der Mitte des Marktes einen großen Stern aus Kerzen, vor dem den ganzen Abend über immer wieder kleine und große Besucher begeistert stehen blieben. Am Sonntag war das Festzelt zu klein für die mehr als 200 Besucher des Familiengottesdienstes, der zusammen mit der Gemeinde St. Clemens gefiert wurde. Kaplan Peter Rehwald und Einrichtungsleiter Paul Grünewald freuten sich über die große Resonanz - und die Kinder über heiße Würstchen nach dem Gottesdienst. "Wir haben jede Menge Vorbereitungsarbeit leisten müssen, aber letztlich hat es sich wirklich gelohnt," bilanziert Paul Grünewald die "Novemberlichter". Allein der "Papierkram" mit einzuholenden Genehmigungen bis hin zu einer Bauabnahme für das Festzelt habe sehr viel Zeit und Nerven gekostet. "Aber die unzähligen positiven Rückmeldungen wiegen das alles wieder auf - zumal unsere Bewohner einen Riesenspaß hatten."

18. Oktober
Immer den Menschen im Blick
Pastor Günter Reinbach feiert 75. Geburtstag und goldenes Priesterjubiläum

Günter Reinbach muss sehr beliebt sein. So voll war die war die Liebfrauenkirche in Sterkrade jedenfalls schon lange nicht mehr, als der Jubilar am vergangenen Sonntag die Dankmesse aus Anlass seines 50. Priesterjubiläums zelebrierte – gemeinsam mit dem Leiter des bischöflichen Seelsorgeamtes, Dr. Michael Dörnemann, Stadtdechant Dr. Peter Fabritz und vielen weiteren Amtsbrüdern. Dazu gehörten auch die meisten seiner ehemaligen Kapläne sowie der evangelische Nachbarpfarrer aus der Christuskirche, zu der er während seiner 26jährigen Tätigkeit in der Altstadtgemeinde Herz-Jesu immer einen regen Kontakt pflegte. „Gelebte Ökumene war mir immer ein großes Anliegen“, bilanzierte Günter Reinbach, der seinen Unruhestand in Liebfrauen verbringt. In einer mit viel Applaus bedachten Ansprache zeichnete Dr. Michael Dörnemann die Biografie des 75-jährigen Seelsorgers nach, der in der Zeit des Nationalsozialismus heranwuchs und sich bereits sehr früh entschloss, Priester zu werden. „Nach deinem Studium musstest Du aber noch warten – es war damals keine Stelle für einen Kaplan frei“, schmunzelte Dörnemann. „Solche  Zustände würde ich mir für heute wünschen.“ In der anschließenden Feierstunde im Pfarrzentrum Liebfrauen gratulierten die rund 150 Gäste dem Jubilar, der noch bis Ende 2010 Vorsitzender des Oberhausener Caritasverbandes war. Günter Reinbach hatte eben immer den Menschen im Blick. Auf persönliche Geschenke hatte der Jubilar deshalb auch verzichtet und stattdessen um Spenden für ein befreundetes Bistum in Indien gebeten. Um seine Person hat Günter Reinbach nämlich noch nie großes Aufheben gemacht.

18. Oktober
Neues Projekt an der St. Martin-Grundschule
Café bildet Auftakt zu weiteren sozialen Angeboten im Bereich „Untere Marktstraße“

Das Nachbarschaftscafé „Treffpunkt Sankt Martin“ hat zum Beginn des laufenden Schuljahres seine Pforten geöffnet und wird in Kooperation mit dem Caritasverband, dem Offenen Ganztag und dem Jugendamt angeboten. Der Treff dient insbesondere als niederschwelliges Angebot für Eltern, die in der ungezwungenen Atmosphäre des Cafés eine Ansprechpartnerin finden. Aber auch die Nachbarn im Umfeld sollen von dem neuen Angebot angesprochen werden. Die Akteure wollen damit erreichen, dass die Menschen im Quartier stärker miteinander ins Gespräch kommen - gegenseitige Unterstützung inbegriffen. Der neue Treffpunkt soll so auch als Motivator für gemeinsame Aktionen rund um die St. Martin Schule dienen. Unterstützt wird das Projekt durch Präventionsmittel des Jugendamtes Oberhausen. „Durch den neuen Akzent wollen wir auch modellhaft dem Bildungsbericht der Stadt Oberhausen Rechnung tragen,“ erläutert Guido Ernek von der Caritas-Jugendhilfe. Ziel solle dabei die Verbesserung der Bildungschancen und eine gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe sein.

[info]
Der Treffpunkt Sankt Martin ist jeweils montags von 8.00h bis 10.00h geöffnet und wird von der zuständigen Schulsozialarbeiterin der Schule Frau Domurath- Dolbik (Caritas, Telefon 2 35 91 oder 0163/8808676) mit Unterstützung des Offenen Ganztags begleitet. Bei Bedarf soll der Treff ausgeweitet werden.

18. Oktober
Ein Leckerbissen für Fußballfans im "Jederman"
DFB-Pokal und ehemalige Bundesligagrößen zu Gast - Jazzabend

Sabine Köther, Leiterin des Caritas-Zentrums Nord und eigentlich RWO-Fan, mochte ihn gar nicht mehr hergeben – den reich verzierten „Pott“ des amtierenden Pokalsiegers FC Schalke 04. Den hatte Jugendkoordinator Bodo Menze aus Gelsenkirchen ins Caritas-Bistro „Jederman“ mitgebracht, damit sich fußballbegeisterte Oberhausener mit dem Schmuckstück fotografieren lassen konnten. Währenddessen interviewte Caritasrats-Mitglied Walter Passgang, Initiator der Aktion, den ehemaligen Bundesliga-Schützenkönig Lothar Kobluhn (RWO) und Ex-Stürmer Günter Schlipper (S 04). Kein Wunder also, wenn es da im neuen Bistro vor Besuchern wieder mal nur so brummte. Hierüber freute sich ganz besonders Caritas-Mitarbeiterin Sandra Arslan, die mit ihrem aus Menschen mit und ohne Behinderung zusammengesetzten Team seit Juli für ihre Gäste da ist. Ein abendliches Jazzkonzert mit Markus Kaiser (Gitarre) und Günther Denkler (Saxophon) bildete den Abschluss einer erfolgreichen Aktionswoche, auf die weitere folgen sollen.  

22. September
Die „neue Mitte“ von Osterfeld
Caritas-Bistro am Markt offiziell eröffnet

 Das „Jederman“ platzte aus allen Nähten. Die Caritas hatte zur offiziellen Einweihung des neuen Bistros am Osterfelder Markt geladen – und alle waren gekommen. Menschen mit und ohne Beeinträchtigung, Junge und Alte, evangelische und katholische Christen, Geschäftsleute und Politiker – eben „Jederman“. In seiner Begrüßung skizzierte Caritas-Vorstand Reinhard Messing den Grundgedanken des Projektes, das Menschen mit Beeinträchtigung eine Beschäftigung und den Menschen im Stadtteil einen gemütlichen Treff bieten will – das Ganze unter dem Thema „„Inklusion & Sozialraum“. Dafür hat die Oberhausener Caritas eine Anschubfinanzierung von 100.000 Euro zur Verfügung gestellt, die die ersten zwei „Entwicklungsjahre“ absichern soll.  „Wir freuen uns über die tolle Resonanz, die wir mit diesem Projekt von Anfang an erfahren haben.“ Seit dem inoffiziellen Start am 23. Juli wird das ganzwöchig geöffnete Bistro sehr gut besucht, der Bezirksbürgermeister hält dort statt im Rathaus seine Sprechstunden und das Ambulante Hospiz informiert über das Thema Patientenverfügung. Weitere Aktionen sind geplant, die Vernetzungsarbeit im Stadtteil läuft. Auf diesem Weg soll das gemütliche und mediterran gestaltete „Jederman“ zum Kristallisationspunkt in Osterfeld werden. Messing dankte dem Team des Franziskus-Hauses – dort wurde die originelle Idee geboren – für sein großes Engagement bei der Entwicklung und Umsetzung des umfangreichen Vorhabens. „Ohne diesen Enthusiasmus wäre das Ganze nicht umzusetzen gewesen.“ Im Anschluss konnten die Gäste sich ein Bild von der Leistungsfähigkeit der Küche verschaffen. Die kulinarische Palette reichte dabei vom deftigen Eintopf über internationale Kanapees bis zum kalorienreichen Dessert. Einhelliger Tenor: Wiederkommen lohnt sich für „Jederman“.

19. September
Telefonausfall in der Caritas-Geschäftsstelle
Großstörung bei der Vodafone

Seit Donnerstag, 15.9.2011, ist die Caritas-Geschäftsstelle an der Lothringer Straße 60 telefonisch (Festnetz) von der Außenwelt abgeschnitten. Eine Großstörung bei der Vodafone führte zu dem Totalausfall. Trotz mehrfacher Nachfragen, Beschwerden und Hinweise auf die Auswirkungen eines solchen Totalausfalls hat sich bis dato keine Veränderung ergeben. Wir bitten um Nachsicht und Verständnis.
Erreichbar ist die Geschäftsstelle per E-Mail unter info@caritas-oberhausen.de sowie unter der Mobilfunknummer 0163/88086-86.
Wir werden Sie unmittelbar informieren, wenn die Störung behoben ist.

22. August
Im Blickpunkt: Hilfe von Mensch zu Mensch
Ehrenamtliche Caritasgruppen in den Kirchengemeinden

Das, was sie tun, bleibt oft unbemerkt. Sie machen kein Aufheben um ihren Dienst, sehen ihn als Selbstverständlichkeit. Und doch sind sie im ganzen Stadtgebiet präsent – immer aktiv im Einzugsgebiet ihrer jeweiligen Gemeinde. Wer Hilfe oder Unterstützung braucht, wird sie nach Möglichkeit bekommen. Religionszugehörigkeit? Nationalität? Soziale Herkunft oder Alter? Spielt alles keine Rolle. Ausschlag gebend ist allein, dass jemand eine Frage hat, in Not ist, nicht mehr weiter weiß. 25 ehrenamtliche Gruppen gibt es in Oberhausen, verteilt im gesamten Stadtgebiet. In enger Zusammenarbeit mit den Caritaszentren in den Stadtteilen Oberhausen, Osterfeld und Sterkrade organisieren sie Angebote für Bürgerinnen und Bürger, für Familien und Kinder – und eben auch für Senioren. Ganz oft im Blickfeld: Ältere Menschen, die isoliert leben, die einsam oder krank sind. Die Kontakt haben möchten oder nur jemanden zum Zuhören suchen. Besuche zuhause oder im Krankenhaus sind da eine Selbstverständlichkeit, Alten- und Krankentage werden organisiert und weitergehende Hilfen auf Wunsch vermittelt. Ausflüge, Feiern oder Bildungsveranstaltungen (z. B. zum Thema „Patientenverfügung“) angeboten. Seniorennachmittage mit Kaffeetrinken oder Spielrunden gehören in verschiedenen Gemeinden ebenfalls zum Programm. Kurzum: Eine bunte Palette vielfältigster Angebote für Menschen im Alter. Gebündelt finden Interessierte die Angebote in der Broschüre „Hilfe die ankommt – Soziale Dienste der Gemeindecaritas in Oberhausen“, erhältlich in den Caritaszentren Süd (Mülheimer Straße 188, Telefon 9404-40) und Nord (Osterfeld: Westfälische Straße 6, Telefon 9404-20; Sterkrade: Kantstraße 17, Telefon 9404-30) oder in der Caritas-Geschäftsstelle, Lothringer Straße 60, Telefon 91107-341). Dort gibt es auch weitere Informationen zum Thema.

22. August
Kinder und Eltern im Mais-Labyrinth
Pflegekinderdienst auf Tour

Natur hautnah erleben – das konnten jetzt Kinder und Eltern des Caritas-Pflegekinderdienstes im „Irrland“ bei Kevelaer.  Viele der Großstadtkids waren noch nie auf dem Land. Und so wurde der Besuch des „verrückten Bauernhofes“ zu einem lustigen und gleichzeitig interessanten Erlebnis. Dabei hätten wohl auch die Eltern nicht gedacht, dass man sich in einem als Labyrinth angelegten Maisfeld so richtig schön verlaufen kann. Mehr als hundert Kinder und Erwachsene verbrachte so gemeinsam einen gelungenen Tag, der  mittlerweile zum umfangreichen Jahresprogramm des Pflegekinderdienstes gehört.

19. August
Bistro "Jederman" erfolgreich gestartet
Osterfelder sind begeistert - Platz reicht kaum

Die vielen interessierten Fragen während der Renovierungsphase hatten schon gezeigt: Osterfeld zeigt großes Interesse an dem, was im alten Bistro am Markt passiert. Dass aber so viele Bürgerinnen und Bürger das neue Angebot wirklich in Anspruch nehmen würden, das hätten Heiner Emschermann und sein Team so nicht zu hoffen gewagt. "Eigentlich müssten wir noch zusätzlich Tische und Stühle anschaffen," strahlt der Projektleiter ob des großen Zustroms. Am meisten freut er sich dabei über die Tatsache, dass die Besucher sowohl das gemütliche Ambiente als auch die bewußt bürgerlich gehaltene Speisekarte mehr als nur angenommen haben. Das "Jederman" wird  damit seinem Namen wohl gerecht. Und die Aktivitäten sollen weiter ausgebaut werden - Ideen dazu gibt es genug.

15. Juli
Caritas-Zentrum Nord (Osterfeld) stellt sich vor
Neue Räume an der Westfälischen Straße 6

Freundlich und hell sind sie geworden – die Räume des neuen Caritas-Zentrums in Osterfeld. Vor allem aber auch weiterhin gut zu erreichen. „Das war uns bei der Standortsuche ganz wichtig“, erklärt Sabine Köther, Leiterin des Zentrums, das sich insbeson-dere mit seinen Beratungsangeboten in den Bereichen Soziales, Mutter-Kind-Kuren und  Migration als Ansprechpartner für die Menschen im Stadtteil versteht. Gleichzeitig wird hier aber auch die Zusammenarbeit im offenen Ganztag an Grundschulen sowie mit den Kirchengemeinden organisiert. „Mittlerweile haben wir uns prima eingelebt und schon wieder die nächsten Projekte im Visier“,  freut sich Sabine Köther, die mit ihrer Familie selbst im Stadtteil lebt und von daher die Sorgen und Nöte der Menschen bestens kennt. Aktuell sitzt sie gemeinsam mit der Caritas-Wohnstätte für Menschen mit Behinderung an der „Wiederbelebung“ des Bistros am Osterfelder Markt. Auch dort sollen nach und nach Angebote des Zentrums andocken – eben immer nah bei den Menschen. Die Eröffnung dort ist für den 23. Juli geplant.

15. Juli
Bistro am Osterfelder Markt: Name steht fest
"Jederman" wird ab 23. Juli seine Pforten öffnen

Sechsundsechzig Vorschläge waren eingegangen, drei kamen in die engere Wahl. Das Rennen um den neuen namen des Bistros am Osterfelder Markt machte schließlich "Jederman". Damit soll klar werden: jeder ist eingeladen und willkommen. Ob jung oder alt, gesund oder krank, männlich oder weiblich, mit oder ohne Zuwanderungsgeschichte, katholisch oder andersgläubig. Hier findet jederman Platz. Das integrative Projekt der Caritas wird seine Pforten am 23. Juli erstmals öffnen, die offizielle Einweihung erst nach den Sommerferien zum Ende September erfolgen. Doch schon während der laufenden Renovierungsarbeiten vergeht kaum ein Augenblick, in dem nicht irgendjemand reinschaut und nachfragt, wann es denn endlich losgeht. Das Interesse ist riesig und zeigt, wie wichtig der neue Osterfelder Treff inmitten des Stadtteils ist.

8. Mai
Ein Mekka für Blumenfreunde
Tag der offenen Tür auf Schloss Bellinghoven

"Land unter" hieß es am Wochenende in der Caritas-Einrichtung am rechten Niederrhein. Das lag aber nicht am Wetter. Eher an den vielen Besuchern, die vom Tag der offenen Tür und dem damit verbundenen Blumenverkauf angelockt wurden. Die strömten nämlich in Scharen auf das herrliche Schlossgelände und transportierten die Pflanzen gleich karrenweise ab. Dazu gab es ein buntes Programm für die ganze Familie. Wer auf den Schlossturm steigen wollte, musste viel Geduld mitbringen und sich anstellen. Lohnenswert war das allemal - der herrliche Rundblick über die Reeser Auen entschädigte für die Wartezeit. Nervenkitzel gab es dagegen beim Baumbesteigen mit Abseilen über dem Schlossgraben. Der war zwar gut mit Wasser gefüllt, Krokodile sollen aber nicht gesichtet worden sein. Wer es etwas beschaulicher angehen lassen wollte, hatte dazu auch Gelegenheit: Die Schlossküche verwöhnte die Gaumen der Besucher, die sich dabei gleichzeitig von den Strapazen des Blumentransports erholen konnten. Da sich auch das Wetter von seiner besten Seite zeigte, wird der Tag der offenen Tür 2011wohl als Veranstaltungshighlight in die Schlossgeschichte eingehen.

5. Mai
Zentraler Haltepunkt mit Anschluss
Caritas eröffnet neue Räume für „Gleis 51“

Freundlich und hell sind sie geworden. Die Räume von „Gleis 51 – Caritas am Bahnhof“, die jetzt an der Mülheimer Straße 111 eröffnet wurden, strahlen dabei etwas Einladendes aus. Nicht ohne Grund also heißen die Besucher hier auch „Gäste“. Die bis zu siebzig Personen täglich kommen aus den verschiedensten Gründen. Manche sind alt, krank oder einsam. Manche ohne Arbeit und Perspektive. Viele suchen Halt, Orientierung und einen Ort, an dem sie als Mensch akzeptiert werden. Von Montag bis Sonntag finden sie hier einen solchen Platz, an dem sie zudem einen Kaffee oder etwas zu essen bekommen. Einen Ort, wo andere Menschen ganz vorurteilsfrei ansprechbar sind und ihnen zuhören. Mit „Gleis 51“ hatte die Caritas vor sechs Jahren die Konsequenz aus dem Verbot der DB gezogen, Gespräche und Essen in Bahnhöfen anzubieten. Die dann zunächst an der Grillostraße 51 bezogenen Räume waren aber mittlerweile zu klein geworden. „Mit dem neuen Ladenlokal in Bahnhofsnähe haben wir einen Volltreffer gelandet“, freut sich Caritasdirektor Werner Groß-Mühlenbruch denn auch bei der Eröffnung. Hier stehe nun mit einer Gesamtfläche von 300qm ausreichend Raum für die entsprechenden Angebote zur Verfügung. „Besonders dankbar sind wir der sozial engagierten Eigentümerin des Objekts, die uns die Räume für einen ganz niedrigen Mietzins überlassen hat.“ Ohne deren Unterstützung sei eine Umsetzung an so zentraler Stelle nicht möglich gewesen. Sein Dank richtete sich in diesem Kontext auch an die ehrenamtlichen Caritasgruppen in den Gemeinden, die den rein aus Kirchensteuermitteln und Spenden getragenen Dienst mit großzügigen Spenden und Aktionen gefördert hätten. Dagmar Kipp, Koordinatorin des Projekts, bedankte sich vor allem bei den Besuchern, die tatkräftig bei Renovierung und Umzug angepackt hätten.

Infos
Gleis 51 gehört zum Psychosozialen Zentrum der Caritas mit den Angeboten Suchtberatung, Kontakt- und Beratungsstelle für psychisch Erkrankte, ambulant betreutes Wohnen und SGB-II-Beratung.
Gleis 51 / Öffnungszeiten
Montag - Freitag von 10 – 12 Uhr; 13 – 17 Uhr
Samstag und Sonntag 11 - 14 Uhr

2. April
Neue Satzung umgesetzt
Delegiertenversammlung tagt erstmals. Caritasrat und hauptamtlicher Vorstand gewählt

Am vergangenen Samstag, 2. April 2011, kam im Katholischen Stadthaus die Delegiertenversammlung unseres Verbandes zusammen. Diese setzt sich u. a. aus Vertreter/innen der Gemeinden, der dortigen Caritasgruppen, aus Vertreter/innen der Caritas-Fachverbände sowie der korporativen Mitglieder zusammen. Die rund 50 Delegierten wählten den neuen Caritasrat, der auf Basis der Ende vergangenen Jahres in Kraft getretenen Satzung als Aufsichtsrat für den hauptamtlichen Vorstand fungiert. Nominiert und einstimmig gewählt wurden:

  • Christoph Dieckmann, selbständiger Ingenieur
  • Marcus Golsong, Direktor der Pax-Bank Essen
  • Hildegard Laskowski, Steuerberaterin, Ehrenamtsvertreterin
  • Marie-Luise Notthoff, Diplom-Ökonomin
  • Walter Passgang, Diplom-Verwaltungswirt
  • Dr. Klaus Schulte, Wirtschaftsprüfer

Ein weiteres Mitglied wird durch den Bischof von Essen in den Caritasrat berufen. Auf unseren Vorschlag hin wurde Stadtdechant Dr. Peter Fabritz, Pfarrer an Herz-Jesu (OB-Mitte), berufen.
Als weitere Tagesordnungspunkte verabschiedeten die Delegierten eine Wahlordnung für den Caritasrat und ließen sich anschließend per Präsentation über die aktuellen Dienste und Einrichtungen der Oberhausener Caritas informieren.
Als Überraschungsgast verabschiedete Weihbischof Franz Vorrath Pastor Günter Reinbach aus seinem Amt als 1. Vorsitzender der Oberhausener Caritas. Er würdigte in seiner Laudatio die vielfachen Verdienste des Seelsorgers, der über nunmehr 22 Jahre einen ganz maßgeblichen Beitrag zur positiven und stabilen Entwicklung des Verbandes geleistet habe. Als Zeichen der Anerkennung verlieh Weihbischof Vorrath ihm das Ehrenzeichen des Deutschen Caritas-verbandes in Gold. Die Oberhausener Caritas bedankte sich zusätzlich mit einem elektronischen Bilderrahmen und einer Fotoserie mit Bildern aus Reinbachs Caritasarbeit.
Im Anschluss konstituierte sich der neue Caritasrat und wählte jeweils einstimmig mit Marie-Luise Notthoff seine Vorsitzende und mit Dr. Klaus Schulte den Stellvertreter. Marcus Golsong wird das Amt des Schriftführers ausüben.
Auf Basis einer durch den Bischof von Essen freigegebenen Kandi-datenliste wählte der Caritasrat Werner Groß-Mühlenbruch und Reinhard Messing zum hauptamtlichen Vorstand. Beide müssen im Nachgang noch durch den Bischof von Essen ernannt werden.
Mit der ersten Delegiertenversammlung sowie den entsprechenden Wahlen ist nun die neue Satzung vollständig installiert.

21. März
Umgezogen
Das Caritas-Zentrum Osterfeld hat neue Räume bezogen und ist ab sofort in der Westfälischen Straße 6 (Ärztehaus, 3. OG) untergebracht. Die Rufnummer 9404-20 ist unverändert geblieben. Bewohner des Stadtteils finden in den mit einem Aufzug erreichbaren Räumen Ansprechpartner aus den Bereichen Sozial-, Migrations- und Mutter-Kind-Kurberatung sowie den Caritas-Service (haushaltsnahe Dienste) und die Gemeindecaritas.

13. März
Nicht verfassungskonform
AG Wohlfahrt kritisiert Hartz-IV-Kompromiss

„Dieser faule Kompromiss trägt in keiner Weise der Entscheidung des Bundes-verfassungsgerichts Rechnung und ist allein das Ergebnis politischer Taktiererei.“ So kommentiert Caritasdirektor Werner Groß-Mühlenbruch, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände, das Ergebnis wochenlanger Verhandlungen um die SGB-II-Reform. Man habe zeitweise den Eindruck gewinnen können, dass es eher darum gegangen sei, wer sich gegen wen politisch durchsetzt – und nicht um 4,7 Millionen Betroffene und deren existentielle Lebenssituation. „An den für das Bundesverfassungsgericht entscheidenden Stellschrauben ist nichts verändert worden.“ Dies habe im Ergebnis dazu geführt, dass der Regelsatz weiterhin zu niedrig ausfalle und sich nicht an den tatsächlichen Gegebenheiten orientiere. „Hinzu kommen die bereits zum 1. Januar 2011 in Kraft getretenen Kürzungen für SGB-II-Bezieher durch den Wegfall von Elterngeld und Rentenbei-trag“, bilanziert Werner Groß-Mühlenbruch das Ergebnis aus Berlin. Inwieweit sich das Bildungspaket für Kinder als praxisorientiert erweise, müsse abgewartet werden. „Auf keinen Fall darf es zu einem bürokratielastigen Moloch werden, der Antragsbe-rechtigte eher abschreckt als ermutigt, entsprechende Leistungen für ihre Kinder zu beantragen.“ Die AG Wohlfahrt werden deshalb die Umsetzung kritisch-konstruktiv begleiten.

2. Februar
Gleis 51 zieht Mitte Februar um
Neue Räume in der Mülheimer Straße 111

Zu klein waren die Räumlichkeiten an der Grillostraße 51 geworden, um die steigende Zahl anfragender Menschen aufzunehmen. Als Anlaufstelle für alte, psychisch kranke, obdachlose oder isoliert lebende Menschen war der niederschwellige Dienst ein immer stärker frequentiertes Angebot geworden. Mit den neuen Räumen in der ehemaligen Filiale der Stadtsparkasse steht nun wieder ausreichend Raum - auch für geschützte Gespräche - zur Verfügung.